Kurztext:
Auf den ersten Blick scheinen Allegorien aus der Kunst des 20. Jahrhunderts verbannt zu sein. In seinem Buch geht Ulrich Tragatschnig der Frage nach, inwieweit sich die Bedeutung sinnbildlicher Verfahrensweisen zwischen Historismus und Moderne gewandelt hat.
Langtext:
Wie gestaltet sich das Verhältnis von Sinn und Sinnlichkeit in der bildenden Kunst? Das Erscheinungsbild der Kunst um 1900 bewegt sich zwischen traditionellen Verbild-lichungsweisen und einem neuen Form- und Selbstbewusstsein der Moderne. Aus dem Zusammenspiel sinnbildlicher und bildsinniger Aspekte ergeben sich Bezeichnungsmuster, welche an die romantische Unterscheidung zwischen Allegorie und Symbol anknüpfen. In seiner Untersuchung, deren Schwerpunkt auf der Kunst um 1900 liegt, geht es dem Autor weniger um die ikonografische Interpretation einzelner Bildthemen, sondern vielmehr um die Analyse der semiologischen Struktur des Allegorischen. In der Gegenüberstellung von Historismus und Moderne erörtert er verschiedene Sinn- und Allegoritätsebenen in Malerei, Skulptur, Architektur und Grafik. Illustriert wird die Untersuchung durch kurze beispielhafte Bildanalysen.
Verlag: Reimer
Ausstattung: 2004. 419 S. m.90 SW-Abb. im Text , 14 Farbabb. auf Taf.
ISBN: 3496012919
Preis: 49,00 €
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