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When Acting Lt. Jim Chee catches a Hopi poacher huddled over a butchered Navajo Tribal police officer, he has an open-and-shut case -- until his former boss, Joe Leaphorn, blows it wide open. Now retired from the Navajo Tribal Police, Leaphorn has been hired to find a hot-headed female biologist hunting for the key to a virulent plague lurking in the Southwest. The scientist disappeared from the same area the same day the Navajo cop was murdered. Is she a suspect or another victim? And what about a report that a skinwalker -- a Navajo witch -- was seen at the same time and place too? For Leaphorn and Chee, the answers lie buried in a complicated knot of superstition and science, in a place where the worlds of native peoples and outside forces converge and collide.
It seems like July 8 is going to be a bad day for Acting Lieutenant Jim Chee. He's got a stack of overdue paperwork on his desk. Anderson Nez has died of plague, but the circumstances around the death are murky. His ex-fiancée, Janet Pete, is returning from Washington, D.C., and Chee doesn't know what to think about her last letter. (Will they be getting married this time?) And Officer Benny Kinsman's unwanted advances have enraged Catherine Pollard (among others), one of the scientists studying this newest outbreak of the black death. Now, the hot-headed Kinsman's gone off to nab a Hopi man who's poaching eagles. When Chee is called to back Kinsman up at Yells Back Butte, the bad day turns worse. He finds the young Hopi, Robert Jano, standing over Benny's mortally wounded body. Jano insists that he did not kill the police officer. Add to all this Joe Leaphorn's separate investigation, also involving July 8. Joe's got a new role as consulting detective to the wealthy--investigating the July 8 disappearance at Yells Back Butte of the same Catherine Pollard who was dogged by Kinsman. This one bad day and the ensuing days of investigation bring Joe Leaphorn and Jim Chee together once again as they uncover the secret of Yells Back Butte, plague fleas, and skinwalkers. As usual, Hilllerman's ear for dialogue is remarkable. One does not read Leaphorn and Chee's words and thoughts as much as hear them. While the book invites new readers (little knowledge of the previous books in the series is presumed), one has the sense of entering an old neighborhood where friends and relations are established and emotions run deep. Jim Chee's pain is vivid as he struggles under the shadow of Leaphorn and questions the "rusty trailer" lifestyle that has driven him apart from Janet. Nothing is contrived in his mixture of fear and elation when he and Janet meet again. Hillerman has written an engaging novel that once again evokes the land and people of the Southwest while also confronting the cultural separateness of the region from the power centers of the East. Already honored for his previous work (Dance Hall of the Dead received the Edgar), The First Eagle is a welcome addition to the beloved Chee-Leaphorn series that began in 1971 with The Blessing Way. --Patrick O'Kelley
Philosophie als WhodunnitWie alle späteren Hillerman-Krimis steht auch in "The First Eagle" die Kultur der Navajo und der verschiedenen Pueblos nicht mehr so im Vordergrund (begonnen hat dieses Phänomen mit "The Fallen Man" -- bzw. mit Leaphorns Pensionierung. Zufall? -- "Von wegen!", würde Leaphorn sagen). Dass dieser Krimi in einem "weißeren" Milieu angesiedelt ist als seine Vorgänger, ändert aber nichts an seiner Klasse. Hillerman nimmt sich hier die grundlegende Frage menschlicher Ethik zum Thema: den schmalen Grat zwischen Gut und Böse. Philosophie in Whodunnit-Form, wenn man so will.
Aber bei aller Philosophie hat "The First Eagle" natürlich auch einen Plot:
Jim Chee findet seinen Kollegen Ben Kinsman erschlagen vor; neben dem Sterbenden kniet ein junger Hopi, Robert Jano. Der Fall scheint klar. Etwa zur selben Zeit wird Joe Leaphorn als Privatdetektiv engagiert; er soll der seit Tagen spurlos verschwundenen Mikrobiologin Catherine Pollard nachspüren. Ihre letzte Spur führt haargenau in jenen besonders einsamen Flecken des Reservats, in dem auch Kinsman ermordet wurde -- und zwar am selben Tag. Wie man weiß, glaubt Leaphorn an nichts, und an Zufälle schon gar nicht.
