Bestellen bei Buecher.de! Preis: 45,00 €
Bestellen bei Amazon.de! Gebraucht ab 45,00 €.
Neue Bücher bestellen bei: Buch.de.de, Buch24.de, Bol.de, Libri.de, Thalia.de
Gebrauchte und neue Bücher bestellen bei: AbeBooks.de, Booklooker.de
Seit mehr als 2000 Jahren hat sich die Philosophie und Geistesgeschichte in Absetzung von dem teils unzugänglichen Übersinnlichen, teils indifferenten, diffusen Sinnlichen, Triebhaften, Natürlichen dem Programm einer Einheit der Vernunft verschrieben. Damit hat sie den Logozentrismus des Abendlandes begründet, der in der Vernunft ein begründendes Denken sieht, das im Klassifikationssystem der Wissenschaften gipfelt. Erst die Postmoderne hat an die Stelle der Einen Vernunft eine Pluralität von Vernunfttypen gesetzt, ohne diese jedoch zu definieren. Karen Gloy analysiert erstmals in der Geschichte verschiedene Denkformen, die zu unterschiedlichen Weltbildern führen: neben dem klassifikatorischen Typ, der für das mathematisch-naturwissenschaftliche Denken charakteristisch ist, die sumerische Listenmethode, das dialektische Denken und das analogische, das das neue Paradigma zu werden verspricht.
Inhalt (Hauptgliederung):
Einleitung
Erster Teil: Rationalitätstypen
1. Die Listenmethode
2. Der dihairetische Rationalitätstypus
3. Der dialektische Rationalitätstypus
4. Der metaparadoxale Rationalitätstypus
5. Der analogische Rationalitätstypus
6. Überlegungen zum Zusammenhang der Rationalitätstypen
Zweiter Teil: Das Andere der Vernunft
1. Das Andere als Sub-, Hyper- und Transrationales
2. Der negative Zugang zum Anderen der Vernunft: die via negativa, demonstriert an Derridas différance-Begriff
3. Der positive Zugang zum Anderen der Vernunft: Nietzsches vitalistische Ansicht
4. Der metaphorische Zugang zum Anderen der Vernunft
About this book:
For more than 2000 years, philosophy and the history of thought have been committed to a program for the unity of reason as opposed to the inaccessible realm of the super-rational on the one hand and the undifferentiated, diffuse matter of perception, drives, and nature on the other. With this program, the logocentrism of the West was founded, which sees reason as explanatory thought culminating in the classificatory systems of the various sciences. It was Postmodernism which first set a plurality of types of reason in the place of the one reason, without, however, having defined them. The book analyzes, for the first time, various forms of thought leading to different views of the world: apart from the classificatory type, which is characteristic for the mathematical thought of the natural sciences, the Sumerian method of lists, dialectical thinking, and analogical thinking, which appears promising as a new paradigm.