Wells, Herbert G.

Der Unsichtbare

Der Unsichtbare
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
  • Erscheinungsdatum: 2004-02-01
  • Format: Taschenbuch
  • Umfang: 218
  • ISBN: 3423131756
  • EAN: 9783423131759
  • Amazon.de Verkaufsrang: 81.777
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Beschreibung von buecher.de

Unsichtbarkeit, das ist die Faust, die man nicht kommen sieht - Macht über alles. Macht über andere.
H. G. Wells lässt diesen Menscheitstraum zur grauenvollen Realität werden.

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension fanden 24 von 25 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Ein herrliches Werk

Der Traum der Menschheit - die Unsichtbarkeit - wird Realität. Dem Chemiker Griffin gelingt, woran Hunderte von Forschern vor ihm gescheitert sind. Er entlockt der Welt das Geheimnis der Unsichtbarkeit. H. G. Wells bekannter Roman "Der Unsichtbare" zeigt die negativen Aspekte der Entdeckung: "Die Faust die man nicht kommen sieht - Macht über andere." In dem Roman des weltberühmten Science Fiction Autoren wird all das zur grauenvollen Realität. Spannend erzählt, mit Gruseleffekten angereichert, macht dieses Werk des Engländers H. G. Wells (u.a. "Der Krieg der Welten" und "Die Zeitmaschine") all das aus, was ihn berühmt gemacht hat. Science Fiction Literatur als Studie über die Abgründe der menschlichen Seele. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

Diese Rezension von portaelsol fanden 6 von 7 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Wells - unvergessen!

2 Dinge machen die Werke von HG Wells meiner Meinung nach besonders aus:

1. Die Unvergänglichkeit

Auch wenn die meisten Bücher schon um die 100 Jahre (natürlich eher die Geschichten) auf dem Buckel haben, merkt man selten, dass sie so alt sind. Das liegt wohl an den interessanten Themen - und vor allem an der fesselnden Weise von Wells.

2. Die Mixtur

Selten schaffen es Schriftsteller, Sci Fi (man entschuldige mir den Begriff), Spannung, etwas Gruseln und dennoch grundlegend wissenschaftliche Gedanken SO genial zu vereinen.

Diese Rezension von Florian Hilleberg fanden 1 von 1 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Bodo Primus macht aus einer einfachen, inszenierten Lesung eine Einmann-Show, die sich hören lassen kann

In einer kalten Winternacht taucht ein mysteriöser Fremder in dem englischen Gasthaus des Ehepaares Hall auf. Vollkommen vermummt, mit dichtem Bart, dunkler Brille und Hut verlangt er Essen und ein Zimmer. Standhaft weigert er sich seine Kleidung abzulegen und behält sogar den Mantel an. Am nächsten Tag werden seine Habseligkeiten geliefert. Eine große Bücherkiste und viele merkwürdige Apparaturen, die eher in ein Labor gehören, als in ein Gästezimmer. Mit der Zeit argwöhnen Mrs. und Mr. Hall, sowie die Dorfbewohner, dass mit diesem Fremden etwas nicht stimmt. Zudem häufen sich merkwürdige Einbrüche, bei denen Geisterspuk im Spiel zu sein scheint. Als das Ehepaar eines Abends seltsame Geräusche aus dem Raum ihres Gastes vernehmen und eindringen rast ihnen ein Stuhl entgegen, der frei in der Luft zu schweben scheint. Doch es sind keine Geister, die ihr Unwesen treiben, sondern ein Wissenschaftler, der das Geheimnis der Unsichtbarkeit für sich entdeckt hat. Vereinsamung und die Erkenntnis ungeheurer Macht machen den Unsichtbaren zu einer soziopathischen Persönlichkeit, welche die Menschheit unter seine Knute zwingen will

Ein großartiger Roman des berühmten Schriftstellers H.G. Wells wurde hier als Hörbuch adaptiert. Der Unsichtbare ist ein echter Klassiker der Science-Fiction-Literatur und wurde erstmals 1933, mit Claude Rains in der Hauptrolle, von Universal verfilmt. Unglaublich differenziert schildert Wells in seinem Roman Fluch und Segen dieses uralten Menschheitstraums. Die physikalischen Erklärungen sind dabei nicht an den Haaren herbeigezogen und man merkt dem Text deutlich an, dass sein Verfasser vor seiner schriftstellerischen Karriere ein naturwissenschaftliches Studium mit Prädikatsexamen absolvierte. Das Hörbuch erscheint in einer leicht überarbeiteten Version von Carsten Kaiser und wird von dem Schauspieler und Sprecher Bodo Primus gelesen. Dieser spielt sämtliche Facetten seines Könnens aus und spricht jeden Charakter mit unterschiedlicher Stimmlage und Akzent. Dank der Inszenierung mit Geräuschen und Musik macht Primus aus der Lesung ein Einmann-Hörspiel der Superlative. Auf drei CDs mit knapp vier Stunden Spielzeit verteilt sich die klassische Geschichte vom Unsichtbaren und ist an keiner Stelle langweilig oder dröge. Die Geschichte setzt sich durchaus ernsthaft mit der Thematik auseinander, beinhaltet aber auch eine gewisse Situationskomik, welche Bodo Primus kongenial in Szene zu setzen versteht. Die Musik ist niemals unpassend oder störend, sondern passt hervorragend zur jeweiligen Situation. Ebenso verhält es sich mit den Effekten; angefangen vom Schneegestöber, über das Knurren eines bissigen Hundes, bis hin zum Gejohle einer wütenden Menschenmenge ist alles dabei. Eine gefällige Trackeinteilung lässt beim Hörer keine Wünsche offen.

Diese Rezension von madate fanden 6 von 15 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Alt,aber gut!

Diese Buch hat mich ab der ersten Seite gefesselt.Wells hat einfach den Bogen raus,spannend zu schreiben.Er läßt den Leser mit den Protagonisten mitfiebern und leiden.Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und hatte es in kürzester Zeit durchgelesen.Ein wirklich fantastisches Buch,auch wenn es schon über 100 Jahre alt ist.

Diese Rezension von Athene fanden 0 von 1 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Alt- aber wie die meisten von Wells Büchern durchaus noch lesbar

Das für mich erstaunlichste an Wells Romanen ist es, dass man sie nach so langer Zeit immer noch lesen kann. An einigen Stellen lässt es sich natürlich nicht vermeiden, dass man merkt, dass die Geschichten nicht zur heutigen Zeit spielen, aber deshalb werden sie nicht weniger interessant.

Die Geschichte beginnt damit, dass ein merkwürdiger, vermummter Fremder auftaucht, welcher für Unruhe sorgt. Später stellt sich heraus, dass dieser eine Möglichkeit gefunden hat, unsichtbar zu werden, allerdings kann er sich nicht wieder zurückverwandeln. Was für ihn erst wie ein Traum mit unbegrenzten Möglichkeiten ausgesehen hat wird schnell zum Fluch, aber ich möchte hier nicht zu viel verraten, da ansonsten wahrscheinlich die Spannnung beim Lesen verdorben wird.

Persönlich hat mich dieses Buch nicht so sehr gefesselt wie andere seiner Werke, welche zusätzlich noch etwas gesellschaftskritisch sind (zum Beispiel "Von kommenden Tagen"- sehr zu empfehlen.), da man sich vieles schon vorher denken konnte (das der vermummte Mensch sehr wahrscheinlich unsichtbar ist, vermutet man schon wegen des Titels). Deshalb gebe ich vier Sterne.

Der Unsichtbare



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