Baer, Robert

Der Niedergang der CIA

Der Niedergang der CIA
  • Verlag: Goldmann
  • Erscheinungsdatum: 2003-12
  • Bindung: Taschenbuch
  • Seitenzahl: 414
  • ISBN: 3442152569
  • EAN: 9783442152568
  • Amazon.de Verkaufsrang: 209.851
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Beschreibung von buecher.de

Der Insider-Report eines ehemaligen CIA-Topagenten über das Versagen des Geheimdienstes bei der Bekämpfung des internationalen Terrors. Der Experte für die arabische Welt beleuchtet in schonungsloser Bestandsaufnahme Pannen, Defizite und Versäumnisse des einst gefürchteten CIA.

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von S. Stephan fanden 27 von 45 Kunden hilfreich:
1 von 5 Sternen Von der CIA geschrieben.

Wer bei diesem Buch Enthüllungen erwarten wird jäh enttäuscht werden. Selbst ein Stern ist noch zuviel. Leider muß man mindestens einen Stern eingeben.

Es handelt sich um eine wirr aneinander gereihte Anhäufung von Geschichten, die im Verlauf des Buches völlig ihren Sinn verlieren. Der Autor nennt eine solche Unmenge an Namen,daß man als Leser völlig den Überblick verliert, wer auf welcher Seite ist. Ein geordneter zeitlicher Ablauf ist erst nach ca. einem Drittel des Buches zu erkennen.

Mein Hauptkritikpunkt ist allerdings die unverschämte Verharmlosung der CIA. Es wird mit keine Wort die bewiesene Unterstützung Bin Landes oder Husseins durch die CIA erwähnt.Von den Ausbildungscamps der CIA im Nahen Osten wird nicht nur nicht gesprochen, sondern es wird auch in Frage gestellt.Amerikanische Waffen kamen nicht direkt von den USA in den Nahen Osten;es wird vielmehr behauptet, daß diese über dunkle und unbekannte Wege ins Land kamen. Selbstverständlich hat die CIA damit nichts zu tun. Wer dies glaub, der glaubt auch, daß man mit einem Teppichmesser eine Boing entführen kann.

Meiner Meinung nach wurde dieses Buch direkt von der CIA "geschrieben" um der Weltbevölkerung glauben zu machen, daß die CIA an Macht und Einfluss verloren hat. Wer sich jedoch kritisch mit den Vorgängen u.a. des 11.Septembers auseinandersetzt, weiß daß es sich hier um übelste Augenwischerei handelt. Ich kann niemandem empfehlen diese Buch zu lesen.

Schauen Sie sich besser die Filme "Spione wie wir" oder "Ishtar" an.Hier wird die Arbeit der CIA auf höchst amüsante Art und Weise dargestellt. Viel Spaß dabei.

Diese Rezension von S. Stephan fanden 8 von 16 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Spannend, offen und ehrlich

Mich hat das Buch einfach fasziniert. Es ist sehr dicht geschrieben, es ist auf einer ähnlichem Level wie das Buch zum Mossad von Ostrovsky. Dieses Buch erzählt mehr von Politik und wirkt offener. Die Technik mit den geschwärzten Stellen hat sehr interessante Effekte. Ich kann dieses Buch wirklich weiterempfehlen.

Diese Rezension von N. Dogan fanden 1 von 1 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Interessante Einsichten

Das Buch ist die Lebensgeschichte eines Operationsoffizier der CIA und damit schon mal interessiert. 1976 fängt Baer an, für die CIA zu arbeiten und steigt 1997 enttäuscht aus. Baer vergöttert die CIA, die sich einmischt, Staatsstreiche anzettelt, die aktiv wird und dabei notwendigerweise auch die Gesetze und Gefühle von Bürgern anderer Staaten verletzt.

Aufgrund einer großen Anzahl von Bürokraten und Ängstlichen Führern in der CIA und der Politik verfällt, so sieht es Baer, die CIA zu einer inaktiven Behörde. Dass sich die Welt sehr zu Gunsten der USA gedreht hat, dass erwähnt Baer nirgendwo. 1990 schließlich bleiben die USA das einzige Land der Welt, dass eine echte Supermacht ist. Baer beschreibt derweil den Verfall der CIA und sieht überall Niederlagen auf die USA lauern. Als am 11. September 2001 die Anschläge auf die Twin-Towers verübt werden, fühlt sich Baer in seiner Sicht bestätigt. Aber gerade Netzwerke wie al-Qaida sind sicherlich genau die Art von Organisation, die sich von einer CIA am schwierigsten erforschern lässt. Es ist ein Buch mit zwei Seiten und mit einigen logischen Brüchen, wenn sich der Leser den wahren Machtzugewinn der USA auf der Welt und den von Baer angenommenen Aktionsverlust der Supermacht vergleicht. Zudem ist dieses Buch von der CIA genehmigt worden. Ein Enthüllungsbuch wird wohl kaum vorher mal eben von einem Geheimdienst gegengelesen. Also wer mehr will, sollte vielleicht mal CIA Diary von Agee lesen.

Diese Rezension von VietnamWar fanden 0 von 1 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Niedergang

Dieses Buch gibt eine Einsicht in die Strukturen in der CIA. Wie man behandelt wird, wenn man unbequeme Wahrheiten ausspricht und auf Probleme mit Verbündeten hinweißt. Dieses BUch fand ich sehr lesenwert und es zeigt auf das man Terrorismus nicht durch High-Tech besiegen kann.

Anmerkung zu dem Rezensent:S. Stephan "luftbussi": Natürlich werden diese Themen nicht in diesem Buch angesprochen, da sonst die Kapitel darüber komplett geschwärzt wären. Jede von einem CIA Mitarbeiter angefertigte Veröffentlichung geht durch Zensur der CIA.

4 von 5 Sternen Kein Tagebuch o.ä.

Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, war verdammt interessant und reichhaltig an Information. Ich verschlang das Buch regelrecht.

Manchmal meinte ich mich in einem packenden Hollywood-Thriller zu befinden und musste mich daran erinnern, dass das Erzählte offenbar tatsächlich geschah.

Jedoch sollte man einen gewissen Abstand zu diesem Buch nehmen. Es hat den Titel Niedergang der CIA und das will der Author auch vermitteln. Da der Author jedoch teilweise weit ausschweift und da die Erzählung stets von seiner Person ausgeht, könnte man meinen, es handle sich hier um ein alles erzählendes Tagebuch. Dazu fehlen aber zu viele große Zeiträume, über die nichts in diesem Buch niedergeschrieben wurde. Über das eigentliche Thema hinaus gibt das Buch einem wirklich schöne Häppchen an Informationen über diverse Geschehnisse.

Die Schwärzungen wurden mit Absicht stehen gelassen. Darüber hinaus hatte ich bei vielen Stellen den Eindruck, dass Informationen fehlen würden. Er schrieb es mit Bedacht und die CIA zensierte mit Bedacht. Einen phallischen Anspruch an die Erlangung von geheimen Informationen darf man an dieses Buch nicht stellen.




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