Bestellen bei Buecher.de! Preis: 19,90 €
Bestellen bei Amazon.de! Neu ab 9,95 €, gebraucht ab 2,39 €.
Neue Bücher bestellen bei: Buch.de.de, Buch24.de, Bol.de, Libri.de, Thalia.de
Gebrauchte und neue Bücher bestellen bei: AbeBooks.de, Booklooker.de
Luciano Benetton feuert den Mann, der die Marke Benetton in der ganzen Welt bekannt gemacht hat. Walt Disney schließt eine Allianz mit dem größten Feind aller Filmstudios ... einem Fernsehkanal. Jürgen Schrempp führt eine Fusion mit einem amerikanischen Partner durch - und kümmert sich keinen Deut um Political Correctness. Steve Case fordert ausgerechnet Bill Gates zum Kampf um die Vormacht im Cyberspace heraus. Herb Kelleher entscheidet einen Prozess durch öffentliches Armdrücken mit seinem Gegner. Vollkommen verrückt? Genau. Und erfolgreich. Barry Gibbons untersucht mit klassisch britischem Humor die Erfolgsstorys von Querdenkern in der Wirtschaft. Wie diese ihre Ideen umgesetzt haben und was wir daraus lernen können, lesen Sie in diesem ausgefallenen und höchst amüsanten Wirtschaftsbuch!
Querdenker werden in der Wirtschaft geschätzt. Zumindest offiziell. Faszinierend sind sie vor allem dann, wenn ihr Erfolg ihnen Recht gibt. Ihnen, die Gibbons frech als "Spinner" bezeichnet, ist sein Buch gewidmet. Es ist ein größtenteils erfrischendes Plädoyer für ungewöhnliches, neues Denken geworden. Den Managern, die er in lockerer Sprache und mit einer gehörigen Portion Humor porträtiert, verleiht er Sterne in zwei Kategorien: für ihr Querdenkertum und für ihre Qualitäten als Visionäre. So konnte sich auch der eher biedere Walt Disney durch sein Vorausahnen von Trends wie Fernsehen, Tourismus und Merchandising einen Platz in Gibbons Buch erobern, obwohl er sich mit einem einzigen Querdenker-Stern begnügen muss. Gibbons hat sich auf Top-Leute, die jeder kennt, konzentriert. Natürlich ist der exzentrische Virgin-Gründer Branson dabei, der Business als Rock'n'Roll begreift. Und auch der eigenwillige und schwierige Steve Jobs, in dem immer wieder das Genie aufblitzt. Anita Roddick führt Gibbons auf für ihre Idee, einen guten Konzern aufzubauen. Auch Luciano Benetton ist mit von der Partie. Nicht nur für seine United Colors of Benetton-Kampagne (die mit den Schock-Effekten), sondern für die Entscheidung, den verantwortlichen Fotografen, der seine Marke auf diese Weise weltbekannt gemacht hatte, schließlich zu feuern. Längst nicht alle der "Spinner", die Gibbons vorstellt, sind extrovertierte Genies. Im Gegenteil, er hat bei seinen Analysen festgestellt, dass jeder, der sich für das Buch eignete, auf seine ganz eigene Art verrückt ist oder war. Michael Dell zum Beispiel ist, so behauptet Gibbons, eher langweilig. Aber er hat sich seinen Platz im Buch verdient, weil "seine spinnerten Ideen alle bisherigen Verkaufs-, Marketing- und Vertriebskonzepte seiner Branche auf den Kopf stellten". Er verzichtete auf die Kooperation mit Zwischenhändlern und wandte sich direkt an den Endverbraucher, gewährte 30 Tage Rückgaberecht und individualisierte seine Angebote -- in Massen. Ausgerechnet der einzige Europäer, den Gibbons als Beispiel zulässt, gerät zum Prügelknaben. Jürgen Schrempp qualifizierte sich durch die DaimlerChrysler-Fusion für das Buch und wird dafür von Gibbons zum prototypischen James-Bond-Schurken abgestempelt. Ein "echter