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In der Nähe von Ystad stürzt ein Sportflugzeug ab, aus dem brennenden Wrack werden zwei verkohlte Körper geborgen. Achtundvierzig Stunden später wird ein Handarbeitsgeschäft in die Luft gesprengt, und zwei alte Damen liegen fast bis zur Unkenntlichkeit verbrannt in den Trümmern. Mord? Die beiden Schwestern weisen Einschußstellen am Kopf auf. Ein Fall für Kurt Wallander. Doch noch bevor er die Ermittlungen richtig aufnehmen kann, muß er seinen eigenen Vater aus einem Gefängnis in Kairo holen . . .
Eine spannende Kriminalgeschichte - aus 'Wallanders erster Fall'.
Guter Kriminalroman, etwas unter Mankells NiveauDie Welt in dem Roman „Die Pyramide" ist beim weiten noch nicht zu verfallen und trüb wie diese, die der Leser aus den späteren Fällen des Kommissar Wallander kennt. Es gibt hier noch hilfsbereite und gute Menschen, wie den ägyptischen Polizisten Radwan, der Wallander dabei unterstützt seinen Vater vor einer Gefängnisstrafe zu bewahren, oder den netten Bankangestellten, der Wallander einen Kredit für den Kauf eines neuen Autos gewährt - und das sogar direkt zweimal hintereinander. Die schwedische Gesellschaft hat hier noch nicht das Stadium des Zerfalls erreicht, das der Leser aus den Romanen „Mittsommermord" oder „Die fünfte Frau" kennt. Aber nicht nur durch dieses Merkmal unterschiedet sich „Die Pyramide" von den späteren Werken Mankells. Zwar begegnet man allen bereits bekannten Facetten des privaten Lebens des Kommissars (seine schwierige Trennung von Ehefrau Mona liegt kurz davor; seine Unfähigkeit, Beziehungen zu anderen Frauen aufzubauen entfaltet sich gerade; ein traditionell angespanntes Verhältnis zu dem etwas senilen Vater wird ihm langsam ein Greuel), aber der Fall wird nicht mit der für den Wallander typischen Brisanz gelöst. Dem Leser gelingt es, auf die richtige Lösung noch vor dem Polizeiteam zu kommen. Direkte Verbindungen, schnelle Geständnisse, auskunftsfreudige Zeugen: jede Spur die Wallander verfolgt entpuppt sich früher oder später als richtig. Leider fehlt dabei die Spannung, die dem Leser sonst bis zu der letzten Seite in Unsicherheit über die richtige Lösung hielt - die Auflösung kommt viel zu früh. Eine interessante Kriminalgeschichte, die jedoch für alle, die spätere Fälle Wallanders kennen etwas zu wenig zu bieten hat. Trotzdem, es ist ein guter Zeitvertrieb in Erwartung auf den nächsten großen Fall des schwedischen Polizisten.
Spannende GeschichteIn "Die Pyramide" ist Wallander einmal mehr mit rätselhaften Vorkommnissen beschäftigt. Zunächst taucht ein mysteriöses Wrack am Strand auf und kurze Zeit später werden die Inhaberinnen eines Handarbeitsgeschäft regelrecht hingerichtet.Als ob das nicht schon genug wäre, bereitet ihm sein Vater auch noch großen Ärger.Mankell zieht den Leser mit seiner Erzählkunst in die Geschichte geradezu hinein, sie lässt sich mühelos in einem Schritt durchlesen - zumal sie im Vergleich zu anderen Romanen Mankells kurz ausfällt. Daher kann die Geschichte nicht die Komplexität und Tiefe bieten, die andere Werke so faszinierend macht. Der Spannung tut dies aber kein Abbruch. 4 SterneEin Wermutstropfen bleibt leider: "Die Pyramide" ist eine Auskopplung aus "Wallanders erster Fall", was ich leider erst nach dem Kauf bemerkt habe.
Typisch WallanderAn Mossby Strand in Schweden ist ein kleines Sportflugzeug abgestürzt. Das alleine ist nichts Ungewöhnliches, doch man fragt sich, wieso die Maschine keinen Notruf ausgesandt hat? Diese zwei Sekunden müsste der Pilot doch gehabt haben als die Maschine verunglückte. Merkwürdigerweise vermisst auch der nächstgelegene Tower kein Flugzeug. Was für ein Flieger ist da also überhaupt abgestürzt? Wer saß darin? Wie ist der Sportflieger in den schwedischen Flugraum gekommen? Und was wollte er dort? Kommissar Wallander und seine Kollegen nehmen die Ermittlungen auf. Als kurze Zeit später ein Handarbeitsgeschäft explodiert, deutet alles auf Brandstiftung hin. Die beiden Schwestern, die den Laden betrieben haben, kommen dabei ums Leben. Doch wer sollte ein Interesse daran haben, die beiden allein stehenden, alten Damen zu töten? Zwei mysteriöse Fälle also, in denen Kommissar Wallander ermitteln muss. Aber als ob das nicht genug wäre, hat der Polizist auch noch mit privaten Problemen zu kämpfen: Die Scheidung von seiner Frau Mona macht ihm immer noch zu schaffen und dann kommt auch noch sein 80jähriger Vater auf die Idee nach Kairo zu fliegen. Und das nur, weil er einmal die Pyramiden mit eigenen Augen sehen möchte... Ein typischer Mankell-Roman. Ziemlich sachlich und nüchtern beschreibt der Autor die Vorgänge und geht sehr detailliert auf Wallanders Gemütszustand und seine Probleme ein. Der Mord an den beiden Schwestern gestaltet sich natürlich komplizierter als er zunächst scheint und Wallander muss sich mal wieder ganz auf seinen Instinkt verlassen, um den Mörder zu fassen. Ich denke, wer Krimis im Stil von Henning Mankell mag, kommt hier voll auf seine Kosten. Mir persönlich sind seine Bücher eine Spur zu nüchtern geschrieben, aber spannend sind sie allemal.
klasse..sehr zu empfehlenspannend bis zur letzten seite.wer die romane von henning mankell kennt, wird diesen lieben...ein weiter roman der in der sammlung nicht fehlen darf!
klasse story und bis zum schluss weiß man nicht, wer der mörder ist...
das buch kann und will man nicht aus der hand nehmen...
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