Shipton, Paul

Heiße Spur in Dixies Bar

Heiße Spur in Dixies Bar
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt
  • Erscheinungsdatum: 2003-04
  • Bindung: Taschenbuch
  • Seitenzahl: 240
  • ISBN: 3596803640
  • EAN: 9783596803644
  • Amazon.de Verkaufsrang: 13.527
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Beschreibung von buecher.de

Gestatten, Wanze Muldoon, Privatdetektiv.
Eigentlich hätte Muldoon Ruhe bitter nötig. Schließlich ist er bei seinem letzten Fall beinahe von einer Kröte verschluckt worden. Doch das Leben gönnt ihm keine Pause. Nichts ahnend hockt er mit seiner Freundin, der Grashüpferin Wilma, in Dixies Bar, als ein wahnsinnig gewordener Igel durch den Rhabarber ins Lokal des fetten Nachtschnecks bricht und dort stirbt. Was ist passiert? Ob der kriminelle Kakerlak hinter allem steckt? Muldoon muss seinen ganzen Spürsinn aufbieten, um diesen schwierigen Fall zu lösen. (Ab 10 Jahren.)

Aus der Amazon.de-Redaktion

In Paul Shiptons zweitem Insektenkrimi geht der Detektiv Wanze Muldoon erneut auf die Suche nach der Lösung eines ganz, ganz schwierigen Falles. Eigentlich möchte Wanze doch nur mit seiner Freundin, der Grashüpferin Wilma, den frühlingshaft milden Feierabend genießen -- in Dixies Bar unter den Rhabarberstauden, in dem Garten, der für die Insekten die Welt bedeutet. Aber da taumelt ein tödlich verwundeter Igel in die Bar, die alsbald unter seinen letzten Zuckungen in Trümmer fällt, und zurück bleibt ein heimatloses Flohkind, das sich an nichts erinnern kann. Angst ergreift die versammelte Insektenschaft, als die Nachricht aufkommt, ein entsetzliches Ungeheuer habe den Garten zu seinem Herrschaftsgebiet erkoren. Mit sicherem Reporter-Instinkt wittert die coole Wilma, dass hier nicht nur eine aufregende Story zu recherchieren ist, sondern dass es um die Existenz aller im Garten lebenden Insekten geht! Was hat das Flohkind Netta Schreckliches gesehen, bevor es beim Tod des Igels sein Gedächtnis verloren hat? Was für tödliche Geheimnisse birgt das Steinhaus am Ende des Gartens, wo die Menschen leben? Und wie kann Detektiv Wanze seine Freundin aus der Gefahr retten, in der sie ihre Reporter-Neugier folgerichtig führt? Wanze muss all seine Reserven an Intelligenz, Mut und Kombinationsgabe mobilisieren, um diesen brisanten Fall zu lösen, seine Freundin zu befreien und das Flohkind in Sicherheit zu bringen. Dass er dabei neue Freunde gewinnt, erscheint nur gerecht -- angesichts der Gefahren, denen er sich beinahe auf jeder Seite dieses spannenden Buches ausgesetzt sieht. Der atemlose Leser erkennt schließlich zusammen mit Wanze Muldoon, dass das vermeintliche Ungeheuer in Wirklichkeit Opfer einer wahrhaft fiesen Intrige ist. Die Bösewichte werden entlarvt, bestraft und verjagt, der beherzte Detektiv darf sich der Zuneigung seiner Freundin und der Dankbarkeit der Gäste in Dixies Rhabarber-Bar erfreuen. Die Insektenwelt ist wieder einmal gerettet, denn auch die Gift spritzenden Menschen sind endlich, endlich abgereist. Ganz nebenbei erfährt man bei der Lektüre dieses witzigen Krimis (für den unüberhörbar ein gewisser Philip Marlowe Pate gestanden hat) viel Interessantes über die Besonderheiten und die Lebensweise verschiedenster Insekten. Der Hirschkäfer als Profiboxer, der fiese Kakerlak Slade, die Fliege Jake und die Skorpionin Juno -- sie alle spielen ihre unverwechselbare Rolle in der verschlungenen Story, die Wanze aufzuklären hat. Aber ein Rätsel bleibt dennoch ungelöst, leider: Warum nur zählt der intelligente Detektiv die barbesitzende Nacktschnecke zu den Insekten? Bitte, Wanze Muldoon, erkläre uns das in deinem nächsten Insektenkrimi -- unbedingt! Versprochen? --Urs Umsand

