Bestellen bei Buecher.de! Preis: 29,80 €
Bestellen bei Amazon.de! Neu ab 24,99 €, gebraucht ab 22,49 €.
Neue Bücher bestellen bei: Buch.de.de, Buch24.de, Bol.de, Libri.de, Thalia.de
Gebrauchte und neue Bücher bestellen bei: AbeBooks.de, Booklooker.de
Timberwolf Yukon u CoWie immer:Ein Bloch(Bloch)
Diese Buch ist für all jene interessant,die nie glaubten das es in einem Wolfsrudel nur streng hirachich zu geht.Hr. u Fr. Bloch beschreiben in eine teils lustigen Art u Weise nicht nur die Wölfe,sondern indirekt auch ihren eigenen Werdegang zu den Menschen die sie heute sind.
Wieder einmal wird einiges an Irrtümern zu recht gerückt.
Die Wolfsrudel werden sehr genau in ihrem Verhalten,Wesen,Merkmalen,Stimmungen,Wanderungen,Paarung,Aufzucht....etc beschrieben und es stellt sich die Frage,ob unser(Aufgeklärtes)Bild vom Wolf heute noch vertreten werden kann.
Ziemen war lange Zeit der "Wolfsmann"und hat unbeschreibliches in Wort,Schrift und Tat erreicht.Dies bleibe hier unberührt.
(Nat.auch Feddersen-Petersen...etc)
Dennoch brauchen wir Caniden-Freunde dringend Menschen wie Hr.Bloch.
Er weist auf Unstimmigkeiten hin,hinterfragt andere und vor allem sich selbst(!!!!!)
Die Zeit ist reif für Bloch!
In der Zukunft werden,so denke ich,wirklich erfolgreiche Hundetrainer,Flüsterer und Therapeuten nur solche sein können,
die all dieses Wissen für sich mit verbuchen und auch nutzen.
Es ist meist nicht schwer den Hunden etwas bei zu bringen.
Das Problem ist der Faktor Mensch.
G. u K. Bloch haben dies erkannt.
Hetzerath 17-02-08
Georg Paul Kröschel
Sensationell!!!Wieder einmal legt Günther Bloch, einer der Mitbegründer der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e. V., diesmal zusammen mit seiner Frau Karin als Mitautorin ein Meisterwerk vor. In der schon gewohnten, zuweilen etwas kauzigen Art zu schreiben, liefern die beiden neue Erkenntnisse über Ökologie und Verhalten von Wölfen, die nicht hoch genug eingeschätzt werden können. Entsprechend dem Klappentext „Wölfe sind ganz anders!" werden anhand von Fakten althergebrachte Konzepte der Wolfsbiologie revidiert bzw. geradegerückt. Dabei „erfinden sie nicht das Rad neu", zeigen aber z. B., dass das „Alphakonzept" und die angeblich so strenge und erbarmungslose Rangordnung in Wolfsrudeln neu überdacht werden muß. Letztendlich passen sich Wölfe auch nur den ökologischen Bedingungen an und sind dabei extrem flexibel. Wen wundert's eigentlich? Haben sie doch trotz jahrhundertelanger Verfolgung durch den Menschen bis heute überlebt! Zugleich macht das Buch Hoffnung in Bezug auf die Wiederbesiedlung Mitteleuropas (auch Deutschlands!) durch Wölfe. Wenn sie so anpassungsfähig sind, spricht nichts dagegen, dass sie auch bei uns bald wieder in stabilen Populationen leben können! Ein äußerst wichtiger Beitrag zur gegenwärtigen Diskussion, besonders auch ihr diesbezüglicher Exkurs über den Nutzen von Herdenschutzhunden zur Verteidigung von Haustierherden vor dem Angriff durch Wölfe!
Die Methodik der Autoren genügt dabei durchaus naturwissenschaftlich-biologischen Standards, auch wenn die beiden immer wieder damit kokettieren, dass sie ja keine ausgebildeten Naturwissenschaftler sind...
Das gilt uneingeschränkt auch für ihre Ausführungen über Gefühle bei Wölfen. Zwar führen sie nur sehr vereinzelte Beobachtungen an und ziehen daraus ihre Schlüsse. Diese sind aber um so überzeugender. Damit zeigen sie, dass es dringendst Zeit wird, dass sich auch die Naturwissenschaft endlich eingehender dieser Fragestellung widmet!
Nicht zuletzt die Fotos, die auf sensationelle Weise noch nie zuvor fotografisch dokumentierte Verhaltensweisen der Wölfe zeigen, und die gemachten Rückschlüsse auf die Hundeerziehung (klar, die Autoren sind ja schließlich Hundetrainer!) lassen das Buch zu einem wertvollen Beitrag in der Welt der Caniden werden. Nix von wegen Frauchen bzw. Herrchen muß immer vor dem Hund laufen, schließlich führen auch „Alpha"-Wölfe nicht ununterbrochen ihr Rudel höchstselbst an!
Die traurige Seite an dem Buch ist, dass Dr. Erik Zimen, der das Vorwort geschrieben hat, inzwischen gestorben ist. Und auch die zwei männlichen Hauptprotagonisten eines der untersuchten Rudel nach Veröffentlichung des Buches „dank" menschlicher, oder eigentlich eher unmenschlicher Aktivitäten nicht mehr leben, und das Restrudel verzweifelt ums Überleben kämpft (mehr dazu auf der Homepage von Günther Bloch!!!). Umsomehr wird dieses Buch zu einer Art Vermächtnis der Wölfe und der sie achtenden Menschen und zur Pflichtlektüre für alle, die sich für diese Materie interessieren.
