Bestellen bei Buecher.de! Preis: 11,00 €
Bestellen bei Amazon.de! Neu ab 11,00 €, gebraucht ab 6,20 €.
Neue Bücher bestellen bei: Buch.de.de, Buch24.de, Bol.de, Libri.de, Thalia.de
Gebrauchte und neue Bücher bestellen bei: AbeBooks.de, Booklooker.de
Über Tausende von Jahren hinweg haben die Inuit die Kunst des Lebens und Überlebens im hohen Norden immer weiter perfektioniert. Ohne Hilfsmittel wie Metall und Holz entwickelten sie eine lebensbejahende Kultur im Einklang mit sich und der rauhen Natur.
Autor Fred Bruemmer hat in über 30 Jahren über längere Zeiträume in allen Teilen der Arktis gelebt. Er hat dabei mit vielen verschiedenen Gruppen der Inuit, uns besser als Eskimos bekannt, zusammengelebt und enge Bande zu ihnen geknüpft -- und er hat deren Lebensweise aufgezeichnet: So erfährt der Leser beispielsweise, wie die Inuit wohnen, wie sie ihre Nahrung beschaffen und dass sie gerne feiern. Fred Bruemmer hat zudem in vielen Gesprächen, vor allem mit älteren Inuit, auch von vergangenen Zeiten erfahren. Dabei wird eines klar: Seitdem die westliche Zivilisation in die nördlichsten Gebiete unseres Planeten vorgedrungen ist, sind dort angestammte Traditionen verloren gegangen: Wal- oder Robbenfangmethoden wurden aufgegeben und vergessen, die heutige Jugend wandert ab -- oder verfällt dem Alkohol. Genauso erschreckend ist die Tatsache, dass Ethnien im zirkumpolaren Raum durch eingeschleppte Krankheiten ihrer "Entdecker" ausgelöscht wurden. Insgesamt ist Mein Leben mit den Inuit ein großartiges Buch über Menschen, die in einer unwirklichen Umgebung exzellente Überlebensstrategien entwickelt hatten. Erschreckend ist, wie schnell der Einfluss der westlichen Zivilisation diese auf die extremen Bedingungen perfekt eingestellte Kultur zerstören konnte. Auch wer kein Fan der Arktis ist, wird von Mein Leben mit den Inuit begeistert sein. --Anja Heiland
Lecker Walblubber am Ufer des PolarmeeresSeit Margret Meads "Coming Age in Samoa" gehört es fast schon zum rituellen Bestandteil der europäischen Kulturkritik die Kultur sogenannter einfacher Gesellschaften über alle Maßen glücklich zu preisen. Polynesier, Aborigines und Indios erscheinen in dieser Beleuchtung als glückliche Völker, die nur irgendwann in ihrer Geschichte das Pech hatten, von den Europäern entdeckt, unterworfen und kulturell depriviert zu werden. Wenn das auch mitunter durchaus den Tatsachen entspricht, fällt dabei immer wieder auf, dass diese Völker scheinbar gar nicht zum Stamme Adams zu gehören scheinen, weil sie erstens ohne Fehl und Tadel in Harmonie mit Ihresgleichen, der Natur und ihren Nachbarn leben und zweitens, dass diese Beschreibungen meist von enthusiastischen Rousseauisten verfaßt wurden, die entweder nur ganz kurz oder überhaupt nicht vor Ort gewesen sind. Mit dem vorliegenden Buch über die Inuit dagegen verhält es sich anders. Fred Bruemmer hat die Entwicklung der Inuitgesellschaften in Grönland, Kanada und Alaska über dreißig Jahre hinweg verfolgt, hat mit ihnen gelebt, gelitten und gejagt, so daß er immer nur aus erster Hand berichtet. Und was er berichtet, ist wahrlich lesenswert: es ist der Bericht über eines der bestangepaßtesten Völker der Erde, das alle seine Lebensregungen im Hinblick auf seine Umwelt zu optimieren wußte. . Manches klingt fremd und exotisch, wie etwa die kulinarischen Traditionen der Inuit, die um Köstlichkeiten wie Karibugekröse, Blutsuppe, Walblubber und halbverdaute Shrimps aus Robbenmägen kreisen, die wie Hummerpastete schmecken sollen. Da den Inuit die Gewürze fehlen, vergraben sie ihre zum Beispiel Vorräte gerne so lange im Eis, bis sie hinreichend angefault sind, um etwas saftiger zu schmecken. An diesen und ähnlichen Dönekens besteht im vorliegenden Buch kein Mangel: Wohnung, Kleidung, Essen, Jagd und Liebe - kein Aspekt bleibt ausgeklammert, so dass Fred Bruemmers Ethnografie für jeden, der sich ernsthaft für die Kultur der Polarkreisvölker interessiert, eine ideale Einführung bildet. Umso besser, dass sie auch noch kurzweilig und mitunter auch überaus spannend zu lesen ist.
Beeindruckend...Es ist mit jeder Seite die man liest faszinierend, wie Fred Bruemmer sein Leben mit den Inuit beschreibt. Man bekommt förmlich das Gefühl, dabei zu sein. Hinzu kommt, das er ein ungemeines Wissen über das Leben, die Kultur, etc. der Inuit mit einbringt. Neben der Unterhaltung ist es auch ein Buch, das viel lehrt. Man geht mit ihm auf die Reise und wird erst wieder nach der letzten Seite entlassen. Es ist absolut empfehlenswert; nicht nur für Freunde der Inuits, Alaskas/Kanadas bzw. Grönlands...
Ich reiste mit Fred Bruemmer in die ArktisDieses Buch habe ich mir aus Interesse am Leben und Überleben der Inuit gekauft. Obwohl es sich hierbei um ein vergleichsweise dünnes Buch handelt, ist es sehr inhaltsreich. Ich war von der zweiten Seite an gefesselt. Der Autor lässt zu jeder Zeit seiner Erzählung einen Platz auf seinem Schlitten frei, um den interessierten Leser mit auf seine Reisen zu nehmen und in das Geschehen einzubinden. Ich lernte das Volk der Inuit etwas kennen, schloss Bekanntschaft mit einigen arktischen Einzelpersonen und konnte dem Autor bei jedem seiner Erlebnisse über die Schulter schauen.Das Buch arbeitet auch sehr gut die Veränderungen der Inuit-Welt von heute im Vergleich zu derjenigen früherer Zeiten heraus. Dieser Bericht ist es wirklich wert, gelesen zu werden.
Adelung-1793: Mein (3) · Mein (4) · Mein (5) · Mein (2) · Mein (1) · Leben · Leben, das
Eisler-1904: Wille zum Leben · Leben
Goetzinger-1885: Brüder vom gemeinsamen Leben
Herder-1854: Leben · Beschauliches Leben
Kirchner-Michaelis-1907: Leben
Meyers-1905: An Mein Volk · Losung ums Leben · Tod und Leben · Leben · Ewiges Leben · Freie Bühne für modernes Leben
Pataky-1898: Frauen, unserer, Leben
Pierer-1857: Thierisches Leben · Vegetatives Leben · Leben [2] · Ewiges Leben · Leben [1]