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Unerklärliches geschieht in der Pariser Oper: ein Mann wird erhängt aufgefunden, der riesige Kronleuchter fällt ins Parkett. Und bald ist es Gewißheit: ein Gespenst geht um in der Oper! Keiner wagt ihm zu folgen. Niemand weiß, daß es nur eins begehrt: die Liebe einer jungen Sängerin. 'Das Phantom der Oper' ist die Vorlage für Andrew Lloyd Webbers Musical-Welterfolg.
95 Jahre und immer noch frischGaston Leroux gelingt es, seinen athmosphärischen Roman so aufzubauen, dass sich der Leser, wenn man den Roman durchgelesen hat, fast selbst auf die Suche nach den Spuren des Phantoms machen möchte, da einem die Geschichte so schlüssig und realitätsnah präsentiert wird. Wenn der Autor von seinen Untersuchungen in und um die Oper berichtet, will man ihm tatsächlich Glauben schenken.
Wer lediglich die bombastische Film- Variante kennt, kann sich hier näher mit den Personen vertraut machen, eintauchen in ihre Gefühle und in ein Leben außerhalb der Oper.
Und all jenen, die sich ebenso wie ich fragten, was Madame Giry mit ihrem Ausspruch: "Die Hand muss in Augenhöhe sein" meinte, wird dies hier offenbart.
Zuletzt betone ich noch den Schreibstil, denn obwohl 1910 geschrieben, liest sich der Roman sehr flüssig, und wechselt interessanterweise an Stellen, die den Leser beihnahe als "Augenzeugen" in die Geschichte ziehen, von der normalen Erzählform (Vergangenheit) plötzlich in die Gegenwart.
Kriminalistisch, romantisch, humoristisch (die Operndirektoren), kurz: Sehr empfehlenswert!
Romantisch,Gefühlvoll und unendlich TraurigAls echter Phantom der Oper Fan muss ich sagen ,dass mich das Buch wie am Anfang erwartet, nicht enttäuscht hat. Oft ist es ja so das ,wenn einem der Film und das Musicals gefällt, man von dem Buch nicht mehr begeistert ist da man die Story ja schon kennt. Dennoch kaufte ich mir das Buch und war sehr überrascht:
Ich konnte es kaum zur Seite legen, obwohl ich es eigentlich in und Auswendig kennen müsste! Doch der Erzählstil von Gaston Leroux ist sehr lebendig und einfach mitreißend, sodass ich sagen kann, wer den Film gut fand, der wird hier voll auf seine Kosten kommen, da man sich hier ein viel besseres Bild der Personen machen kann. Der geniale Perspektivenwechsel sorgt für Spannung und die Beschreibungen machen es möglich sich so in die Personen einzufühlen ,dass ich das Buch am Ende nur unter Tränen weglegen konnte. Hier jetzt aber noch ein paar Infos zu der Story: In den Katakomben der Pariser Oper lebt das Phantom der Oper, ein Genie das jedoch entstellt ist und sich daher von der Außenwelt abschottet. Er verliebt sich in die junge Christine doch das Schicksal meint es nicht gut mit den beiden...Mehr verrate ich nicht dazu ich sage nur eins: Selber lesen macht schlau ! ;) Lange Rede kurzer Sinn:
Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen, denn es ist ein Klassiker der nie an Aktualität verliert!
Pure "Beigeisterung" auch bei jüngeren Fans vom Phantom!Da schon so viele andere die Story des Phantoms der Oper geschildert haben, werde ich mich auf meine sehr positiv ausfallende Kritik beschränken! Ich habe genau diese Version gelesen, bin jetzt im zarten Alter von 14 Jahren. Ich war rundum begeistert von der Version von Gaston Leroux. Allen Fans, die schon im gleichnamigen Hamburger Musical von A.Lloyd Webber waren, die deutsche Original-Aufnahme gehört haben und "Das Phantom" von Susan Key gelesen haben aber dieses Buch noch nicht kennen, emphehle ich, es sofort anzuschaffen und zu lesen! Ich kenne keine ergreifendere und zu dem wahre(!) Geschichte als diese! KOMPLIMENT!
Ein Stück Weltliteratur!„Heute abend habe ich Ihnen meine ganze Seele gegeben..." Wer kennt sie nicht, die Geschichte von der schönen Christine, in die sich das Phantom, das tief in den Katakomben der Pariser Oper lebt, verliebt? Dennoch, die meisten kennen die Geschichte nur durch Andrew Llyods Musical, das - so gut gelungen es auch nur sein mag - die Geschichte vom Phantom der Oper natürlich nicht in seiner ganzen Bandbreite wieder geben kann. Jeder aber, der gerne Gruselgeschichten mag, und sowieso jeder Freund großer Weltliteratur sollte den Roman von Gaston Leroux gelesen haben. Die Geschichte selbst ist dabei eigentlich ein altbekanntes Thema: Ein häßlicher, einsamer und genialer Mann, der aber im Innersten gut ist und Zuneigung sucht, verliebt sich in eine schöne Frau, die sich selbst wiederum in einen anderen Mann verliebt hat. Das ein Konflikt unausweichlich ist versteht sich von selbst. Doch der ungewöhnliche Handlungsort, nämlich die Pariser Oper, die vielen Geheimnisse die um das Phantom kreisen und nicht zuletzt die Gestalt des Phantoms selbst machen diesen Roman zu einem einmaligen Leseereignis. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Le mystère du roman mediocreHundertmal gelesen, mehr als eine Ungereimt entdeckt, vielfach über den zT antiquiert/kitschigen Stil gestaunt - das Wunder dieses Romans (bzw. seines Erfolges) liegt nicht in seiner Qualität, sondern darin, daß er trotz Mangels derselben seit bald 100 Jahren (erschien 1911) nachhaltig die Leser in seinen Bann schlägt. Als Liebesroman ist er zu unstet, als Horrorgeschichte zu rationell, als Kriminalroman zu unglaubwürdig. Doch er funktioniert.
Man hat den Eindruck, daß Leroux während des Erzählens nicht nur die Blickpunkte der einzelnen Personen wechselt, sondern sich gleichzeitig in multiple Persönlichkeiten spaltet. Einige davon können herrlich schreiben, andere gar nicht. Zum Glück zählt der Teil Leroux', der Eriks Worte beisteuerte, zu ersterer Gruppe. Alles in allem ist der Roman nicht jenen zu empfehlen, die eine ganz bestimmte Vorstellung haben (Romantik, Krimi, Horror), sondern die vielleicht eine Überraschung erleben wollen. Weil man sich unvermutet als tief berührt wenn nicht gar vollkommen überwältigt wiederfindet und beim besten Willen nicht erklären kann, warum!
Adelung-1793: Oper, die · Helden-Oper, die
Brockhaus-1809: Gaston Jean Baptiste Herzog von Roquelaure · Die Oper · Das Phantom
Brockhaus-1911: Leroux · Oper · Phantom
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