Dies alles spielt sich ab, während auf dem Terrain des Navajo-Reservats ein neuer, penicillinreistenter Pestbazillus gefunden wird; die verschollene Mrs. Pollard war in diesem Zusammenhang unterwegs, aber was sie genau vorhatte, wissen auch ihre Kollegen nicht.
Während Leaphorn nun seine legendäre Landkarte studiert, sich umhört und eigenartige Geschichten über neue Skinwalkers (Hexer) zu hören bekommt, setzt Chee seine ehemalige Freundin Janet zu, die Robert Jano verteidigt und an dessen Unschuld glaubt -- immerhin droht ihm die Todesstrafe. Es gibt sogar einen Entlastungszeugen, der sich aber seiner "Befragung" energisch widersetzt ("resisting arrest and biting a cop") und deswegen in einen Käfig gesperrt wird -- kein Wunder: Es handelt sich um einen Adler...
Wie Leaphorn (und mit ihm der Leser) vermutet, hängen die beiden Fälle zusammen, und Chee und Leaphorn knüpfen die losen Enden des Falles nach und nach zusammen. Was aber die Klasse dieses Krimis ausmacht, das ist nicht nur der intelligente Plot, in dem die beiden Cops sich diesmal mit Kompliziertheiten aller Art herumschlagen müssen: ausufernde wissenschaftliche Erläuterungen von Mikrobiologen; das nicht minder komplizierte Verhältnis zwischen Chee und Janet Pete, das durch ihre beiden beruflichen Positionen in diesem Fall nicht einfacher wird; die Intrigen des FBI ("Federal Bureau of Ineptitude"); und Leaphorns und Louise Bourebonettes Beziehung ist auch nicht ohne...
Was diesen Krimi jedoch unverwechselbar macht, das sind gekonnte, stimmungsvolle Naturschilderungen, wie man sie anderswo selten findet. Auch wenn das Buch grad noch so spannend sein sollte: Man sollte sich Zeit nehmen für diese Passagen, sie sind es wert. Und dann gibt es auch hier wieder, wie meist bei Hillerman, wunderbar skurrile Figuren; diesmal lernen die Leser u.a. die Sekretärin der Navajo Tribal Police in Tuba City näher kennen. Hillermans Claire Dineyahze kann man durchaus als Navajo-Version von Sjöwall/Wahlöös Lennart Kollberg betrachten.
Wenn Kultur und Überlieferungen der Navajos und Hopis keinen allzu großen Raum einnehmen, so spielt die Gegenwart eine umso größere Rolle: Religiöse und kulturelle Eigenheiten und Kodices werden von einflussreichen Weißen kaum berücksichtigt, und ein Indianer hat allemal größere "Chancen" auf die Todesstrafe als ein Weißer, der dasselbe getan hat. Gleichzeitig nimmt Hillerman aber auch das Klischee vom Naturvolk aufs Korn -- auch eine alte Indianerin, die zeit ihres Lebens vor allem Schafe gehütet hat, kann durchaus einen Skinwalker, einen bösen Geist also, von einem Mikrobiologen in Schutzkleidung unterscheiden.
Wer den Krimi genau liest, stellt am Ende fest, dass hier die verschiedenen Kulturen sehr wohl eine wichtige, eine prinzipielle Rolle spielen: Wie gesagt, geht es hier um die Grenze zwischen Gut und Böse -- und um die Frage, wes Geistes Kind einer sein muss, der diese Grenze aus Hybris überschätzt. Die beiden Pole, zwischen denen sich das ganze Spektrum entfaltet, haben diesmal Namen: Den des alten Frank Sam Nakai auf der einen Seite, und auf der anderen Seite den des Täters.
