Cornwell, Patricia D.

Kay Scarpetta bittet zu Tisch

Kay Scarpetta bittet zu Tisch
  • Verlag: Goldmann Verlag
  • Erscheinungsdatum: 1999-11-01
  • Format: Taschenbuch
  • Umfang: 96
  • ISBN: 3442445418
  • EAN: 9783442445417
  • Amazon.de Verkaufsrang: 186.247
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Beschreibung von buecher.de

Am 2. Weihnachtsfeiertag eines jeden Jahres treffen sich Kay Scarpetta, ihr langjähriger Kollege Pete Marino und ihre Nichte Lucy Farinelli, um die Verbrechen des vergangenen Jahres zu vergessen. Den dreien gemeinsam ist die Leidenschaft fürs Kochen. Jeder hat für besondere Gelegenheiten passende Kochrezepte parat: Kays Festtagspizza für Lucy und Pete oder die Schlechte-Laune-Frühstücksnudel für ihre Mutter; Petes Chili auf die schnelle für einen Überraschungsgast; und nicht zuletzt Lucys verbrecherische Plätzchen.
Kay Scarpetta bittet zu Tisch gestattet einen humorvollen und doch einfühlsamen Blick hinter die Kulissen der ungewöhnlichen Krimihelden aus Patricia Cornwells Bestsellern. Feiertagsdepression, Verwandschaftsüberdosis, selbstgewählte Isolation an geselligen Tagen - selbst Helden müssen manchmal leiden. Und angesichts der Feiertagsvöllerei wird noch etwas klar: auch in Richmond, Virginia scheint das alte Sprichwort zu gelten: 'Ein guter Magen kann alles vertragen'.

Aus der Amazon.de-Redaktion

Kay Scarpetta bittet zu Tisch ist nicht für den seriösen Koch gedacht. Es ist jedoch das ideale Buch für den wählerischen Miss-Cornwell-Fan und genau das Richtige für den Thriller-Freak, der schon alles hat. Diese ausgefallene, 81seitige Novelle entführt Sie hinter die Kulissen in Dr. Kay Scarpettas Küche, wo Sie lernen können, wie man ihre "Bad Mood Pasta Primavera", ihre "Holiday Pizza" und ihren "Childhood Key Lime Pie" zubereitet -- um nur einige Gerichte zu nennen. Mit dabei bei den kulinarischen Feierlichkeiten sind die getreuen Helfer der Ärztin -- Pete Marino Polizeidirektor des Richmond Police Department, und Scarpettas Nichte Lucy. Beide steuern ihre eigenen Lieblingsrezepte bei, wie Marinos "Cause-of-Death Eggnog" und Lucys "Friendly Grill". Diejenigen, die Cornwells Point of Origin gelesen haben, werden an Kay Scarpetta bittet zu Tisch ihre doppelte Freude haben, da es reichlich mit Hinweisen auf diesen Bestseller gespickt ist. Rezeptsucher seien jedoch gewarnt: Es gibt weder Maßangaben noch genaue Zutatenlisten oder detaillierte Kochanleitungen. Kay Scarpetta bittet zu Tisch liest sich wie eine Kurzgeschichte, mit vagen Beschreibungen von dem, was in die einzelnen Gerichte hineinkommt -- dahinter steht die Absicht, daß jeder eine etwas andere Version zubereiten wird. Dies mag für den "Man-nehme"-Koch frustrierend sein, aber der flexible Freistil-Küchenchef dürfte es als genau das empfinden, was die Ärztin verschrieben hat. Amazon.de

Die Gerichtspathologin Kay Scarpetta wetzt auch an Weihnachten die Messer und schnippelt nach Herzenslust. Doch diesmal hat sie die unvermeidlichen Gummihandschuhe und den obligaten Mundschutz abgelegt. Professionell wird lediglich das Gemüse in der Küche seziert, das sie für ihre einzigartige Festtagspizza benötigt, denn wie ihre Fans wissen, kocht die messerscharf denkende Ärztin leidenschaftlich gern, am liebsten für Gäste. Die Weihnachtstage verbringt sie mit ihrer Nichte Lucy und ihrem Freund, dem Polizeichef Pete Marino. Wobei Marino das Festessen mit seiner absoluten Spezialität "Marinos todbringender Eggnogg" zum Aperitif einläutet. Die gutgemeinte Warnung liefert er gleich mit: "Wenn Sie ihn nicht gewöhnt sind, sollten Sie ihn nur trinken, wenn Sie innerhalb der folgenden zwölf Stunden nicht vorhaben, zu verreisen oder sich auch nur schnell zu bewegen." Im wohlsortierten Gefrierschrank von Scarpetta herrscht peinlich genaue Ordnung und jedes Fach ist selbstverständlich ordentlich beschriftet, doch bei ihren Rezepten hat sie auf diese Pingeligkeit verzichtet und die genauen Mengenangaben weggelassen, so daß jeder ausreichend Platz für eigene Improvisationen hat und dem Gericht seine persönliche Note verleihen kann. Doch ihre jahrelange Berufserfahrung läßt sich auch bei ihren Rezepten nicht ganz verleugnen. Schon gar nicht bei ihrem berühmten Eintopf. "Was für einen Mordprozess gilt, gilt auch hier: Der Eintopf wird nur so gut, wie es das eingereichte Beweismaterial zuläßt. Wenn Sie mit ihrer Zeit knausern oder mit ihren Zutaten, werden Sie genau das bekommen, was sie kochen." --Manuela Haselberger

