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kurzweilige Geschiche, aber nicht sonderlich anspruchsvollTrashig schwuler Faust An seinem vierzigsten Geburtstag bekommt der schwule Wolf Faust es mit dem diabolischen Jack zu tun. Dieser bietet ihm ein Geschäft an: Wenn es ihm gelingt, Faust zufrieden zu stellen, dann bekommt Jack dafür als Gegenleistung Wolfs Seele. Da Faust sich nicht erinnern kann, schon jemals in seinem Leben richtig zufrieden gewesen zu sein, lässt er sich auf den Deal ein. Kurze Zeit später ändert sich sein Leben radikal: Durch eine Operation sieht er plötzlich wieder aus wie 18, ist bildschön und lebt im absoluten Luxus. Eben noch tief in der Midlife-Crisis, ist Faust jetzt einer der begehrtesten Schwulen der Szene. Noch dazu verschafft Jack ihm einen schmucken Sportwagen und eine repräsentative Wohnung. Als Faust dann den jungen Leon kennenlernt und sich in ihn verliebt, scheint sein Leben fast perfekt zu sein und der teuflische Jack ist kurz davor, die Wette zu gewinnen. Doch der ist nicht nur hinter Wolfs Seele her: Er zeigt auch durchaus körperliche Gelüste. Die Geschichte scheint schon auf ein böses Ende hinzusteuern, wäre da nicht die gottgesandte Angela, die Jacks kleine Betrügereien auffliegen lässt. Der Sportwagen ist nur gestohlen, die Wohnung gehört in Wirklichkeit jemand anderem, und so geht es zwischen Gut und Böse hin und her. Aufgepeppt wird die Story noch mit ein paar Geistern, Dämonen, tollwütigen Pudeln, Hexen und fanatischen (schwulen) Schülern, die eine "Rosa Armee Fraktion" gründen wollen und sich beim Basteln einer Briefbombe versehentlich selbst in die Luft sprengen.Irritierend trashige Mischung Das kommt also dabei heraus, wenn der anonym bleibende Autor "citizen_b" Goethes Faust aufgreift und in die schwule Welt von heute überträgt. Eine trashige Mischung aus Horror und Lovestory mit vielen fantastischen Elementen und jeder Menge schwulem Sex. Eine gewöhnungsbedürftige Kombination, bei der man sich als Leser fragt, ob sich der Autor vorher darüber Gedanken gemacht hat, was er eigentlich schreiben will. Leider ist die Geschichte insgesamt betrachtet zu einfach gestrickt, die Handlung bietet nur wenige wirkliche Überraschungen. Dass die Geschichte darüber hinaus mit ewig gleichen schwulen Klischees spielt, wertet sie nicht gerade auf. Alle Schwulen sind entweder dauergeil und schwanzgesteuert oder schwulenpolitische Spinner. Im Radio laufen in einer Art Dauerberieselung Ricky Martin oder die Pet Shop Boys und die sofort drauflosprügelnden Schwulenhasser dürfen natürlich auch nicht fehlen.Im positiven Sinne aufgelockert wird die Story nur durch die Ausflüge in nichtreale Welten wie die Stadt der toten Seelen. Fazit: Für jeden, der auf Trash steht, eine durchaus kurzweilige Geschiche, aber nicht sonderlich anspruchsvoll.
Eine schwule und zeitgemäße Interpretation von Goethes FaustIn meinen Augen wird in diesem Roman das zeitlose Thema der Versuchung als Teil des Göttlichen wie es uns Menschen erscheint mit erotischer Spannung, prickelndem Sex, aktueller Erkenntnis- und Fortschrittsgeschichte und ganz viel Action zu einer sehr lustvollen, packenden und mitreissenden und sehr gegenwärtigen Geschicht entwickelt. Auf die Fortsetzung bin ich schon sehr gespannt.
Goethe einmal auf andere Art!Genial! Es gibt einige Querverbindungen zum Original Faust und ich glaube dass dieses Buch deshalb einfach super gelungen ist. Es spiegelt den armen Faust wieder, der sich nicht zwischen „Gut" und „Böse" entscheiden kann. Genial schon der Einfall mit der Reise ins Jenseits sowie die ganze Geschichte drum herum. Ein muss für jeden! Das Tüpfelchen wird diesem Werk noch mit der ein oder andere heißen Sex-Szene verliehen. Es ist ein Spaß das zu lesen und ich kann es nur weiterempfehlen! Selbst ich als „Lesemuffel" habe das Buch innerhalb von 2 Tagen ausgelesen!
Adelung-1793: Faust, die · Name, der · Mein (4) · Mein (5) · Mein (3) · Mein (1) · Mein (2) · Ist
Brockhaus-1809: Doctor Johann Faust · Großherr ist ein Titel · Realismus ist
Brockhaus-1911: Faust [3] · Faust · Faust [2] · Name · Noch ist Polen nicht verloren · Blut ist dicker als Wasser · Eigentum ist Diebstahl · Eines Mannes Rede ist keines Mannes Rede
Herder-1854: Faust [2] · Faust [1] · Name
Kirchner-Michaelis-1907: Name · Eigentum ist Diebstahl
Mauthner-1923: Eigentum ist Diebstahl
Meyers-1905: Faust · Faust, Bernhard Christoph · Faust, Doktor Georg · Name · Guter Name · Humajûn Name · An Mein Volk · Noch ist Polen nicht verloren · Wissen ist Macht · Zeit ist Geld · Ruhe ist die erste Bürgerpflicht · Sein oder Nichtsein, das ist die Frage · Ein' feste Burg ist unser Gott · Eigentum ist Diebstahl · Blut ist dicker als Wasser · Mensch (der) ist, was er ißt · Ist · Eines Mannes Rede ist keines Mannes Rede
Pierer-1857: Citizen-Bank · Verwandte Faust · Faust [2] · Faust [1] · Name [2] · Name eines Verhältnisses · Name [1]