Bestellen bei Buecher.de! Preis: 8,90 €
Bestellen bei Amazon.de! Neu ab 8,90 €, gebraucht ab 5,00 €.
Neue Bücher bestellen bei: Buch.de.de, Buch24.de, Bol.de, Libri.de, Thalia.de
Gebrauchte und neue Bücher bestellen bei: AbeBooks.de, Booklooker.de
Wer Kants Hauptwerk »Die Kritik der reinen Vernunft« im Original lesen möchte, sollte oder gar muß - der findet hier einen hilfreichen Wegbegleiter für den Einstieg in eine faszinierende, aber nicht leicht zugängliche Lektüre.
Dieses Buch ist ein Angebot, sich mit einem erfahrenen Leser auf den nicht unbeschwerlichen Weg zu machen, Schritt für Schritt mit der diesem Philosophen eigenen Terminologie vertraut zu werden, um am Ende befähigt zu sein, das große Werk selbst mit Vergnügen und Gewinn anzupacken. Denn im Bereich Philosophie 'Anfänger' zu sein, ist keine Schande, - im Gegenteil: Das Eingeständnis ist schon der erste Meilenstein zur Überwindung dieses Zustands, und das Mittel dazu liegt in diesem Band vor.
In das weitläufige Gedankengebäude des größten Philosophen der Neuzeit sollte man sich besser nicht ohne kundige Begleitung wagen. Und Einführungen in Immanuel Kants Denken gibt es viele -- allerdings sind die meisten selbst so schwierig geschrieben, daß man eigentlich vorher eine Einführung in die Einführung lesen müßte. Die dtv-Reihe Philosophie für Anfänger setzt dagegen ganz auf Verständlichkeit, damit Meilensteine der Philosophiegeschichte wie die Kritik der reinen Vernunft auch heute noch mit Gewinn gelesen werden können. Ralf Ludwig erweist sich als exzellenter Wegbegleiter, der auch philosophische Grundbegriffe wie Metaphysik oder die Unterscheidung zwischen Verstand und Vernunft eingehend erklärt. "Die Metaphysik, in welche ich das Schicksal habe verliebt zu sein," klagte Kant, denn bei ihr laufe alles auf ein bloßes fruchtloses Herumtappen hinaus. In seinem Hauptwerk, das Ergebnis von fast zwei Jahrzehnten philosphischer Arbeit, geht es um dieses Drama der Erkenntnis, daß der Mensch die Wirklichkeit eben nicht erfassen kann, sondern immer nur eine subjektive Vorstellung von ihr zu erlangen vermag. Kant untersucht deshalb Funktionsweise und Grundbegriffe des Verstandes und zeigt dem menschlichen Erkenntnisstreben seine Grenzen auf. Der Mensch möchte stets einen Turm errichten, "der bis an den Himmel reichen sollte", bringt es aber doch nur zu einem Häuschen, das sich als für unsere "Geschäfte auf der Ebene der Erfahrung gerade geräumig und hoch genug" erweist. Eine neue Metaphysik müßte demnach diese Beschränktheit unseres Denkapparats bei der Erfassung der Realität berücksichtigen. Kant selbst aber baute sehr hohe Geistestürme und zugleich wurde er als "Alleszermalmer" gescholten, weil die Philosophie nach ihm eine völlig andere war. --Christian Stahl
Hält nicht, was es versprichtKant zu lesen ist schwer. Das betont Ralf Ludwig selbst in der Einleitung seines Buches, und er hat zweiffellos recht damit. Mit seinem geschraubten Stil, zum Teil unverständlichen Schachtelsätzen und dem oft verworrenen Begriffsinstrumentarium macht Kant seinem Ruf als "berühmtester Notzüchtiger der Deutschen Sprache" alle Ehre. Wirklich: Es gelingt ihm immer wieder gekonnt, die doch eigentlich sehr elegante Erscheinung unserer Sprache völlig zu entstellen und Texte an der Grenze zur Unlesbarkeit zu produzieren. Ludwig verspricht dem Leser, Licht in dieses Dunkel zu bringen, was ihm meiner Meinung nach aber nur in Ansätzen gelungen ist. Anfangs ist das Buch zwar noch relativ gut lesbar, wird aber zum Ende hin immer unverständlicher. Problematisch ist allein schon der Aufbau des Buches. Der Leser wird größtenteils mit Original-Kant-Texten der schlimmsten Sorte konfrontiert. Kleinere Passagen des Autors sollen helfen entstehende Unklarheiten zu beseitigen. Anfangs ist das aber überhaupt nicht nötig, weil die Kant-Texte hier so wie so für sich selbst sprechen und später, wenn man dringend einer Hilfestellung bedürfte, erweisen sich die Texte des Autors häufig leider als ebenso unverständlich wie die Kant-Texte selbst. Oft erschienen sie mir geradezu fadenscheinig und als ich mich schließlich eingelesen hatte, konnte ich mit den Kant-Texten sogar mehr anfangen, als mit denen des Autors, obwohl sie einem das Verständnis ja eigentlich erleichtern sollten!! Klar: Es ist ein bischen wie Rätselraten, aber irgendwann entdeckt man einen Sinn in den Kant-Texten und überblättert einfach Ludwigs Einschübe. Im Prinzip stellt dieses Buch einfach eine verkürzte Form der "Kritik der reinen Vernunft" dar. Der größte Verdienst, den man dem Autor anrechnen kann, ist wohl der, die Richtigen Textpassagen ausgewählt zu haben. Die teilweise geradezu euphorischen anderen Rezensionen kann ich wirklich nicht nachvollziehen. Wer sich wirklich gewinnbringend auf Kant vorbereiten will, dem kann ich nur philosophische Kompendien wie "Geschichte der Philosophie" von Johannes Hirschberger oder (wirklich sehr gut verständlich) "Kleine Weltgeschichte der Philosophie" von Joachim Störig empfehlen.