Hatte mir mehr versprochenIn erster Linie ist dies ein Buch das dem Leser das Familienleben von Wölfen näherbringen soll. Es beschäftigt sich aber auch mit den durch Menschen geschaffenen Wiedrigkeiten die den Wölfen selbst im Nationalpark zu schaffen machen und wie menschliche Unwissenheit das freie Leben der Wölfe erschwert. Dies wird in meinen Augen aber zum Kritikpunkt: So sehr ich Verständnis dafür habe, dass die Autoren diese Unstimmigkeiten hervorheben und auf Probleme Aufmerksam machen (was ja auch sinnvoll ist um die Gesamtsituation zu verstehen), fand ich den Ausflug in die Sozialisierung und Beobachtung von Herdenschutzhunden dann doch etwas fehl am Platze. Solches Abdriften vom Thema hinterließ einen zerstückelten Eindruck, zumal der erste Teil des Buches tatsächlich von deutlich weniger Fachwissen geprägt ist als der hintere. Man hat eher den Eindruck eines überwältigten Beobachters als eines analysierenden Fachmannes. Eine Überarbeitung hätte dem ersten Teil sicher nicht geschadet.
Die Zerstückelung wurde weiter getrieben durch die wechselhafte Berichterstattung, die von Rudel zu Rudel und Jahr zu Jahr springt anstatt die Geschichte eines Rudels bis zum Ende zu erzählen und dann beim nächsten anzufangen. Auch der Wechsel von Sommerbeobachtung zu Winterbeobachtung war konfus, da die Rudelstruktur im vorangegangenen Teil bereits weiter fortgeschritten war als beim Ansatz des neuen Kapitels. Eine Einteilung also die für unnötige Verwirrung sorgt.
Letztlich blieb der Inhalt hinter meinen Erwartungen zurück (vor allem wenn man schon den "Wolf im Hundepelz" gelesen hat, die wichtigsten Passagen für Hundehalter werden hier nämlich auch erwähnt). Wirklich schade, denn die Winterbeobachtung war durchaus spannend um einen Einblick in das wölfische Familienleben zu erhalten. Das Kapitel das die Beobachtungen für Hundehalter und -Erzieher auswertet ist leider ziemlich flach ausgefallen, da wäre auch mehr drin gewesen.
Insgesamt von allen Bloch-Büchern am enttäuschendsten, vor allem durch die schlechte Gliederung, häufige Wiederholungen und den unausgereiften Eindruck des Inhalts. Dennoch letztlich für mich zur Ergänzung interessant, da es detaillierte Beobachtungen an intakten Wolfsfamilien wiedergibt.
Trotzdem gut...Das Buch beruht auf den persönlichen Beobachtungen des Ehepaares Bloch und spiegelt deren Entwicklung als Beobachter, die zu Beginn ihrer Beobachtungen auch am Beginn ihrer "Wolfskarriere" standen. Dementsprechend ist die erste Hälfte des Buches am besten zu überspringen, in dem künstlich auf ein "Expertentum" verwiesen wird, daß beide noch nicht vorzuweisen hatten (sie hätten sich und den Lesern einen Gefallen getan, hätten sie die alten Aufzeichnungen noch einmal überarbeitet!).
Der zweite Teil des Buches, der dann schon auf mehrjähriger Erfahrung beruht, fällt ganz anders aus und besticht durch wunderbare und für manchen streng wissenschaftlich agierenden Wolfsforscher, durchaus gewagte Interpretationen des Wolfsverhaltens. Ob sie damit richtig liegen, wird sich weisen. Sie zeigen jedenfalls Mut, Wölfe als komplexe individuelle Lebewesen darzustellen, bei denen vieles nicht so ist, wie es vielfach behauptet worden ist.
Und das macht das Buch dann doch lesenswert!
Beeindruckend, spannend und faszinierend11 Jahre haben Karin und Günther Bloch hauptsächlich im Banff-Nationalpark wildlebende Wölfe nicht nur beobachtet, sondern regelrecht ihren Tagesablauf begleitet. Der gelebte Respekt vor den Tieren und die Feinfühligkeit im Umgang mit den zuerst nur vorsichtigen Annäherungen aus der Ferne führten im Laufe der Jahre dazu, dass die Autoren ein gutes Stück Normalität für die Wölfe wurden. Erstaunliche Einblicke in das Sozialleben, aber auch in die vielen Menschen so unwahrscheinlich und unwissenschaftlich anmutende Gefühlswelt der Tiere offenbarten sich den beiden Feldforschern. Was sie erstaunte, faszinierte, erfreute oder auch traurig stimmte, erlebt der Leser in fesselnder Art und Weise mit. Er wird von den Autoren mitgenommen und erhält das Privileg, vom sicheren und warmen "Beobachtungsposten" der heimischen Couch oder des Sessels, womöglich ergänzt durch eine heisse Tasse Kaffee, Anteil zu haben an den bemerkenswerten und beeindruckenden Einblicken in das Leben der "Familie Wolf". Nicht unwahrscheinlich, dass bei der spannenden und unterhaltenden Lektüre dann letztlich doch der Kaffee kalt wird!