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The Skeptical Environmentalist challenges widely held beliefs that the environmental situation is getting worse and worse. The author, himself a former member of Greenpeace, is critical of the way in which many environmental organisations make selective and misleading use of the scientific evidence. Using the best available statistical information from internationally recognised research institutes, Bj rn Lomborg systematically examines a range of major environmental problems that feature prominently in headline news across the world. His arguments are presented in non-technical, accessible language and are carefully backed up by over 2500 footnotes allowing readers to check sources for themselves. Concluding that there are more reasons for optimism than pessimism, Bj rn Lomborg stresses the need for clear-headed prioritisation of resources to tackle real, not imagined problems. The Skeptical Environmentalist offers readers a non-partisan stocktaking exercise that serves as a useful corrective to the more alarmist accounts favoured by campaign groups and the media.###
According to The Skeptical Environmentalist the hole in the Ozone Layer is healing. The Amazon has shrunk by only 14 per cent since the arrival of Man. Only 0.7 per cent of species will be driven to extinction over the next 50 years. Even the poorest humans are getting richer by the year. Things are not good enough; but they are far, far better than we have been taught to believe. Lomborg, a professor of statistics and a former Greenpeace member, reveals the complexity, confusion, and (rarely) misuse of data behind the current Litany of approaching environmental Armageddon. But this is not a comforting or reassuring read. Nor is it a bible for lackeys and do-nothings. Lomborg uses the same figures everyone else uses, from national governments to the Kyoto summit to Greenpeace. Rarely have the raw data been discussed in such detail: their history, how they are calculated, their strengths, and their weaknesses. Lomborg argues persuasively that our sense of approaching human and environmental disaster is an artefact of the valid work of modern scientific, environmental and media institutions. There is, he asserts, no one to blame for our growing sense of despair, but everything to learn. We must learn what real risks are, and what we can do about them. (Kyoto? A very bad idea...) We must prioritise. (30p on the organic basil? Or 30p to buy a child clean water in Sierra Leone?) There is, after all, room for manoeuvre; panic achieves nothing. This is our generation's Silent Spring: a book to rewrite the environmental agenda, and a must-buy for any parent who wonders what kind of world we are leaving for our children.--Simon Ings
Nüchtern und gut recherchiertNüchterne, intelligente und gut recherchierte Artikel über (reelle oder vermeintliche) Umweltprobleme sind Raritäten: sehr oft ersetzen Gefühlsergüsse, vorgefasste Meinungen oder Ideologien die harten Fakten. Lomborg macht hier eine erfrischende Ausnahme: ENDLICH einmal saubere Quellenangaben, klare Logik und Aufdecken der globalen Katastrophenabschreiber (eine Falschmeldung wird fast jahrzehntelang übernommen und weitergeben). ENDLICH einmal ein richtiges Einschätzen von punktuellen Problemen, welche bei einer globaleren Betrachtungsweise zum Nichts mutieren. ENDLICH einmal, mit dem nötigen Abstand, eine richtige Beurteilung von "Mode"-Katastrophen (wie z.B. dem sauern Regen oder der globalen Erwärmung). Ich kann dieses (eigentlich leicht und angenehm zu lesendes) Buch nur empfehlen, auch wenn einige Wiederholungen stellenweise unnötig sind.
Unideologisch, gut recherchiert - ein MussEs ist selten, ein derart unideologisches, gut recherchiertes Buch zu einem solch kontroversen Thema zu finden. Auch wenn die diverse Öko-Gruppen alles tun, um Lomborg zu diskreditieren, so haben sie bisher nicht viele "Gegenbeweise" gefunden. Denn Lomborg benutzt die gleichen Quellen wie seine Kritiker, nur analysiert er sachlich und kompetent.
Dieses Buch sollte Pflichtlektüre für jeden sein, der sich sachlich mit der Umweltproblematik auseinandersetzen möchte.
Lomborg : The Sceptical environmentalistDas Buch ist ausserordentlich wertvoll in seinem Inhalt, seiner Darstellung und seinen Quellenangaben.Hier erfährt man erstmals zahlenmäßige Fakten über das, was bisher von den Umweltschützern immer als Kathastrophe an die Wand gemalt worden ist.Offensichtlich geht das Buch der Umweltbewegung so an die Nerven, dass man mit vereinten Kräften versucht, Lomborg und sein Buch zu diskriminieren. Dies wird jedoch nicht gelingen. Hoffensichtlich gibt es das Buch bald in deutscher Sprache. Das Buch steht in den USA seit Monaten auf der Amazon-Verkaufliste Umwelt an ersten Stellen.
