Mäker, Friedhelm

Den Rosen rate ich Bosheit

Den Rosen rate ich Bosheit
  • Verlag: Buch + Media Gessell.
  • Erscheinungsdatum: 2003-07
  • Format: Taschenbuch
  • Umfang: 104
  • ISBN: 3935284861
  • EAN: 9783935284868
  • Amazon.de Verkaufsrang: 1.151.564
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Beschreibung von buecher.de

Um das Gehen und Vergehen, um die Macht zerstörerischer Kräfte kreist Friedhelm Mäkers Beobachtung in seinem neuen Gedichtband 'Den Rosen rate ich Bosheit'. Die Menschen müssen mit dem Leben, das auch Schmerzen und Qual bereithält, fertig werden. Das lyrische Ich sucht Trost und Halt, ist sich aber der Endlichkeit des Daseins und der Begrenztheit seines Handelns und seiner Wahrnehmung immer bewusst. Diese Gedichte helfen, die Abgründe und Gemeinsamkeiten zwischen Schönheit und Abscheulichkeit zu verstehen und zu überwinden. Scheinbar unvereinbare Gegensätze wie Leichtigkeit und Schwermut rücken näher zusammen, werden aber doch nicht in Einklang gebracht. 'Den Rosen rate ich Bosheit' ist ein gleichermaßen irritierendes wie faszinierendes Zeugnis zeitgenössischer Dichtung.

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von Dirk Jungnickel fanden 2 von 2 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen "...Anarchismus im Gehirn..."

...der irritiert, aufwühlt und fasziniert.Mäkers Lyrik erschliesst sich sicher nicht jedem, muss sie auch nicht.

Seine Gedankensplitter ritzen Wunden, seine Bilder sind expressiv und zart zugleich.Worte zu finden für eine Zerissenheit, die man zu kennen glaubt, die Sprachlosigkeit unserer Welt zu artikulieren, das ist Mäkers Stärke und Verdienst.

Möge er viele Leser finden, die sich seinen Versen mit Gewinn aussetzen.

Diese Rezension von Matthias Lubinsky fanden 1 von 1 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Ein entblößtes Herz im neuen Jahrtausend

Auch Untergangsperioden, wie die unsere - in der alles, was vorige Generationen aufgebaut haben, zerstört wird, - haben ihr Gutes: Sie bringen qualitative Ausnahmelyrik hervor. Friedhelm Mäker ist schon in den 80er Jahren aufgefallen durch Stücke in "Hamburger Abendblatt" und "Die Welt", die zwar journalistisch, aber dennoch äußerst sprach-intelligent ganz andere Themen aus skurillem und ungewohntem Blickwinkel betrachteten. Dieser Gedichtband wird vermutlich einer größeren Leserschaft verborgen bleiben; aus einem einzigen Grund: Er ist nicht bei Suhrkamp oder einem anderen Großverlag erschienen. Verstecken muss sich Mäker jedenfalls vor bekannten Namen nicht.Die Gedichte erinnern mich an die Tagebuchaufzeichnungen Baudelaires, die dieser unter dem Titel "Mon coeur mis à nu" schrieb. Hier entblößt sich ein Schriftsteller, der an der Zeit, in der er lebt, leidet. Die tiefe Melancholie als Reflexion von Niedergang und persönlichem ennui läßt das Buch erscheinen wie dunkler Rotwein im Kaminfeuer. Ein herausragendes Buch. Danke!

Den Rosen rate ich Bosheit



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