Pirc, Helmut

Wildobst im eigenen Garten

Wildobst im eigenen Garten
  • Verlag: Stocker
  • Erscheinungsdatum: 2002
  • Format: Gebundene Ausgabe
  • Umfang: 156
  • ISBN: 3702009566
  • EAN: 9783702009564
  • Amazon.de Verkaufsrang: 125.414
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Beschreibung von buecher.de

Ob ihrer schönen Blüten oder wegen ihrer wohlschmeckenden, aber selten erhältlichen Früchte möchten viele Gartenbesitzer Wildobstarten in ihrem Garten oder z. B. in eine Hecke integrieren.
Der Autor beschreibt in diesem Buch 46 Wild- und seltene Obstarten, eingeteilt nach ihrer Wuchshöhe, und gibt Auskunft über ihre natürliche Verbreitung, ihre Eignung für den Garten, Standortansprüche, Pflege (inklusive Schnitt), Vermehrung, Krankheiten und Schädlinge, beschreibt vorhandene Sorten und Auslesen und gibt Tips und Rezepte für ihre Verwertung.

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von gregordietrich fanden 31 von 32 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Wildobst im Garten?

Irgendwann einmal, Ende des vorigen Jahrhunderts, versuchte ich einen Überblick über heimisches Wildobst zu geben (Garten 10/1999: S. 8-13) - unvollständig, wie ich heute weiß. Nun hat Helmut Pirc, ein sehr kompetenter Gehölzfachmann, ein Buch über Wildobst geschrieben, das für an alternativen Obstsorten Interessierte eine sehr wertvolle Grundlage darstellt. Zwar stellt er wesentlich mehr Arten vor als ich das tat, dennoch bleibt er bezüglich der heimischen Gehölze unvollständiger als ich, verlässt aber heimische Gefilde.„Wildobst" ist schick, „Wildobst" ist modern - nur: was ist Wildobst?

Wie ich bereits 1999 anmerkte, geht der Status „wild" mit der Auslese von Fruchtsorten, spätestens aber mit der züchterischen Bearbeitung verloren. Ich würde bei Sorten obstbaulich neuer Obstarten lieber von „Neuem Obst" sprechen, unter dem Überbegriff „Alternatives Obst", der „Altes" wie „Neues" Obst zusammenfasst. Obstfachmann und Buchautor Ing. Rudolf Novak schlägt dagegen „seltenes Obst" vor.

Pirc beschäftigt sich sehr viel mit Neuem/Seltenem Obst, und eigentlich kaum mit Wildobst im engeren Sinn, also auch bei uns wild wachsendem, züchterisch unbearbeitetem Obst. Zum Teil werden sogar künstliche Gattungshybriden wie x Sorbaronia (Sorbus x Aronia) oder Hagebuttenbirne (x Sorbopyrus, Sorbus x Pyrus) vorgestellt. Der Russe Mitschurin hat viele dieser Apfelverwandten gezielt züchterisch bearbeitet, womit von Wildobst keine Rede sein kann.

Trotz dieser Kritik muß das Buch als Standardwerk bezeichnet werden, da es nichts Vergleichbares zum Thema Alternativobst gibt. Ob Ginkgo, Felsenbirne, Weißdorn, Berberitze oder Akebia, oder alte Bekannte wie Kiwi, Wald-Erdbeere (die Staude wird als Zwergstrauch vorgestellt!), Sanddorn oder Feige - das Spektrum der beschriebenen Arten ist sehr breit und für jeden Obstbauinteressierten von Interesse!

Diese Rezension von nachbarin1203 fanden 11 von 14 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Sehr brauchbar!

Ein praxisnahes Buch von einem Autor, dessen Bücher sehr empfehlenswert sind. Wunderbare Bilder!

Diese Rezension von S. Pforzheim fanden 2 von 2 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Gut aber kurz und schon wieder zu unwild.

Das Buch zeigt einige Obstsorten auf, die man sicherlich gerne in seinem Gärtchen anbauen würde.

Ich habe mir das Buch auf Grund des Wortes "Wildobst" im Titel gekauft. Sicher wird hier einiges genannt. Aber wie ich persönlich meine, könnte dieses Buch ruhig erweitert werden. In diesem Buch gibt es nichts unbedingt Neues zu lesen. Es sind eher die seltener im eigenen Garten angebauten Obstsorten zusammengesucht.

Trotzdem ist es immer noch eines der sehr wenigen Bücher, welches sich mit dem Thema Wildobst beschäftigt.

Empfehlung an den Autor: Das Buch ergänzen mit wirklich wilden Obstarten.

Weiter sollte man eher davon weg, zu zeigen wie die Pflanzen heutzutage züchterisch genutzt und vermarktet werden. Solche Pflanzen haben schliesslich dann nicht mehr viel mit Wildobst zu tun.

Trotz allem ein empfehlenswertes Buch, was bisher so noch alleine steht auf weiter Flur.

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