Aufforderung zum NachdenkenSelten hat ein eher trockenes Fachbuch, noch dazu von einem Statistiker, solch hysterisch wütende Reaktionen ausgelöst. Worum es geht? Stück für Stück zerpflückt Lomborg die gängigen Mythen der schon seit Jahrzehnten den bevorstehenden Weltuntergang fürchtenden "Besorgten" aus der längst dominierenden politischen Klasse Europas. Er benutzt dabei, perfide, exakt die selben Statistiken, die all die Umweltschützer und Globalisierungsgegner immer wieder als Beleg für ihre gar gräßlichen Kassandrarufe nutzen. Und findet dabei immer nur maßlose Übertreibungen, schlichtes Ignorieren der Realität und, schlimmer noch, reihenweise Unwahrheiten. Dabei wollte er ihnen ursprünglich doch ein solides Fundament liefern!
Vom Saulus zum Paulus gewandelt stellt er überzeugt und überzeugend fest: Die Welt hat sich in den letzten 30 Jahren praktisch überall nur zum Guten der Gattung Mensch verändert. Noch nie ist es dieser Menschheit derart gut gegangen wie heute - und es wird, trotz mancher noch bestehender und auch nicht zu leugnender Probleme, immer schneller immer besser. Wer das nicht glauben mag, besorge sich bitte bitte dieses Buch. Anstelle von Ahnungen und Gefühlen liefert es unwiderlegbar schlicht - die Fakten. Es ist Hunderte Seiten dick, gerammelt voll mit Kurven, Zahlen, Fußnoten und Quellenhinweisen. Doch bei all dieser Fülle bleibt es stets einfach und gut lesbar und kommt stets sicher auf den Punkt, sachlich knackig und ziemlich unwiderstehlich. Ein wichtiges Buch, ein Buch das zumindest sehr nachdenklich machen sollte. Und vielleicht kann es ja ein paar Augen öffnen.
Ein hervorragendes Buch, das polarisiertDie Meinungen über "The Skeptical Environmentalist" gehen weit auseinander, wie schon aus den Amazon-Rezensionen ersichtlich wird. Kein Wunder: Das Buch rüttelt auf und bricht zahlreiche Tabus der political correctness.Mich hat das Buch überzeugt und begeistert. Der Grundthese kann ich nicht widersprechen: Um richtige Entscheidungen zu treffen, brauchen wir möglichst genaue Daten und müssen diese richtig interpretieren. Und da unsere Ressourcen knapp sind, müssen wir abwägen, wo wir sie einsetzen: Am besten dort, wo sie den größten Nutzen entfalten.Dass dies in der Umweltbewegung nicht immer der Fall ist, ist offensichtlich und wird in dem Buch belegt. Daten werden von der Bewegung -- oft gezielt -- falsch dargestellt oder missinterpretiert, um bestimmte Wirkungen zu erzeugen. Darüber, welche Wirkungen unseres Handelns als wünschenswert angesehen werden, entscheidet dann nicht mehr das Nutzenkalkül, sondern die Ziele der Meinungsmanipulierer.Solchen Manipulationen legt Björn Lomborg, ein ehemaliges Mitglied von Greenpeace, mit seinem Opus einen gewichtigen Stein in den Weg. Nicht allein, dass er die Daten schonungslos genau interpretiert: Er verwendet darüber hinaus dieselben Daten und Datenquellen, auf die sich die Schwarzmaler berufen und macht sich damit schwer angreifbar. (Das Buch ist mit umfangreichen Quellenangaben versehen, die jeder überprüfen kann.)Tatsächlich ist es so, dass die überwiegende Mehrheit der Kritiker ihre Angriffe ad hominem richtet: Nicht die Daten oder ihre Interpretation werden in Frage gestellt, sondern die Qualifikationen des Autors (exemplarisch die Rezension von bawalther auf dieser Seite, bei der man bezweifeln darf, ob der Rezensent das Buch überhaupt gelesen hat). Hierdurch entlarven sich die Kritiker aber selbst, zeigt es doch, dass sie ihm auf Basis der Tatsachen kein Konter geben können.Fazit: Hier hat ein Autor akribisch recherchiert und wissenschaftlich sauber gearbeitet. Seine Schlussfolgerungen sind stichhaltig und seine Empfehlungen überzeugend. Deshalb erteile ich fünf Sterne und eine starke Leseempfehlung.