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Nachdruck des gleichnamigen Addison-Wesley-Titels ISBN 3-8273-1557-3
Zum Buch: Dieses beliebte Standardwerk beschreibt die aktuelle Version LaTeX 2. Diese Version gestattet auch die Integration von alten LaTeX 2.09 Texten, ohne dass sich der Anwender mit den Eingabedetails dieser Vorgängerversionen vertraut machen muss. Das Buch ist sowohl als Lehrbuch als auch als Handbuch und Referenz zu verwenden, das fortge-schrittene Anwender bei der täglichen Arbeit begleitet.
Auf der CD: TeX Live 5c, ein arbeitsfähiges TeX-System für verschiedene Plattformen, eine Vielzahl von unterstützenden Programmen und TeX-Dokumentationen sowie Lösungsbeispiele für die Übungen des Buches.
Über den Autor: Als langjähriger Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für Aeronomie hat Helmut Kopka als einer der ersten den Rechner als Instrument für die wissenschaftliche Arbeit eingesetzt und LaTeX für die Dokumentation und Publikation der Forschungsergebnisse eingeführt.
Der Klassiker ist heute leider veraltetMit dem Kopka kauft man sich ein sehr ausführliches Buch zum Thema LaTeX. Es ist für Einsteiger wie auch für Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet. Er erläutert umfassend LaTeX, seine Pakete und die damit assoziieren Programme.Leider wurde diese Lehrbuch-Serie in den vergangenen sechs Jahren kaum aktualisiert, obwohl etliche Neuentwicklungen um LaTeX entstanden sind. So wird z.B. nicht die moderne Sprachunterstützung von LaTeX erwähnt, die PDF-Fähigkeiten oder wie man seine Dokumente für das Internet fitmacht. Ebenso nicht enthalten ist das KOMA-Script-Paket, das sich mittlerweile großer Beliebtheit erfreut.Andererseits ist viel historischer Ballast enthalten. Gerade zu Beginn des Buches wird LaTeX komplizierter dargestellt als es heute ist. Es werden Pakete und Programme besprochen, die längst durch einfachere und bessere Alternativen ersetzt worden sind.Hinzu kommt ein schwacher didaktischer Aufbau. Die Reihenfolge des Stoffes ist schlecht gewählt, einiges kommt zu spät, vieles ist viel zu ausführlich dargestellt, und die Themen sind derart ungünstig über die drei Bände verteilt, daß man alle drei kaufen muß, um LaTeX abzudecken, selbst, wenn man nicht tief einsteigen möchte. Die Einbindung von Grafiken beispielsweise ist im ersten Band nicht einmal erwähnt.Vor zehn Jahren war der Kopka nahezu das einzige Buch zum Thema LaTeX. Das ist mittlerweile radikal anders geworden. Es gibt viele Alternativen, die gleich auf mehreren Gebieten besser dastehen.
Ungünstig für QuereinsteigerEs kann gut sein, daß der »Kopka« für absolute Neulinge und für etwas erfahrenere Anwender sehr gut ist. Für die ersten, weil sie zunächst einfach lesen und sich an den Übungen versuchen können und für die letzten, weil sie sich bereits mit der Grundstruktur etwas auskennen. Für jemanden, der bereits mit anderen Textverarbeitungsprogrammen gearbeitet hat und zügig mit LaTeX komplexere Texte setzen möchte, ist das Buch allerdings nur sehr bedingt geeignet, da man nach vielen Dingen viel zu lange suchen muß oder teilweise auch gar nicht fündig wird. Für jemanden, der sich einigermaßen mit Typografie auskennt, enthält LaTeX einige schöne Möglichkeiten. Gerade dann kommt man allerdings nicht drum herum, auch manuell an den Parametern wie Zeilenabständen, Absatzabständen etc. zu »drehen«. Und hierfür die geeignete Syntax zu finden, ist ein echtes Abenteuer. Da nützt es auch nichts, wenn im Vorwort ausgeführt wird, daß LaTeX von Profis gemacht wurde und man deshalb an dem Layout nichts ändern sollte. Gerade diese Parameter sind m. E. im ersten Band so zu behandeln, daß man schnell und übersichtlich die gewünschte Information findet. Dafür werden andere Detail-Informationen in großer Auführlichkeit erläutert, die man im ersten Moment noch gar nicht benötigt.Fazit: für den »Kopka« muß man etwas Ruhe und Lesezeit haben. Wer schnell einen relativ komplexen Text wie z. B. eine Diplomarbeit schreiben können möchte, sollte ein anderes Buch nutzen und dieses eher als kompetentes Nachschlagewerk nutzen.
