Die gegenwärtige Moralphilosophie ist dabei, die Antworten der Antike auf die drängende, immer neue Frage nach dem guten Leben wieder zu entdecken. Das gute Leben, so die Antwort von Platon und Aristoteles auf die fortschreitende Individualisierung unserer Gesellschaft, ist das Leben in einer gelungenen menschlichen Gemeinschaft. Die Gemeinschaft ist Ursprung aller anderen, auch der materiellen Güter; nur sie kann die Einheit von Sittlichkeit und Wohlergehen gewährleisten. Ohne die Tugend des einzelnen, vor allem die Gerechtigkeit, kann das Leben in Gemeinschaft und Freundschaft nicht glücken. Platon und Aristoteles betonen den Einfluß der Kunst auf den sittlichen Charakter des Menschen. Nicht zuletzt gehört zum guten Leben eine Einstellung zum Tod. Professor Dr. Dr. Friedo Ricken SJ lehrt Ethik und Geschichte der Philosophie an der Hochschule für Philosophie München. Zielgruppen: PhilosophInnen, philosophisch Interessierte.
Adelung-1793: Gemeinschaft, die · Tugend, die · Glück, das
Brockhaus-1809: Christoph von Gluck
Brockhaus-1837: Tugend · Gluck
Brockhaus-1911: Evangelische Gemeinschaft · Glück · Gluck
DamenConvLex-1834: Tugend · Gluck, Christoph, Ritter von
Eisler-1904: Gemeinschaft · Tugend · Tugend · Glück
Goetzinger-1885: Blume der Tugend
Kirchner-Michaelis-1907: Tugend · philosophische Tugend · Glück / Glückseligkeit
Meyers-1905: Gemeinschaft der Heiligen · Gemeinschaft · Tugend · Glück [2] · Glück [1] · Gluck · Glück auf!
Pagel-1901: Gluck, Themistokles
Pataky-1898: Glück, Walli · Glück, Elisabeth
Pierer-1857: Gemeinschaft · Philosophische Tugend · Sklavinnen der Tugend · Tugend · Glück [2] · Gluck · Glück auf! · Glück [1]