Hörmann, Rainer und Jim Baker (Hg.)

Der Bärenkult

Der Bärenkult
  • Verlag: Querverlag
  • Erscheinungsdatum: 2004-02-01
  • Format: Taschenbuch
  • Umfang: 254
  • ISBN: 3896561022
  • EAN: 9783896561022
  • Amazon.de Verkaufsrang: 228.958
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Beschreibung von buecher.de

Ein Hoch auf die bärige Männlichkeit! Alle Schwulen haben einen Waschbrettbauch und sind glattrasiert? Nicht alle! Immer mehr Schwule zelebrieren ihre Männlichkeit auf die wilde Weise: sprießende Brustbehaarung, wuchernde Bartpracht, wohl proportionierter und lebensfroher Leibesumfang. Es brummt der Bär, dem Jugend- und Körperkult zum Trotz. Der Bär steht für das Väterlich-Erfahrene, das Animalisch-Ungezähmte, das In-sich-Ruhende-Gemütliche, das Kuschlig-Knurrende. Bären sind Genussmenschen, die sich Zeit lassen, ob mit Essen, Sex oder sozialen Kontakten.Der Bärenkult versammelt Beiträge, Fotos und Illustrationen von Bären für Bären, Bärenkenner, -liebhaber und -jäger und dokumentiert die Vielfalt einer lebendigen Szene: Ob Grizzly- oder Eisbär, Jungbär oder Muscle-Bär, ob Otter oder Wolf der Streichelzoo hat geöffnet. Eine kleine haarige Tierkunde durch die schwule Subkultur.

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Schwule Männer haben einen Sixpack-Bauch, eine haarfreie Traumfigur, makellose Haut, volles Haar, können super kochen, sind perfekte Hausmänner, machen Sport, sind stets exzellent im Bett und jene Längen, die einen Mann ausmachen, sind eher zu lang als zu kurz, und sie sind immer jünger als 25!" Mit diesem Vorurteil mag die schwule Community durchaus lobenswertes Image erschaffen haben, aber der Wirklichkeit entspricht es nicht. Auch Schwule haben ihren Bierbauch, ihre Glatze, ihre Falten und Pickel und ihre ganz und gar durchschnittlichen Qualitäten. "Bär" ist eine Zuordnung in der schwulen Gemeinde und Rainer Hörmann und Jim Baker liefern einen informativen, sauber erarbeiteten und witzigen Sammelband zu allen Aspekten des schwulen Bärenlebens. Dabei sparen sie nicht, wie im amüsanten Text von Peter Busse, an humorvollen Exkursen. Sie liefern Geschichte und erzählen aus den bundesdeutschen Bären-Hochburgen Köln und Mannheim. Quentin und Kai erzählen die Entstehung der Mannheim Bears. Der Text von Bärnd Kressel liefert die wichtigsten Codes, die Erkennungszeichen, und Alkis Vlassakakis liefert jenen Promiklatsch, der dem Laien verrät, welcher berühmte Mensch ebenfalls ein Bär ist. Der Bärenkult. Das Tier im Mann! ist offen, ehrlich, ein echter Ratgeber und macht Mut, sich keinem schwulen Modediktat zu unterwerfen, sondern so zu sein, wie man eben ist. "Bären" sind eben nicht nur "Schwule mit Bauch", sondern "Bären" stehen für ihre Lebensart, ihre Toleranz und Offenheit. Der Bärenkult. Das Tier im Mann! ist dafür der ideale Ratgeber und Guide für den deutschsprachigen Raum in Europa. --Martin Kilgus

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von Norma Banzi fanden 9 von 10 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Bären streicheln

'Der Bärenkult' ist ein vergnügliches, augenzwinkerndes Sachbuch über behaarte schwule Männer oder wie der Querverlag es auf dem Buchrücken ausdrückt: Eine kleine haarige Tierkunde durch die schwule Subkultur.

