Till van Rahden untersucht beispielhaft die Beziehungen zwischen Juden und der übrigen Bevölkerung in Breslau. In der Sozialstruktur von Juden, Protestanten und Katholiken, im Vereinswesen, in den Heiratskreisen, im Schulwesen und in der städtischen Politik zeigt sich, dass seit der Mitte des 19. Jahrhunderts das Ausmaß der jüdischen Integration in Breslau ständig zugenommen hatte und die Beziehungen zwischen Juden und anderen Breslauern bis zum Ende des Kaiserreichs auch meistens frei von Antisemitismus blieben.
Die Geschichte der Breslauer Juden und Christen wird als eine gemeinsame Geschichte von ethnischer und religiöser Vielfalt und Differenz geschrieben.
Für diese Arbeit erhielt Till van Rahden 1999 den 'Fraenkel Prize in Contemporary History' des 'Institute of Contemporary History and Wiener Library', London.
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
Ausstattung: 382 S.
ISBN: 352535732X
Preis: 39,90 €
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