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Der Architekt Hans Heinrich Müller (1879-1951) ist - verglichen mit seinen Zeitgenossen Peter Behrens, Hans Hertlein, Fritz Höger oder Hermann Muthesius - ein eher unbekannter Vertreter des modernen Industriebaus in Deutschland. Im Berlin der zwanziger Jahre realisierte er binnen kürzester Zeit ein nach Art und Umfang einzigartiges Industriebauprogramm für die Stromversorgung der Metropole. Für die Berliner Elektrizitätswerke (Bewag) konzipierte und realisierte er mehr als vierzig Stromverteilungsanlagen im gesamten Stadtgebiet. Inspiriert von der norddeutschen Backsteingotik und den antiken Bauten der Perser entwickelte er eine eigenständige Formensprache, um dem flüchtigen Medium der elektrischen Energie mit seinen Gebäuden einen angemessenen Ausdruck zu verleihen. Der Backstein - gleichermaßen Symbol handwerklichen Könnens wie Reminiszenz an eine jahrhundertealte Tradition - folgt dabei in seiner Erscheinung einer inneren Gesetzmäßigkeit, die bis heute aktuell geblieben ist. Auch nach dem Wegfall des ursprünglichen Zwecks sind die Gebäude von architektonischer Bedeutung und können für verschiedenste Aufgaben weiter genutzt werden. Das Buch beschreibt die Entstehung der Bauten und benennt die Einflüsse. Anhand realisierter Umbauten wird das zeitlose Potential baukünstlerischer Gestaltung aufgezeigt.
sehr gute Unterhaltung!!!Kemal Kayankaya ist Privatdektiv. Er wird von einer Frau engagiert, damit er den Mörder ihres Mannes findet. Dies erweist sich jedoch alles ander als einfach, denn der Mann scheint in einige undurchsichtige Geschäfte verwickelt gewesen zu sein und bald flatert Kayankaya die erste Drohung ins Haus.
Insgesamt gesehen hat mir der Krimi sehr gut gefallen. Die Geschichte ist straff geschrieben und kommt ohne Längen aus. Der gesamte Schreibstil ist sehr bissig, spannend, direkt und auch mal witzig. Die Hauptfigur Kayankaya kommt sehr gut rüber und wird einem auf Anhieb symphatisch. Alles in allem ist dies ein Buch das deutlich aus der Maße der Krimis herausticht. Allein schon wegen dem ungewöhlichen und direkten Schreibstil des Autors würde ich das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen. Es kommt überhaupt keine langeweile auf und ich war sofort von der dichten Athmosphäre des Buches gefangen.
Rezension über das Buch: Happy Birthday, TürkeIn dem Kriminalroman "Happy Birthday, Türke" von Jakob Arjouni macht sich der junge Detektiv an einen mysteriösen Türkenmord heran. Die Frau des Verstorbenen Ahmed Hamul möchte die Hintergründe und den Täter mit HIlfe von Kayankaya, dem Privatermittler, ausfindig machen.
Dieses Buch geht einerseits auf den Rassismus in Deutschland, an dem Beispiel des jungen Detektiv Kemal Kayankaya, ein, indem der Autor bewusst eine oft abwertende Sprache und oft herunter kommende Orte auswählt. Andererseits ist das Arjouni-Buch ebenfalls spannend und fesselnd geschrieben und der Leser kann gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Arjouni beschreibt sehr genau die handelnen Orte und geht ziemlich genau auf das verwahrloste Rotlicht-Milieu ein.Treffende Adjektive und passende Verben machen Jakob Arjouni damit sehr bekannt.
Empfehlenswert ist dieses Buch sehr für Kinder und Jungendlich im Alter von 14-18 Jahren.
Aber trotzdem: Ein gelungener Kriminalroman mit spannenden und fesselnden Textzeilen!
Guter SofakrimiKayankaya ermittelt in diesem Fall für eine türkische Witwe die wissen will warum ihr Mann sterben musste, dabei gerät er schnell selber in Teufelsküche.
Im Gegensatz zu all den seriösen Detektiven und Kommissaren die immer gerecht und anständig sind, hat Kayankaya eine ruppige, eigenwillige, etwas brutale Art die ihn trotz allem aber sehr sympathisch und menschlich erscheinen lässt.
Die einfache Sprache unterstützt die Spannung und das Tempo.
Genau das richtig für einen regnerischen Abend auf dem Sofa!
Zum Totlachen!Der Privatdetektiv Kemal Kayankaya wird von einer jungen Türkin beauftragt, den Mord an ihrem Mann aufzuklären. Kayankaya ist dabei nicht zimperlich und gerät dadurch oft in kompromittierende und ernste Situationen, die ihm häufig nicht gut tun.
Wer jetzt glaubt, es handele sich um einen mehr oder weniger ernsten Standard-Krimi, der irrt. Denn dieses Buch ist zum Teil ein echter Brüller. Intelligent wird das zwiegespaltene Verhältnis von Einwanderern zu türkischstämmigen Deutschen und zu Deutschen aufs Korn genommen. Arjouni beschreibt Frankfurt wunderbar realistisch und die einzelnen Charaktere werden liebevoll dargestellt. Besonders amüsant sind die Gespräche, die auf hessisch geführt werden.
Mit etwa 170 Seiten ist das Vergnügen zwar kurz, dafür aber intensiv.
Ein wirklich sehr gelungener Roman und eine absolute Kaufempfehlung.
Drogensumpf und Mord in Frankfurt/MainPrivatdetektiv Kemal Kayankaya soll den Mord an einem türkischen Familienvater aufklären. Seine Ermittlungen führen ihn in die Drogen- und Prostituiertenszene der hessischen Landeshauptstadt.
"Ich"-Erzähler Kayankaya ist ein knuffiger, geradliniger und einfach toller Typ, der in der Lage ist die Herzen der Leser im Sturm zu erobern. Seine coolen Sprüche und seine teilweise zynischen Lebensanschauungen machen ihn zu einem echten und unverwechselbaren Unikat.
Die Geschichte ist schwungvoll, locker, rasant und interessant geschrieben, hat aber nicht allzu viel Tiefgang und so sind die am Schluß enthüllten Handlungshintergründe nicht der "große Renner". Dennoch ein tolles Buch mit sehr viel Unterhaltungswert.
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