Droste, Wiglaf

Wir sägen uns die Beine ab und sehen aus wie Gregor Gysi

Wir sägen uns die Beine ab und sehen aus wie Gregor Gysi
  • Verlag: Bittermann
  • Erscheinungsdatum: 2004-05
  • Bindung: Gebundene Ausgabe
  • Seitenzahl: 204
  • ISBN: 3893200754
  • EAN: 9783893200757
  • Amazon.de Verkaufsrang: 444.520
Bestellen Sie über obige Links! Sie fördern dadurch die Digitalisierung weiterer Bücher, da Zeno.org eine Provision von dem Sponsor erhält. Wann immer Sie etwas bestellen möchten - prüfen Sie vorher die Millionen von Angeboten, die im Zeno.org-Shop beschrieben sind. Bookmarken Sie die Einstiegsseite in den Zeno.org-Shop für spätere Gelegenheiten. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Beschreibung von buecher.de

Einmal kam Wiglaf in Gesellschaft mehrerer Erzengel in ein Wirtshaus und sah dort den Teufel am Zapfhahn stehn und Bier zapfen. Wiglaf grüßte und gab ein großes Pils in Auftrag. Zu den Erzengeln, die dito Bier bestellten, sprach er aus gegebenem Anlaß den alten Spruch: 'Der Zapfer ist tapfer, aber der Trinker ist flinker!' Und so war es! Und so wird es sein! (F.W. Bernstein aus dem Vorwort)

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von M. Hasse fanden 24 von 35 Kunden hilfreich:
2 von 5 Sternen Handzahm

Obwohl Wiglaf Droste sehr viel vom Essen und Kochen schreibt, lässt er in seinen Texten den Biss früherer Tage arg vermissen. Es plätschert vieles (nicht nur in seinen Reiseberichten) vor sich hin. Auf der Rückseite steht denn auch: "Dieses lehren uns die Schlichten: Freundlich lächeln. Weiterdichten." Da mag ich als Leser nur ergänzen: "Dieses lehren uns die Hellen: Freundlich lächeln. Abbestellen."

Diese Rezension von Salieri fanden 14 von 58 Kunden hilfreich:
1 von 5 Sternen Ärgerlich und lahmarschig

Ehrlich gesagt, ich habe mir das Buch gekauft, weil ich den Titel so witzig fand. Da wusste ich auch noch nicht, dass Herr Droste Kolumnist u.a. beim ehemaligen FDJ-Zentralorgan "junge welt" ist. Kaum konnte ich über die "Satiren" lachen. Oft endeten sie abrupt und hinterließen bei mir ein Achselzucken. Aber als Wiglaf Droste dann anfing, aufs perfideste über Christen herzuziehen und sich im Nachhinein am Tod von Jürgen Möllemann (Selbstmord oder nicht sei noch dahingestellt) zu delektieren, legte ich es weg. Auch von Satire kann man verlangen, dass sie einen gewissen Stil hat, auch wenn sie böse ist. Da lob ich mir doch die Jungs und Mädels von der Titanic!

Diese Rezension von FrizzText fanden 14 von 24 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen schreibender dachs am werk ...

"keins seiner bücher starb an langeweile" - was JOHANNES R. BECHER am grab von HANS FALLADA sagte, könnte man dereinst auch auf den grabstein von wiglaf droste meißeln. die neueste essay-sammlung des droste, der jeden freitag in der taz seine wahrheiten vorstellt, hat einen vielleicht etwas irreführenden titel - er will dem gysi ja nicht unbedingt die beine absägen - aber als ersatztitel "54 rezensionen, randbemerkungen und boshaftigkeiten eines dachses" - wäre sicherlich nicht effektiver. warum dachs? droste hat nicht nur einmal einen dachs von seinem teller gefressen und glaubt selbst, dem sternzeichen des dachses zuzugehören, sondern die gewisse zähigkeit und bitterkeit, die er beim verzehr des dachs-fleisches glaubt entdeckt zu haben - die meint auch der leser seiner zeilen mitunter (oder ständig?) zu erspüren: "die kühle, den elften-september auch als geburts-stunde der bemannten fliegenden architektur-krititik zu betrachten, haben nicht viele..." - dieser satz stammt aus der droste-rezension des dichters PETER HACKS. der metaphern-gebrauch "JOHANNES RAU ist der lebendige beweis dafür, dass auch weißbrote sprechen können ..." brachte die absage des damaligen bundespräsidenten ein, an der 25jahre-jubiläums-feier der taz teilzunehmen. auch der droste'sche versuch, als wort des jahres 2004 "mösenstövchen" (nickname für die beifahrer-sitzheizung) zu nominieren, schlug bei der entsprechenden jury fehl - dennoch: es gibt unter den 54 texten manche, die sich auf die dauer literarisch durchsetzen werden: vielleicht, dass man dr. HELMUT KOHL als "dicken messias" bezeichnen darf oder GEORGE W. BUSH als jemanden, der "einen mörderischen christlichen fundamentalismus zum letzten weisheitsschluss der menschheit verklärt". zumindest: wer droste nicht gelesen hat, kann schwerlich beurteilen, was an der front der lesereisen, kolumnen und kleinverlage momentan gärt ...

Diese Rezension von glogge fanden 6 von 9 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Ein Haufen Köstlichkeiten

Ja, er könne auch milde sein, eröffnet Wiglaf Droste in einer seiner Geschichten dieses Buches dem Leser. Natürlich nur, um stehenden Fußes zum nächsten Hieb ausholen zu können. Zum Glück ist er selten milde, dafür aber voller Schönheit, wenn er über Liebe schreibt. "Man muss einen brillant formulierten Gedanken nicht teilen, um sich an ihm erfreuen zu können" meint er schelmisch. Was aber, wenn man auch noch seine Gedanken teilt? Dann verschafft man sich mit diesem Büchlein ein vorzügliches Lesevergnügen, das man guten Gewissens der Aufzählung in seiner Geschichte "Großer Tröster Lieblingsbuch" hinzufügen könnte. Was von Drostes Büchern bleibt, ist die Gewissheit, dass ich jemand, der seine Bücher gern liest, blind zum Freund nehmen kann.

Diese Rezension von Indigo-Flow fanden 6 von 11 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Wiglaf Droste as its best

Ich will mich zu diesem Buch recht kurz fassen! Wer Wiglaf Droste, seine Geschichten und Pointen mag, wer seine bösartigen Witze liebt, dem wird auch dieses Buch gefallen!Es zeigt Droste in alter Manier, manchmal an der Grenze zur Geschmacklosigkeit vorbeischrammend, witzelnd und erzählend!

Mir persönlich gefällts gut, wem seine vorherigen Werke nicht zusagten der sollte die Finger vom Buch lassen!

5Sterne

Wir sägen uns die Beine ab und sehen aus wie Gregor Gysi



Empfehlungen
König, Jens
19,90 €

Hrsg. v. Roland Koberg, Bernd Stegemann u. Henrike Thomsen
6,00 €

Gysi, Gregor
18,90 €

Hrsg. v. Wiglaf Droste u. Vincent Klink
14,90 €

Hrsg. v. Vincent Klink u. Wiglaf Droste
14,90 €

Droste, Wiglaf; Spardosen-Terzett
15,99 €

Droste, Wiglaf (Hrsg.)
14,90 €

Hrsg. v. Wiglaf Droste u. Vincent Klink
14,90 €

Hrsg. v. Vincent Klink u. Wiglaf Droste
14,90 €

Bookmarks
delicious wong linkarena google
Sponsoren