Kriegsherr" eben: "Jürgens Weg ist gepflastert mit den abgenagten Knochen von Leuten, die einst seine Freunde und Verbündeten waren." Leider wird Gibbons Ton hier stellenweise hässlich, die Kritik geht spätestens dann, wenn es um Schrempps Trennung von seiner Frau geht, unter die Gürtellinie. Nützlich ist dagegen der Anhang, in dem Gibbons aus den Porträts ein gutes Dutzend Tipps für eigene Querdenker-Erfolge destilliert. Wichtigster Punkt: Es gibt keine goldene Regel oder den einen Schlüssel zum Erfolg. Dafür gilt: "Suchen Sie die Herausforderung!" Und: "Holen Sie sich eine Dosis Rastlosigkeit!" --Sylvia Englert
Spinner an die Macht!In kaum einem anderen Bereich des Risikomanagements ist eine gesunde Balance zwischen Chancen und Risken schwieriger herzustellen als beim Umgang mit so genannten „Risky People".Einerseits spielte der „Risikofaktor Mensch" bei fast allen spektakulären Unternehmenszusammenbrüchen der jüngsten Vergangenheit eine entscheidende Rolle: Die KirchGruppe, Enron, Comroad, Metabox, Barings und viele andere Unternehmen würden wohl noch existieren, wenn die hochgejubelten Stars und Gurus an der Firmenspitze effektiver und effizienter kontrolliert worden wären. Andererseits ist die Wirtschaftsgeschichte auch voll von exzentrischen und schillernden Einzelpersönlichkeiten (eben Spinnern und Wahnsinnigen), die von rational denkenden Menschen bestenfalls mitleidig belächelt wurden, die aber dennoch stur an ihren Träumen festhielten und äußerst erfolgreiche Unternehmen aufbauten.Während die Schattenseiten des Starkults in den Führungsetagen beispielsweise in dem kürzlich erschienen Buch „Wirtschaftsvampire" von Robert Jacob (vgl. hierzu die Rezension in der RiskNEWS 05.2003) thematisiert wurden, konzentriert sich das vorliegende Werk von Barry J. Gibbons auf die Glückskinder des Big Business: Luciano Benetton, Michael Dell, Walt Disney, Richard Branson, Steve Jobs und viele andere - allesamt Unternehmensgründer und/oder -lenker, die in ihrer Karriere mehr als einmal Entscheidungen getroffen haben, die - zumindest nach traditionellen Maßstäben - unkonventionell, albern, verrückt oder ganz einfach nur dumm waren ... aber trotzdem bzw. gerade deswegen durchschlagenden Erfolg hatten.Während des ganzen Buches bleibt Gibbons seinem anfangs ausgegebenen Motto treu: „Lern' ein bisschen, lach' ein bisschen, klau' ein bisschen." In lockerem, typisch amerikanischem Erzählstil und mit mehr als nur einer Prise britischem Humor porträtiert er extravagante Querdenker und stellt ihre ausgefallenen Managementmethoden vor. Dabei profitiert der Autor nicht zuletzt von den ebenso hintergründigen wie tiefsinnigen Einblicken, die er selbst während seiner langjährigen Tätigkeit im Topmanagement sammeln konnte (unter anderem war Barry J. Gibbons von 1989 bis 1994 CEO und Chairman der Burger King Corporation).Seine amüsanten Plaudereien aus der Welt der Visionäre garniert der Autor dabei mit zahlreichen unterhaltsamen und ausgefallenen Anekdoten - etwa der Geschichte des Southwest-Airlines-Gründers Herb Kelleher, der von einem Konkurrenten verklagt worden war, weil seine Firma angeblich dessen Werbeslogan abgekupfert hatte. Anstatt Heerscharen von Anwälten monatelang mit der Klärung des Falles zu beschäftigen, forderte Kellerher seinen Kontrahenten auf, die Sache „wie