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Wie jeden Sommer verbringen Robert und seine Mutter ihren Urlaub zusammen in der Toskana. Doch diesmal soll Robert dort für ein paar Tage in ein Ferienlager, damit seine Mutter ein bisschen Zeit für sich hat und mit Freunden wegfahren kann. Doch Robert will nicht ins Ferienlager und beschließt ganz allein zum Ferienhaus zurückzukehren...
Eigentlich will es Roberts Mutter ihrem Sohn nur recht machen: ein paar Tage ins Ferienlager, mit anderen Kids zusammen spielen -- da schlägt doch jedes Kinderherz höher. Doch Robert findet Ferienlager öde. Und da denkt er sich einen eigenen Plan aus. Sobald die Mutter ihn abgesetzt hat, wird er sofort zurück in ihr eigenes Ferienhaus trampen. Das steht in der Zeit, in der die Mutter die freien Tage bei ihren Freunden genießen möchte, nämlich leer. Allerdings hat der geniale Plan einige Schönheitsfehler. Die Vorräte im Haus, ein Glas Marmelade, einige armselige Nudeln und zwei Büchsen Erbsen, sind viel zu früh aufgebraucht. Um wie ein Erwachsener alleine zu leben, muss sich Robert einige gute Ideen einfallen lassen. Er schlägt sich ganz erfolgreich im Kampf mit heißem Nudelwasser und widerspenstigen Büchsenöffnern. Als eines Morgens Wolfgang mit seinem sympathischen Hund Enel um die Ecke biegt, ist er aber doch ziemlich erleichtert. Nach einigen Tagen Einsamkeit, ist es schön, sich wieder mit jemandem unterhalten zu können. Ganz so unbeschwert ist das Robinson Leben doch nicht. Ich weiß ja, wo der Schlüssel hängt ist ein Kinderroman, der mit leisen Tönen von den Problemen des Alleinseins erzählt. Dabei nimmt Gudrun Mebs, eine vielfach ausgezeichnete Kinderbuchautorin, ihre Hauptfigur Robert ernst. Sehr feinfühlig erzählt sie von seinen unglaublichen Anstrengungen, das Leben wie ein Erwachsener bewältigen zu wollen. Mit wenigen Bleistiftstrichen belebt Rotraut Susanne Berner mit zahlreichen Illustrationen dieser außergewöhnliche Feriengeschichte. --Manuela Haselberger
Ein wunderbares Buch für kleine und große KinderEs ist schlimm, wenn man sich von seiner Mutter abgeschoben fühlt. Nur, weil sie offenbar ein Date mit einem unbekannten Mann hat, muss der Hauptheld in ein Ferienlager in Italien, statt mit seiner Mutter sich gemütliche Ferien in ihrem Häuschen in der Toscana zu machen.
Doch die Mutter hat die Rechnung ohnr ihre Sohn gemacht. Trickreich verabschiedet er sich und gelangt auf Umwegen wieder ins Häuschen. Nun ist er dort, ohne Mutter, und muss allein zurecht kommen. Doch das ist gar nicht so einfach. Das fängt bei der Wasserversorgung an und hrt beim Essen auf. Schlafen muss man ja auch mal. Aber alles ist so einsam. Außerdem gibt es Gespenster und viele Dinge, die einem Angst einjagen. Gottlob kommt ab zu ein Mann von der Nachbarfarm und schaut mal nach dem Rechten. Das wäre ein toller neuer Vater...Gudrun Mebs schreibt diesen Jugendroman so einfühlsam, dass man sich in jede Situation hineinversetzen kann. Man fiebert mit und spürt förmlich den nagenden Hunger des jungen Helden. Irgendwie ist man wieder Kind, wenn man dieses sehr gelungene Buch (vor-)liest. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen.
gut!Das Buch hat mir gefallen.
Die Zusammenfassung des Buches hört sich "leicht" an. So leicht finde ich die Handlung nicht. Robert hat es schwer. Er lernt das Alleinesein kennen. Die Angst. Dann hört er immer wieder die Stimme der nörgelnden Mutter. In ihm ist eine andere Stimme. Ein "Robert-Mutter" Stimme. Eine Stimme, die ihn lobt. Und ihn lieb hat. Eine Mutter, die ihm das auch sagt und zeigt. Eine, die nicht jeden Fehler erwähnt. Eine Mutter, die ihn ihren "Robert, den Starken" nennt. Das fehlt Robert.
Auch Wolfgang ist keine einfache Figur im Buch. Er prügelt sich mit Robert.
Eigentlich ein schwerer Stoff. Das Leben eines vaterlosen Kindes an der Seite einer (dargestellt) unzufriedenen Mutter. Die nicht da ist!
DANKE
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