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Die ganze Welt blickt auf Gen-stone, ein New Yorker Pharmaunternehmen, das in Kürze einen Impfstoff gegen Krebs auf den Markt bringen will. Plötzlich jedoch verschwindet Nicholas Spencer, der charismatische Leiter des Unternehmens, spurlos. Auf einer Dienstreise nach Puerto Rico stürzt er in seinem Privatjet ab, doch die Leiche wird nicht gefunden.
Kurz darauf wird überraschend enthüllt, dass Spencer die Firma um Millionen betrogen hatte.Die Journalistin Marcia DeCarlo wird beauftragt, über den Fall zu berichten. Bei ihren Recherchen stößt sie auf mehr Fragen als Antworten: Ist Nicholas Spencer wirklich tot, oder ist er mit dem Geld geflohen? War überhaupt er es, der Gen-stone betrogen hatte, oder steckt jemand ganz anderes dahinter? Und vor allem: Warum hat sich nach dem Verschwinden Spencers die medizinische Einschätzung des Impfstoffs von Anerkennung in Ablehnung gekehrt?
Als "erste Polizistin im Deutschen Fernsehen" hatte die Schauspielerin Mareike Carrière während ihrer aktiven Amtszeit im Großstadtrevier so manchen Fall zwischen Jungfernstieg und Reeperbahn zu lösen. Jetzt ist sie eigentlich schon lange in Pension -- kriminalistisch zumindest --, und ausgerechnet jetzt hat sie der Ullstein Hörverlag mit einem Fall betraut, der alles in den Schatten stellt, was im Großstadtrevier zwischen Handtaschendiebstahl und Einbruchdelikten so gelaufen ist. Der Präsident des erfolgreichen Pharmakonzerns Gen-Stone ist verschwunden, in den Trümmern seines Privatjets wird keine Leiche gefunden. Soeben hatte er die Einführung eines neuen Krebsmittels bekannt gegeben. Jetzt fehlen Millionensummen in der Firmenkasse. Liegt hier Betrug und/oder Mord vor, und wenn ja, wer hat ihn begangen? Ein kniffliger Fall. Wird Mareike Carrière ihn lösen können? Sie kann! Denn Carriere ist ja nur die Sprecherin dieses neuen Falls von Bestsellerautorin Mary Higgins Clark. Und diese Aufgabe erfüllt sie mit Bravour. So ist gewährleistet, dass auch das Hörbuch von Clarks Und morgen in das kühle Grab wieder etwas spannender geraten ist, als die Polizei -- zumindest die deutsche Polizei -- erlaubt. --Isa Gerck Hörbuch, 5 CDs, ca. 340 Minuten.
Monotone Lesung"Und morgen in das kühle Grab" ist das fünfte Buch, welches ich von Mary Higgins Clark gehört habe. Bei allen Büchern ist das Thema (hier Verschwinden eines Pharmakonzernvorstandes) direkt zu Anfang klar und das Buch beschreibt die Aufklärungsarbeit. Grundsätzlich finde ich diese Machart gut und Mary Higgins Clark hat sicher eine besondere Begabung hierfür.
Dennoch sind die verschiedenen Bücher unterschiedlich spannend. Während z.B. in "Denn vergeben wird Dir nie" außergewöhnliche Situationen und unvorhergesehene Wendungen die Spannung aufrecht erhalten, ist "Und morgen in das kühle Grab" eher langatmig und vorhersehbar. Wenn dann noch die Hauptperson trotz Morddrohung den Schutz von Polizei und Freund ablehnt, kann man sich nicht mehr mit ihr identifizieren und kann nicht mehr in die Geschichte eintauchen.
Hinzu kommt die sehr gleichförmige Stimme von Mareike Carriere. Man kann sie zwar gut verstehen und auch die Geschwindigkeit ist o.k., trotzdem wirkt alles farblos und monoton.
Andere Sprecher, wie z.B. Franziska Pigulla, können durch Veränderung der Stimmfarbe den Personen soviel Charakter verleihen, dass man auch ohne Namensnennung immer weiß, welche Person im Buch gerade spricht. Mareike Carriere kann dies - zumindest im vorliegenden Hörbuch - nicht.
Grottenschlecht....ist die Lesung von Mareike Carrière. Als Viel-Hörerin ist das mit Abstand die langweiligste Vorleserin.. keine Emotionen, keine Spannung - eine reine Lesestunde, daher auch nur 2 Punkte fürs Hörbuch Die Story als solches ist sicherlich gut, werde aber nun nach der 3. CD abbrechen :-(
gelangweilter kann man nicht lesenMag das Buch eine spannende Story haben - gelangweilter als Mareike Carriere kann man wohl nicht lesen. Es kostet wirklich Überwindung, der Story zu folgen. Als Hörbuch nicht zu empfehlen.
Grisham für ArmeLanggezogene Verschwörungsstory mit eindimensional gehaltenen Protagonisten und einer Vorleserin (Mareike Carrière) die so spannend ist wie die Zeitansage. Wer solche Storys mag, sollte lieber zu Grisham oder Baldacci greifen.
UnverschämtheitDer Thriller ist ein gewohnt gut und rafinierter Higgins Clarke. Viele Wendungen und Überaschungen, aber auch ein wenig konstruiert. Dafür würde ich drei bis vier Sterne geben. Die Lesung ist allerdings echt furchtbar. Carriere liest gestelzt mit keinerlei Gespür für den Text. Wenn die Protagonistin den Verlust ihres Kindes bedauert, klingt das als würde sie überlegen, welche Pizza sie bestellen will. Carriere liest lustlos und scheint sich auch nicht im geringsten mit dem Text beschäftigt zu haben. Ich habe das Hörbuch nach zwei CDs abgebrochen.