unter Männern" zu regeln und trat im Rahmen eines spektakulären Events gegen den Kläger im Armdrücken an.Zweifellos fallen Gibbons Analysen extrem subjektiv aus und bleiben daher an einigen Stellen auch einseitig und etwas oberflächlich - außer der Tatsache, dass sich alle porträtierten Manager durch ein hohes Maß an Rastlosigkeit und Besessenheit auszeichnen und darüber hinaus überdurchschnittlich viel Spaß an ihrer Aufgabe zu haben scheinen, werden keine revolutionären Erfolgsgeheimnisse aufgedeckt. Beim Kauf des Buches dürfte sich aber ohnehin jeder darüber im Klaren sein, dass er auf den 237 Seiten kein simples Patentrezept finden wird, das Menschen wie Dich und mich über Nacht zu erfolgreichen Exzentrikern macht. Sein selbst formuliertes Ziel, dem Leser Mut und Lust auf ein klein wenig eigenes visionäres Querdenkertum zu machen, erreicht Gibbons aber auf jeden Fall.Da stört es dann auch nicht mehr, dass der lockere Sprachstil manchen Lesern bisweilen wohl etwas zu weit gehen dürfte - so wird der Virgin-Gründer Richard Branson beispielsweise etwas ungalant als „pompöser lauter W....." tituliert. Auch die Tatsache, dass ausgerechnet der einzige europäische Vertreter (DaimlerChrysler-Chef Jürgen E. Schrempp) als Negativbeispiel herhalten muss und dass bei seiner Charakterisierung als rücksichtsloser „Kriegsherr" auch die plattesten antideutschen Klischees und Vorurteile breit getreten werden, erscheint vor diesem Hintergrund verzeihlich.Als einziger wesentlicher Wermutstropfen bleibt somit eigentlich nur die teilweise etwas nachlässige Übersetzung des Buches ins Deutsche sowie recht hohe Anzahl von Rechtschreib- und Grammatikfehlern.Insgesamt legt Barry J. Gibbons mit „Manager, Visionäre, Wahnsinnige" ein ebenso amüsantes wie lehrreiches Werk vor, das aufschlussreiche Einblicke in das Denken und Handeln herausragender Managementpersönlichkeiten unserer Zeit eröffnet. Kurz und gut: Eine ideale Urlaubslektüre!
In den Sand gesetzt!Der Titel dieses Buches hat mich neugierig gemacht. Ich habe es gekauft, um hier möglichst viele Informationen über die wichtigsten Manager der Gegenwart zu finden. Aber nicht die Portraitierten stehen im Mittelpunkt des Werkes, sondern der Autor selbst: Barry J. Gibbons, ehemaliger CEO von Burgerking. Ständig trommelt er sich auf die eigene Brust, ständig kommt das Wort "ich" vor. ER ist das Maß aller Dinge. Wen er mag, den preist er in den höchsten Tönen (zum Beispiel Luciano Benetton), wen er hasst, den zerreißt er in der Luft (z.B. Jürgen Schrempp). Natürlich werden viele interessante Manager behandelt, außer den Genannten auch James Dyson, Michael Dell, Anita Roddick, Walt Disney, Steve Case, Richard Branson, Roberto Goizueta, Steve Jobb, Herb Kelleher, Howard Schultz und ein "unbekannter Spinner". Aber die penetrante Selbstdarstellung des Autors, seine naiven Aussagen (z.B. dass er für Anita Roddick nur deshalb eingenommen ist, weil sie "ein bisschen aussieht wie die dunkelhaarige Sängerin von ABBA") und seine chaotischer Schreibstil machen die Lektüre zu einem einzigen Ärgernis. Man wird den Verdacht nicht los, dass der größte Spinner von allen in dem Buch zwar vorkommt, aber nicht namentlich behandelt wird. Ganz recht, ich meine den Autor Barry J. Gibbons! Mit diesem Buch hat er ein wunderbares Thema in den Sand gesetzt!