Ich habe die Lektüre eines Sachbuchs noch nie so genossen, wie bei diesem Buch. Eigentlich sind Sachbücher ja weniger zum Genießen da, aber dieses hier schon. 'Der Bärenkult' versammelt Beiträge, Fotos und lllustrationen von Bären für Bären, Bärenkenner, -liebhaber und ?jäger und dokumentiert die Vielfalt einer lebendigen Szene heißt es. Alle Bären, ob Grizzly, Eisbär, Jungbär, Muscle-Bär, Otter oder Wolf sind vertreten. Angeblich wollen sie alle gestreichelt werden (von Männern oder Mitbären natürlich.) Liebe Leser! In diesem Sachbuch könnt Ihr Euch den nächsten Bärentreffpunkt in Eurer Nähe und in ganz Europa heraussuchen und es versuchen (das Streicheln). Schreibt mir doch 'ne Mail, wie es geklappt hat ;-)

Ich jedenfalls konnte das in 'Der Bärenkult' angelesene Wissen gleich an einen Bekannten weitergeben und ihm den einen oder anderen Tipp geben.

Diese Rezension von Christian Hermann fanden 4 von 4 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Angenehm heiter-ironische Betrachtung

Für schwule Männer ist dieses Buch über den Kult rund um die "Bären" der Szene ein Muss. Nicht wegen der informativen Inhalte oder der mitunter recht anregenden Abbildungen. Sondern wegen des durchgängig heiteren und mit einem Augenzwinkern ironischen Erzähl- und Berichttons, der sich durch alle Kapitel zieht. Selbst wenn man kein schwuler Bär ist und/oder solche mag, ist dieses Buch ein reines Vergnügen, denn es liest sich süffig und es macht einfach Spass beim Schmöckern. Besonders empfehlenswert ist m. E. die Kurzgeschichte "Bärenland" von Jan Stressenreuter (ab Seite 201). Prädikat: seehr bärig und absolut empfehlenswert!

Diese Rezension von Ralph Beutling fanden 3 von 3 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Bärenstark

Finde dieses Buch sehr gelungen. Bin selbst ein schwuler "Bär" und konnte mich in vielen Kapiteln selbst wiedererkennen. Habe das Buch schon seit der Ersterscheinung und schmöker immer noch gerne wieder darin herum. Es ist lustig, unterhaltend und ergreifend zugleich. Bärengrüße an alle die einen behaarten Mann mögen.

Diese Rezension von Simon Lorenz fanden 1 von 1 Kunden hilfreich:
2 von 5 Sternen Ein Buch zum abgewöhnen!

Ich habe mir dieses Buch bestellt und durchgelesen.

Es zeigt die Entwicklung der "Bärenszene" an und wurde von verschiedenen Autoren verfasst. Das Problem liegt an der Art wie dieses Buch geschrieben wurde. Viele Köche verderben den Brei und nicht anders ist es mit diesem Buch. Viele Geschichten rund um den schwulen Bären sind ziemlich langweilig und banal. Es stellt keinen Anspruch an den Leser und die Entwicklung wird einfach viel zu detailliert beschrieben. Es kommt zu vielen inhaltlichen Wiederholungen und spätestens dann stellt sich beim Leser Langeweile ein, was der sichere Tod für ein Buch bedeutet!

Auch sind viele Artikel der Autoren einfach nichtssagend und langweiliges Palaber. Klar gibt es ein, zwei nette Geschichten doch um diese zu finden, muss man schon mit der Lupe suchen.

Auch wenn es schwule Literatur ist und es in der Beschreibung ganz nett klingt so ist es nichts weiter als ein Machwerk.

Fazit:

Wer mit ein,zwei netten Geschichten leben kann und sich durch gefühlte 30 Geschichten durchkämpfen will kann einen Blick riskieren, doch ich empfehle um dieses Buch einen großen Bogen zu machen.

17.01.08

Simon Lorenz

Der Bärenkult



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