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Einmal muß es doch den Richtigen treffen!
In ihrem ersten Roman erzählt die Fernseh- und Radiojournalistin Christine Westermann mit unerhörtem Witz und großer Offenheit von ihrer stets turbulenten Suche nach dem richtigen Gegenstück. In einem erfrischend heiteren Dialog mit dem lieben Gott nähert sie sich allerdings allmählich dem tieferen Grund aller vergeblichen Versuche: Nicht nur hat jede Männergeschichte ihre Spuren hinterlassen, nein, wer versucht, die eigenen Leere mit fremden Männern zu füllen, quasi eine unvollständige runde Kirschtorte mit Streuselkuchenecken aufzufüllen, sollte lieber erstmal selber Kirchkuchen backen!
Ein unterhaltsamer Roman mit autobiographischen Zügen.
Ganz amüsantAlso, überzeugt hat mich dieses Buch nicht. Eine Frau, die die 30 deutlich überschritten hat, auf Männersuche und die dabei gern auch mal einen Fettnapf mitnimmt. Das ist soweit ok. Nur sehr witzig ist das Buch nicht. Es ist für meinen Geschmack etwas unstrukturiert geschrieben. Ich wußte nicht immer, wo bzw. bei welchem Mann wir uns befanden. Und dabei waren die mit gleichem Namen schon nummeriert.
Alles in allem ganz amüsant, jedoch kein Buch, das man unbedingt gelesen haben muß.
Hüpfen von einer Insel zur nächsten Insel.Frau Westermann, die ich in "Zimmer frei" gern sehe, gar verehre, hat mich in diesem Buch sehr enttäuscht. Es ist ein einziges Dahingeplätscher. Nehm' ich diesen oder doch den nächsten Mann oder jenen oder doch den anderen. Arme Frauenwelt, wenn dieses Buch als ein Zugang zu dir beschrieben wird. Ist das Leben der Frauen darauf reduziert, den Mann zu finden, mit dem sie am besten Champagner trinken und Kavier essen kann? Damit tut Frau Westermann uns und den Männer unrecht. Beim Lesen kann man dann nur noch Aua rufen.
Seichte BeziehungsanekdotenMännergeschichten oder die Suche nach Mr. RightChristine Westermann, den über 30-Jährigen unter uns noch von der Drehscheibe bekannt und den Jüngeren seit drei Jahren als charmante Co-Moderatorin von Götz Alsmann in der WDR Talkshow „Zimmer frei" ein Begriff, stellt pünktlich zum Kölner Bücherherbst ihren ersten Roman vor. Der Untertitel „Ein Roman aus dem Beziehungsdschungel" läßt am Thema des Buches keine Zweifel aufkommen. Es geht um das, worum es meistens geht: um die Suche nach Liebe. Das Buch, in Form eines Dialoges zwischen der Protagonistin und dem lieben Gott gehalten, läßt uns Leser über 250 Seiten hinweg an den, laut Klappentext, autobiographisch geprägten Beziehungsgeschichten der Autorin teilhaben. Der Dialog, der mangels Antworten des Schöpfers letztlich doch ein Monolog ist, liest sich wegen der permanenten Unterbrechung durch rhetorische Fragen etwas unruhig. Der Plot umfaßt eine Reihe in einandergeschachtelter Geschichten und aufgereihter Anekdoten, die mal mehr mal weniger witzig beschrieben sind. Sie finden sich hier alle wieder, die Traummänner, Gigolos, Profilneurotiker, Architekten, Italiener und Überraschungsgäste bei einem blind date. Trotzdem gibt sich der Roman im ganzen eher hakelig und unübersichtlich. Für alle, die sich besonders für das Privatleben von Christine Westermann interessieren sicher eine aufschlußreiche, wenngleich keine skandalträchtige Bilanz der letzten 30 Jahre. Offen bleibt zum Schluß jedoch die schon oft erfolglos gestellte Frage, ob jede/r Moderator/in, unbedingt ein Buch schreiben muß.
Erwartungen erfülltIch war schon immer ein großer Christine Westermann-Fan und habe dieses Buch geradezu verschlungen (mehrmals!). Das Buch spiegelt ganz klar ihre Art durchs Leben zu gehen - von einem Fettnäpfchen ins nächste - wieder, ganz so, wie man es von "Zimmer Frei!" gewohnt ist.
Die Suche Ich-Erzählerin Juliane (wie war doch gleich Frau Westermanns zweiter Vorname?) nach dem richtigen Mann gestaltet sich für sie recht schwierig, was sich aber für den Leser um so interessanter gestaltet. Ob in Amerika oder Deutschland, ob Mann oder auch Frau, glatt gehen tut es nie. Schon der Text der Buchrückseite lässt einiges hoffen und meine Lachmuskeln wurden durchgehend gefordert.
Ein Buch, das nicht nur für Fans empfehlenswert ist.
Mein Tipp: Unbedingt live auf einer Lesereise erleben!
In der Kürze liegt die WürzeBeim Roman (Baby, wann heiratest du mich?) fiel es mir schwer, ihn nicht vor dem Ende wieder wegzulegen. Der Schreibstil ist oft witzig und nett, aber immerfort nur neue Männergeschichte, Schwärmerei und dann vernichtende Urteile über das andere Geschlecht, irgendwie zäh und zu lang. Eine andere Autorin ohne berühmten Namen hätte es wahrscheinlich sehr schwer gehabt, einen Verleger dafür zu finden.
Umso erfreuter war ich, als ich mit dem zweiten Teil begann (Ich glaube, er hat Schluss gemacht) und die Erzählungen, Kurzgeschichten und Radiobeiträge durchlas. Diese sind wirklich sehr unterhaltsam und teilweise auch nachdenklich stimmend, oft zum Schmunzeln einladend, auf alle Fälle lesenswert. Hätte ich das vorher gewußt, hätte ich mir nur diesen Erzählband gekauft. Er ist auch als Geschenk oder Reiselektüre hervorragend geeignet.