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Ein Chronist des 20. Jahrhunderts. Der Tübinger Politikwissenschaftler blickt in seinen Erinnerungen zurück, auf seine Jugend und die Zeit bis 1933.
Theodor Eschenburg war ein Urgestein der deutschen Republik. Seine Familie gehörte zu den ältesten Patrizierfamilien in Lübeck. So kannte man nicht nur die Buddenbrooks, sondern auch den Kaiser. Eschenburgs Lebensgeschichte war mit den großen Politikern der Weimarer Republik verknüpft. Mit 24 Jahren war er Vertrauter des Reichskanzlers Gustav Stresemann. Ein Leben voller Geschichten und Geschichte, spannender als jedes Lehrbuch.
eindrucksvolle Schilderung der Jahre 1904-1933Der jüngst verstorbende Theodor Eschenburg hat in seinem Buch "Also hören Sie mal zu" seine persönliche Sicht der Ereignisse im Kaiserreich und der Weimarer Republik niedergeschrieben.Dies Buch ist eindrucksvoll schon allein deshalb, weil Eschenburg en detail das Leben in einer einflußreichen Familie beschreibt, das ganz von der übermächtigen Erscheinung seines Großvaters, dem Bürgermeister Lübecks geprägt war. Interessant ist auch die Auseinandersetzung mit dem Vater, der als Offizier der Marine diente und vor allem durch seine Kaisertreue hervorstach. Für mich allerdings ist der Abschnitt über Eschenburg und Gustav Stresemann. Diese Innenansichten machen das Buch wirklich lesenswert. Kaum ein Buch konnte mir die Weimarer Republik so nahe bringen wie dieses. Nahezu beiläufig werden die großen Namen fallengelassen, so daß sich der Leser "mittendrin" fühlt.Dieses Buch endet mit der Machtergreifung Hitlers und mit Eschenburgs Ausspruch: "Wann werden wir Hitler wieder loswerden?" Eschenburg schreibt in einem flüssigen, unterhaltsamen Stil und macht daher dieses Buch auch zu einer Lesefreude für Nicht-Historiker. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Wilhelm, Weltkrieg und Weimar hautnahTheodor Eschenburg wurde 1904 in eine der staatstragenden Lübecker Familien hinein geboren. Nach einem Geschichtsstudium in Heidelberg und Promotion in Berlin wird er politischer Referent eines Industrieverbandes und später Geschäftsführer eines Wirtschaftsverbandes. Nach dem Krieg wirkt er aktiv an der Gestaltung des Südweststaates Baden-Württemberg mit. 1952 wird er zur Universität Tübingen berufen, begründet wenig später den Lehrstuhl für Politikwissenschaften und wird später auch Rektor der Universität.Dieses erste von zwei Büchern (das zweite: Letzten Endes meine ich doch) schildert die Zeit von seiner Geburt bis zur Machtübernahme Hitlers. Pointiert und mit vielen Innenansichten der Weimarer Republik lebt eine dramatische Zeit wieder auf, die das Schicksal Deutschlands wie keine zweite beeinflusste.
Dem Autor ist ein erhellendes Buch gelungen, das 5 Sterne verdient, wenngleich ein Personenregister wirklich kein Luxus gewesen wäre.
Adelung-1793: Hören · Also · Mal
Brockhaus-1809: Die Horen · Die Horen
Brockhaus-1911: Eschenburg · Hören · Horen [3] · Horen [2] · Horen · Binaureales Hören · Monaureales Hören · Mal pintado · Mal-à-propos · Petit mal · Honny (Honi) soit qui mal y pense · Bon gré, mal gré · Mal de los pintos · Mal de Caderas
DamenConvLex-1834: Horen (Mythologie)
Herder-1854: Eschenburg · Horen · Hören · Bon gré, mal gré · Honny soit qui mal y pense
Meyers-1905: Eschenburg · Hŏren · Hören · Monaurales Hören · Binaurales Hören · Jász-Alsó-Szent György · Alsó · Mal perforant du pied · Mal di Puna · Petit mal · Mal-à-propos · Mal de cadēras · Haut-mal · Honny soit qui mal y pense · Grand-mal · Mal · Bon gré, mal gré
Pierer-1857: Eschenburg [2] · Eschenburg [1] · Purtscher von Eschenburg · Horen · Hören · Alsó Sebes · Alsó Vereczke · Alsó Sdany · Alsó · Alsó Idees · Alsó Gyogy · Alsó Kubin · Alsó Sajo · Alsó Metzenseif · Alsó Lendva · Mal gré · Mal de Rosa · Mal di Ventre · Pal mal · Mal rouge · Mal occhi · Honny soit qui mal y pense · Hava-Mál · Grimnis-Mal · Mal · Mal de Paris · Mal de Naples · Mal de cerf