"Haben wir das verstanden...?"Diese Frage steht (einmal tatsächlich aber oft imaginär) nach den kurzen Abschnitten, die R. Ludwig ausgewählt hat, um uns Kant verständlich zu machen. Und sie ist berechtigt. Kant's "Kritik der reinen Vernunft" ist so ziemlich das Schwierigste, was man lesen kann, wenn es um Philosophie geht. Imanuel Kant baut der "Kritik.." seine Elementarlehre auf - und Ludwig hilft uns, diese zu verstehen. Und dann zeigt es sich, daß ein gut plaziertes Beispiel und eine kurze, prägnante Erklärung viel ausrichten können, um die Blüte der Philosophie zu verstehen. Der Stil ist gut lesbar, der Autor erklärt und legt dar, entwickelt aber keine Meinung. Das ist wichtig, denn in diesem Falle wollen wir ja Kant verstehen - und nicht Ludwig. Ralf Ludwig schreibt bei all der Trockenheit des Themas so leicht und frei, daß es mir eine Freude war, auch gleich noch den zweiten Band, "Kant für Anfänger, der kathegorische Imperativ" hinterherzuschieben.
NICHTS für AnfängerRalf Ludwig hat es leider nicht verstanden, Kants Kritik der reinen Vernunft verständlich zu erörtern. Für mich als interessierten Laien war diese Einführung selbst nach dem dritten Lesen keine Bereicherung. Zuviele unkommentierte oder unzureichend kommentierte Originalzitate, die begleitenden Worte sind oft noch unverständlicher als die besprochene Textstellen. Vielleicht ist es für einen Philosophie-Studenten, der schon einige Semester in derartigen Gedankenwelten verbracht hat, eine hilfreiche Einführung, aber auf keinen Fall für einen Anfänger - für diesen wird die Lektüre zu ärgerlicher und vergeblicher Mühe.
Eine wunderbare Einfuehrung in die KrVIch habe dieses Buch mit grossem Vergnuegen gelesen und nehme es immer wieder zur Hand, um das Gelesene mir wieder ins Gedaechtnis zu rufen. Es fuehrt mit Leichtigkeit in die schwierige Materie ein, es vermittelt einem Neugier und Spass, den Gedanken des Philosophen zu folgen.Einmal ein WIRKLICHES Buch fuer Anfaenger, das sich nicht scheut, allen akademischen Streit um Einzelheiten zu umgehen, und dadurch vermeidet, den Blick fuers Wesentliche durch einen Wald von Einzelheiten zu verstellen.Vom gleichen Autor, ebenso lobenswert, vergnueglich und erquicklich zu lesen und als Weiterfuehrung zu empfehlen: Der Kategorische Imperativ.Ich hoffe, neben den weiteren Baenden ueber Hegel und Nietzsche folgen noch zahlreiche andere!
Allgemeinverständlich, aber "unkritisch"Ludwig hat die undankbare Aufgabe übernommen, eine allgemeinverständliche Einführung in Kants „Kritik der reinen Vernunft" zu verfassen. Kein Zweifel: Das ist ihm gut gelungen. Mit vielen Beispielen lockert er die umständlichen Gedankengänge Kants auf und macht sie so anschaulicher. Dies gilt z.B. für die Kantischen Erkenntnisformen der Sinnlichkeit: Raum und Zeit. Etwas störend macht sich allerdings bemerkbar, daß Ludwig darauf verzichtet, die Bedenken anzusprechen, die gegen die Kantische Erkenntnistheorie vorgebracht werden. Ein klassischer Einwand gegen Kant lautet z.B., daß er die Vernunft auf ihre Befähigung zur Metaphysik bzw. zur Erkenntnis der Wahrheit prüft und entscheidet: Der Vernunft kann nicht getraut werden. Womit aber prüft er dies? Mit der Vernunft! Das ist nun alles andere als kritisch. Und dann das „Ding an sich". Kant sagt, wir könnten es nicht erkennen, behauptet dann aber doch steif und fest, daß es von unserer Auffassung völlig verschieden sei!Sicher ist eine kurze Einführungsschrift wie die von Ludwig nicht der richtige Ort, der Kritik an der „Kritik" in ihren Verästelungen nachzugehen, doch hätten die Widersprüche, in die Kant sich verwickelt, zumindest kurz angesprochen werden müssen. Dies gilt umso mehr, als Ludwig aus der Kantischen Lehre sehr weitreichende Schlüsse zieht, wie z.B. die Widerlegung der Aquinschen Gottesbeweise. Vielleicht könnte Ludwig bei einer Neuauflage, die bestimmt kommen wird - immerhin ist diese schon die siebente -, auch die besonders umstrittenen Punkte der „Kritik der reinen Vernunft" kurz ansprechen. Hierauf haben gerade philosophische Laien, an die sich das Buch ja in erster Linie wendet, einen Anspruch.
Adelung-1793: Reinen (1) · Reinen (2) · Anfänger, der · Kritik, die
Brockhaus-1809: Die Kritik · Immanuel Kant · Immanuel Kant
Brockhaus-1911: Anfänger · Kritik · Kant-Laplacesche Theorie · Kant
DamenConvLex-1834: Kant, Immanuel
Eisler-1904: Kritik der reinen Vernunft · Kritik
Eisler-1912: Kant · Kant, Immanuel
Kirchner-Michaelis-1907: Kritik · Kant-Laplacesche Kosmogonie
Meyers-1905: Anfänger · Kritik · Kant · Kant-Laplacesche Theorie
Pierer-1857: Reinen · Anfänger · Kritik · Kant