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Der Osten ist noch lange nicht entdeckt. Königsberg und Czernowitz, Lemberg und Odessa, die großen Flüsse und die weiten Räume - Karl Schlögel, Publizist und Professor für Osteuropäische Geschichte, hat über die Welt im Osten, ihre Menschen, ihre Ideen und ihre Geschichte geschrieben. Ein Abenteuer- und Liebesroman der besten Art.
Hat hier Europa aufgehört?Karl Schlögel zeigt uns alte Städte im neuen Europa.
Wer Karl Schlögels neuestes Buch - Promenade in Jalta und andere Städtebilder - aufschlägt, begibt sich auf eine abenteuerliche Entdeckungsreise. Der Band versammelt Eindrücke, die der Autor im laufe des letzen Jahrzehnts auf seinen Reisen in osteuropäische Städte gewonnen und in einzelnen Beiträgen veröffentlicht hat. In der vorliegenden Zusammenstellung ist ihre Wirkung noch viel nachhaltiger und umfassender. Der Leser taucht ein in eine noch bis vor kurzer Zeit verborgene Welt. Eine Welt die jenseits der undurchdringlichen Grenze lag, welche Europa auf immer in Ost und West zu teilen drohte. Karl Schlögel hat sich auf den Weg gemacht, die unterbrochenen Verbindungen aufzuzeigen. Er erinnert an die Namen, die in Vergessenheit gerieten und lässt dazu in uns ein lebendiges Bild entstehen. Dabei lenkt der an der Viadrina in Frankfurt (Oder) lehrende Osteuropahistoriker immer wieder den Blick zurück in eine noch gar nicht so ferne Vergangenheit. Auf die Vielfalt von Sprachen, Kulturen und Religionen in pulsierenden Metropolen vor dem ersten Weltkrieg; auf die europäisch geprägte Vergangenheit von Städten wie Lemberg, dass die Geschichten mehrer Länder/Staaten miteinander verbindet. Solche europäischen Schnittstellen sind dauerhafter als die Grenzen, die wir um sie ziehen. Sie zeigen uns, dass wir einander nicht so fremd sind, wie es uns bis vor zehn Jahren ganz selbstverständlich schien. Das Gerede von der „Rückkehr der östlichen Länder nach Europa" lehnt Schlögel zurecht ab. Sein Buch hilft uns zu verstehen, dass nur wieder zusammenwächst, was einen gemeinsamen kulturellen und geschichtlichen Raum bildet.
Wer mit Karl Schlögel gereist ist, sagt Europa und meint das Ganze.
Ganz wunderbarDie Bücher des Karl Schlögel sind für alle interessierten Zeitgenossen ein MUSS.In schwärmerischer und anmutiger Sprache weckt Schlögel die Sehnsucht des Lesers nach der einstigen Lebenswelt des großen Weiten Ostens unseres Kontinents. Ein weitschweifender Landstrich, vielseitig und abwechselnd, spannend und voller Geschichte.Im Osten - da war doch was... Dieser Satz wird dem Leser durch den Kopf gehen. Da waren Städte und Ländereien, längst vergessen, alle Stätten untergegangener Reiche und Mächte. Da waren Menschen, das war Mitteleuropa, das waren wir!Der größte Gewinn von 1989 ist der Osten. Klug und weitsichtig muss man sein - wie Schlögel - und diese Gegenden alle reisen, bereisen, erleben, erfahren. Der Osten wartet darauf. Und eine Zukunft hat er allemal. Wer Schlögel gelesen hat, will von dort gar nicht mehr weg...Ohne Schlögel kann man die Bedeutung Osteuropas nicht richtig erkennen und wird nicht mitreden können.Unbedingt kaufen und lesen - heute noch!
GrandiosSchlögel beweist einmal mehr sein Talent. Pionier des Ostens. Go East!!
Wiederentdeckung des OstensSchlögel führt uns in die osteuropäische Welt jenseits der Metropolen. Nur mit den historischen Belegen kann man verstehen,
was diesen Städten heutzutage fehlt: das Osteuropäische Judentum und oftmals der Wille, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Dieses Buch ist eine große Bereicherung für jeden, der sich für den unentdeckten Osten interessiert!!!