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von druckkosten fanden 4 von 4 Kunden hilfreich:
3 von 5 Sternen Schönes Weihnachtsgeschenk

... aber nur für echte Scarpetta-Fans. Der Leser wirft einen Blick in Küche und Privatleben der Super-Pathologin aus Virginia. Die Gerichte sind, wie bereits mehrfach erwähnt, nicht nachzukochen. Versucht habe ich es mit der Festtags-Pizza, dem Limonenkuchen und Lucys gesetzlosen Plätzchen. Ergebnis: Außer den Plätzchen war nichts genießbar. Die Pizza war viel zu dick belegt und dadurch matschig, der Kuchenteig war trocken und bröselig und die Limonencreme sauer. Ich glaube, dieses "Kochbuch" wendet sich sehr stark an den amerikanischen Leser, denn die beschriebenen Zutaten bekommt man bei uns teilweise nur sehr schwer. Cornwall verfolgt die Mission, ihren Fast Food-gewöhnten Landsleuten die italienische Küche näherzubringen. Das ist sicher ein lohnenswertes Ziel, geht aber am europäischen Publikum vorbei. Dennoch: Ein Buch, das Atmoshäre schafft und Lust auf gemütliches Kochen und leckeres Essen macht.

Diese Rezension fanden 8 von 9 Kunden hilfreich:
3 von 5 Sternen Obduktionssaal und Küche

Es ist erstaunlich, in meiner Küche stehen bestimmt schon "tausende" Kochbücher und hier konnte ich mal wieder nicht nein sagen. Aber ein Kochbuch im üblichen Sinn findet man hier ganz und gar nicht. Patricia Cornwell beweist in diesem Buch einfach, das Sie sich nicht nur in medizinischen und rechtlichen Milleu Amerikas auskennt, sondern auch im kullinarischen Bereich nicht unwissend ist. Zwar fehlen hier genaue Mengenangeben und es werden typisch amerikanische Zutaten verwendet, aber alles ist auch im deutschen Lande zu finden(bei geräucherten Auster dürfte man jedoch ein paar Schwierigkeiten bekommen)

Der Clou an diesem Buch ist, dass dies kein reines Kochbuch ist. In der gewohnten Qualität wird man von Patricia Cornwell in Kay Scarpettas Welt integriert, wo ein Lebn ohne Pete Mariono und Lucy nicht möglich ist.

Wenn ich nur dieses Buch in nur einem Satz beurteilen müßte würde ich folgendes schreiben:

Das typisches Weihnachts-Wochenende aus einem der Romane über Kay Scarpetta, in dem nur neben bei etwas intensiver gekocht wird und man erwartet das gleich das Telefon klingelt um sie zur nächsten Leiche zu rufen.

Ein Buch nicht nur für die Küche und viel zu kurz.

Diese Rezension von susanneulbrich fanden 20 von 25 Kunden hilfreich:
1 von 5 Sternen Soll das wirklich Patricia Cornwell sein?

Voll freudiger Erwartung habe ich dieses Buch aufgeschlagen, um dann festzustellen, dass es erstens eigentlich so gut wie keine Handlung hat und zweitens die angekündigten Rezepte auch noch nicht nachkochbar sind. Kay Scarpetta ueber die Weihnachtsfeiertage: da erfaehrt man auf 80 Seiten nur Dinge wie dass sie nur noch Papiertueten verwendet, weil ihr der Umweltschutz am Herzen liegt. Die Gerichte ( Pizza, Chilli), die gekocht werden, sind ohne Mengenangaben und woanders schon hundertmal gedruckt worden.Das ganze Buch liest sich wie ein Schulaufsatz mit dem Thema "Eine Woche in meinem langweiligen Leben". Leider hat dieses Buch nicht das geringste mit den heissgeliebten Scarpetta-Romanen zu tun. Mein Tip: die 10,- DM in ein vernuenftiges Kochbuch investieren!

Diese Rezension fanden 8 von 10 Kunden hilfreich:
3 von 5 Sternen Treffen mit alten Bekannten

Gut, etwas untypisch für Kay Scarpetta, diesmal nicht Leichen, sondern Gemuese zu sezieren, aber dieses Buch ist wie ein Treffen mit alten Bekannten. Wer Kay, Lucy und Marino kennt, fuehlt sich sofort heimisch, ausserdem wissen ihre Fans, wie gerne Scarpetta kocht, also, warum nicht ein bisschen "haute cuisine" dem ueblichen fast food entgegensetzen? Ueberhaupt sollte man diese zehn Kapitel als Roman oder Kochbuch nicht allzu ernst nehmen, aber als kurzweilige Ein-Abend-Lektuere sind sie hervorragend geeignet - ironisch amuesant.

Diese Rezension fanden 8 von 13 Kunden hilfreich:
1 von 5 Sternen Grottenschlecht!!!

Ich fand das Buch, wie oben schon erwähnt, einfach nur schlecht. Es macht den Eindruck, als sei ihr der Stoff für ein gutes Buch ausgegangen und den Rest hat sie dann halt mit Kochrezepten aufgefüllt.Schade. Hoffentlich werden ihre nächsten Bücher wieder besser.

Kay Scarpetta bittet zu Tisch

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