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension fanden 11 von 11 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Wanze Muldoon's Spürsinn wieder gefragt

Juchuh- endlich ist sie da die Fortsetzung des Insektenkrimis von Paul Shipton! Habe schon beim Lesen des ersten Teils das kleine Insektenvölkchen richtig liebgewonnen und war nun gespannt was sich Neues in Ihrer Welt ereignet hat. Wurde auch diesmal nicht enttäuscht. Neben der spannenden Krimihandlung wird das Buch durch die Versetzung ins Insektenmillieu zur locker-leichten Lektüre mit viel Witz und Esprit. Eben herrlich anders und erfrischend neu! Die Figuren werden sehr bildhaft beschrieben und werden einem durch ihre menschlichen Eigenschaften so richtig sympathisch - hätte ich vorher nie für möglich gehalten. Besonders beeindruckt hat mich die Figur der Wanze Muldoon, sie kommt genauso cool & lässig rüber wie Humphrey Bogart als Detektiv Philip Marlowe. Wenn ich mich früher immer etwas ekelte vor dem was denn da alles so krabbelt und fleuscht im Gras, möchte ich heute am liebsten ein Vergrößerungsglas haben und habe fast Angst aus Versehen auf Detektiv Muldoon, Dixie oder Wilma zu treten. Über die Handlung möchte ich hier nichts weiter verraten, würde nur die Spannung nehmen - also einfach selber lesen, es lohnt sich!!!

Diese Rezension fanden 8 von 8 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Kinderkrimi, der Erwachsene fesseln kann!

Dieses Buch ist ein interessanter Krimi nicht nur für Kinder. Auch ich, als Erwachsener, war gefesselt von der Spannung, die bis zu letzt in dem Buch vorkommt.Vor allem gibt es keine Grausamkeiten, die man den Kindern lieber verheimlichen sollte. Alle Ereignisse, ob schön,lustig oder traurig, sind Ereignisse die täglich jedem passieren können; nur sehr schön beschrieben und dadurch sehr interessant. Es ist ein Buch, das sehr lesenswert ist.

Diese Rezension von Arnd Federspiel fanden 3 von 3 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen "Wanze" Muldoon kehrt zurück!

Hier ist sie, die lang erwartete Fortsetzung des Romans "Die Wanze". Der Garten-Detektiv wird wieder in einen gefährlichen Fall verstrickt, der ihn diesmal sogar aus dem ihm vertrauten Garten hinaus und in "das Haus" führt, wo er sich mit List, Einfallsreichtum, der Hilfe seiner Freunde, der Grashüpferin und Reporterin Wilma, der zuckerabhängigen Fliege Jake und des Flohkinds Netta, und einer Chandler-würdigen Coolness gegen gefährliche Käfergangsterbanden und noch gefährlichere Menschen behaupten muss. Und dann ist da natürlich noch dieses Ungeheuer, das die Käferwelt in Angst und Schrecken versetzt!

Zwar gefiel mir persönlich die Geschichte des ersten Romans um "Wanze" Muldoon etwas besser, doch ist Paul Shipton auch hier wieder ein großer Spaß gelungen, der einen oft zum Schmunzeln und gelegentlich zum lauten Lachen bringt, während man so ganz nebenbei auch einiges Wissenswertes über Insekten mitgeteilt bekommt. Außerdem wird man mit Einblicken in Muldoons Vergangenheit belohnt und erfährt endlich (nach diversen diesbezüglichen Anfragen im ersten Roman), wie er zu seinem Spitznamen kam - und wie sein wirklicher Name lautet. Und das allein ist schon Grund genug, die weiteren Abenteuer des Garten-Philip-Marlow zu verfolgen.

Heiße Spur in Dixies Bar



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