Die Suche nach der universellen ErfolgsformelGibt es gemeinsame Eigenschaften bei erfolgreichen Visionären und Querdenker? Bereits Sokrates untersuchte Expertenwissen und kam damals zu der heute noch geltenden niederschmetternden Erkenntnis, „ich weiß das ich nichts weiß". Der Buchautor Barry J. Gibbons, untersucht elf extrem erfolgreiche Manager und deren Geschäftsphilosophie. Das geschieht auf sehr humorvolle Weise und der Spaß macht auch vor den Fußzeilen nicht halt. So werden auch jene, die sonst Fußzeilen gerne überlesen, diesmal vielleicht auch diesen Beachtung schenken. Die Qualität der Recherche und ermittelten Ergebnisse wird dadurch nicht beeinträchtigt. Der Leser erfährt unter anderem wie Luciano Betteton, Walt Disney oder Anita Roddick ihre Geschäftsidee(n) in die Tat umsetzten. Immer darauf bedacht, das Wesentliche an wenigen Eigenschaften pointiert darzustellen, vergibt der Autor nach jeder untersuchten Person Sterne für Visionen und Querdenken. Das Buch ist lehrreich, humorvoll und vollgestopft mit nützlichen Tipps für die höhere Managerebene und für jene die dort hin wollen. Aber die universelle Formel für Erfolg bleibt der Autor schuldig. Was alle Erfolgsmenschen begleitet scheint Rastlosigkeit und Spaß an der Arbeit zu sein, aber dies allein reicht sicher nicht aus.Ein Wehrmutstropfen gibt es leider. Das Buch wurde schlecht und nachlässig ins Deutsche übersetzt. Jene die auf gute Rechtschreibung und grammatikalisch korrekte Sätze in einem Buch wert legen, werden sehr verärgert und enttäuscht sein. Schade, der Autor und sein Werk hätten einen besseren Übersetzer und einen der deutschen Sprache mächtigen Lektor verdient.
EINFACH GENIAL ...Ein wunderbares Buch, das jeder Manager und Unternehmer gelesen haben sollte. Insbesondere mittelständischen Unternehmern kann ich es wärmstens empfehlen. Um sich neu zu positionieren und genial erfolgreich zu sein, ist ein gerüttelt Maß an Verrücktheit schon hilfreich.
Und warum nicht von den Besten lernen?
Ihre Brigitta Jellenko-Dickert
Wunderbar erfrischendes Buch über Wirtschaftspersönlichkeiten - Lesespaß für ZynikerEin Titel, der nicht gerade ein sachlich und wissenschaftlich fundiertes Fachbuch erwarten lässt - und der Titel hält was er verspricht.
Das Buch des ehemaligen CEO von Burger King, Barry J. Gibbons, ist ein wunderbar erfrischendes und interessantes Buch über Wirtschafts-persönlichkeiten, die in eine ganz besondere Schublade passen: nämlich in die der 'Spinner'. Natürlich ist die Einordnung äußerst subjektiv - der Autor lässt auch keine Möglichkeit aus, dies zu betonen. So verneigt sich Gibbons geradezu vor Unternehmenslenkern wie Luciano Benetton, Walt Disney oder auch der BodyShop-Gründerin Anita Roddick. Überraschenderweise für einen britischen Autor, der in Amerika arbeitete und lebte, findet auch ein deutscher Spitzenmanager Einzug in das Buch: Jürgen Schrempp. Nur kommt dieser bei Gibbons keineswegs gut weg - zu sehr entspräche Schrempp einem größenwahnsinnigen Fiesling.
Das Buch macht aufgrund seiner sehr lockeren, humoristischen und durchgehend scharfzüngigen, oft auch zynischen Schreibweise eine Menge Spaß. Typische Konventionen eines Wirtschaftsbuches sind Gibbons offensichtlich fremd. Das Schöne am Schluss: man lernt sogar etwas über die Gemeinsamkeiten der genannten Manager und nimmt sicherlich die eine oder andere Anregung mit in den Alltag.
Motto des Buches: Lern ein bisschen, lach ein bisschen, klau eine Menge.
Viel Spaß beim Lesen!