Wer Hillerman bisher vor allem als Verfasser von Krimis kennen und schätzen gelernt hat, deren Handlung ohne die Kultur der Navajos und anderer Stämme des amerikanischen Südwestens nicht denkbar wäre, lernt hier eine andere, philosophische, nicht minder lesenswerte Facette seines Werks kennen.
Weniger Mythen, mehr ScienceHillerman läßt Leaphorn und Chee in diesem Buch das Verschwinden einer Forscherin, einen Polizistenmord, Pestfälle und einige Forscher miteinander verbinden. Joe Leaphorn ist in Rente und langweilt sich. Er nimmt einen Auftrag an, eine verschwundene Biologin zu finden. Jim Chee sieht sich mit einem Mord an einem Kollegen konfroniert, den vermutlichen Täter stellt er noch bei der Leiche. Doch Details passen nicht zusammen. Jim Chee ist die Hauptfigur dieser Geschichte, während Joe Leaphorn lediglich als "Graue Eminenz" im Hingergrund ermittelt. Mittelpunkt dieses Buches ist diesmal leider nicht die indianische Mythologie, sondern die Beziehungen von Jim Chee zu einer jungen Anwältin, die seinen Hauptverdächtigen verteidigt, sowie Leaphorns Annährung an eine Professorin für Mythen. Daneben spielen verschiedene Biologen eine Rolle. Die Geschichte ist spannend, macht beim Lesen allerdings den Eindruck, ein Wissenschaftskrimi zu sein, der eher zu John Grisham passen würde als zu den gewohnt mythologischen Szenarien eines Tony Hillerman. Trotzdem ein guten Krimi, und Jim Chee schickt sich an, den Rentner Joe Leaphorn zu beerben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
First EagleI can't agree with those who sound disappointed in this book by Hillerman. I think it may have been a little more difficult to compeletly understand because following the technical description about the difference between the bubonic plague, the hantavirus, and the three varieties of viruses that generate these plagues took perhaps more effort than in some of his previous books. It was an excellent mystery, but perhaps some were also disappointed in the fact that it took less understanding of the navajo ways and myth than his other books, and relied instead on more understanding of the biological and medical nature of the two plagues and the ways of white society. All in all, as mysteries go, I'd rate this a top notch one. I don't think it would be fair to penalize his writing because it isn't exactly like his other excellent books.
CoastingFrom most authors, this would be an impressive book. From Hillerman, it is not. He's coasting with this one -- worth reading, but don't buy it. I checked mine out of the library.
Yes, it has Jim Chee and Joe Leaphorn, and it's set on the reservation. But the precipitating conflict is between two non-Native American researchers on the reservation. Leaphorn gets hired by one of the researcher's parents to solve her disappearance. Glimpses of Navajo culture and thinking, and Hopi culture, are here. But they are only glimpses, of what was fully laid out in exquisite and compassionate detail in Hillerman's previous books.
As other reviewers note, this appears to be a "rush" book. I finished it in less than 24 hours after I picked it up. The hardback edition is 278 pages long, _but_ there are 31 lines per page, instead of the typical 40+ lines per page most hardbacks have. If you've heard great things about Hillerman, they're true -- but NOT in this book. Please start with one of his others.
First Time ReaderI enjoyed this Tony Hillerman novel. I really enjoyed the information about Native Americans. I think I would like to read other Hillerman novels and his non-fiction works.
Herder-1854: Quarter Eagle · Eagle · Großbritannisches (engl.) Theater · Großbritanniens (engl.) Literatur · Großbritannische (engl.) Kunst
Meyers-1905: Eagle Paß · Eagle
Pataky-1898: Schumacher, Frau Tony · Zachert, Tony · Procházka, Frau Tony · Pauly, Frau Tony · Pozorny, Frl. Tony · Prochazka, Frau Tony
Pierer-1857: Eagle [1] · Eagle [2] · Quarter Eagle · Bald-Eagle-Gebirge · Eagle Creek · Eagle River · Engl von Wagrain · Engl