Alles was man brauchtWer sich einmal von den Vorteilen des Satzsystems TeX hat überzeugen lassen, wird sich erstmal nach einem Buch über selbiges umschauen. Meiner Meinung nach als einzige Konsequenz wird er bei dem Werk von Helmut Kopka landen, dem Standardwerk über LaTeX. Was das Tutorium "SelfHTML" von Stefan Münz für die HTML Sprache ist ist "LaTeX eine Einführung" für LaTeX. Sowohl als Nachschlagewerk für versierte Anwender als auch als Einführung für den Anfänger ist dieses Buch gleichermaßen geeignet. Denn das ein LaTeX-Buch einem das Leben beim Umgang mit dem Satzsystem sehr viel einfacher machen kann, wird jeder TeX-Benutzer wohl bestätigen können. Dieses Buch bietet nun alles, was man braucht um Texte in höchster Qualität auf das Papier zu zaubern oder als Dokument im WWW zum Download zu präsentieren. Sowohl Spezialgebiete wie der Satz an mathematischen Formeln wie auch "Alltagsanwendungen" wie Tabellen sind in diesem Buch vollständig beschrieben. Für die tägliche Arbeit sind Tabellen aller Zeichen in dem Buch vorhanden und beim nachschlagen wird man schnell über das Notwendige informiert. Sehr gut an dem Buch ist auch seine einfache und doch kompakte Schreibweise und die vielen Beispiele zu den einzelnen Themen. Leider fehlt in diesem Buch die genauere Betrachtung der Bildeinbindung in LaTeX-Dokumente, diese sind in den anderen Teilen beschrieben. Alles in allem aber ein Buch, welches jeder TeX-Benutzer unbedingt in seinem Bücherregal stehen haben sollte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Durcheinander and WirrwarrLatex ist eigentlich eine einfach zu lernende Formatting- und Typesetting-Language. Ein Buch , das jedoch aus 276 Tutorium-ähnichen Text besteht und 218 Seiten Anhängen, macht es dem Leser nicht gerade sehr einfach sich darin zurechtzufinden, besonders nicht wenn keinerlei Querverweise auf die passende Textstellen im jedweiligen Anhang hinweisen. Zudem ist die Abhebung des "LaTex/Tex" Codes vom erklärenden Text sehr unübersichtlich gestaltet. Das PicTex Paket, dem im Text ein gesamtes Kapitel gewidmet ist, ist allerzuletzt nicht mehr frei verfügbar und somit werden weitere 30 Seiten irrelevant. Ich würde jedem davon abraten sich dieses Buch als Tex Begleiter zu kaufen.
Gutes NachschlagewerkWaehrend jahrelanger, intensiver Arbeit mit EDV, wobei unzaehlige Sprachen erlernt und verschiedenste Programme und Betriebssysteme verwendet wurden, ist dies das einzige Buch, das ich je auf dem IT-Sektor angeschafft habe. Das zweite Buch waere das herausragende 'TeXbook' von Knuth geworden, in dem nicht nur alles ueber TeX, sondern auch sehr viel allgemeines ueber das 'schoene' Setzen von Text und Formeln enthalten ist, haette denn der Verlag richtig ausgeliefert.Zurueck zu Kopka: Sein Buch eignet sich hervorragend zum Nachschlagen: Oft weiss man zwar von der Existenz eines Makros oder einer Umgebung, aber eben nicht ihren Namen und/oder ihre Optionen. Man findet die Information zwar sicher auch online, aber niemals so schnell wie mit diesem Buch. Wenn man deutschsprachigen Text setzt, erhaelt man mit diesem Buch sprachspezifische Hinweise (Trennung, Umlaute, etc.), die man in einem englischsprachigen Buch oder dessen Uebersetzung moeglicherweise vermissen wird. Kopka beschraenkt sich auf die Standardimplementierung von LaTeX, womit es uebersichtlich (und zeitlos) bleibt. Verwendet der erfahrene Benutzer zusaetzliche Pakete (CTAN), so ist er mit der ueblicherweise darin enthaltenen Dokumentation ausreichend informiert.
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