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Dunkle Geheimnisse umgeben das verrufene Jamaica Inn, das einsam im öden Moorland von Cornwall liegt. In dieses Haus, nahe der zerklüfteten, sturm-gepeitschten Küste, verschlägt es die junge Mary. Schon bald nach ihrer Ankunft wünscht sie sich, niemals einen Fuß über die Schwelle des Gasthauses gesetzt zu haben ...Ein hinreißend erzählter Roman.
Übersetzung ohne QualitätskontrolleDiese Kritik bezieht sich auf die Übersetzung von Siegfrid Lang, erschienen im Fischer-Verlag, durch die eine an sich spannende Romanhandlung aufgrund zahlreicher sprachlicher Mängel derart überschattet wird, daß ein wirklicher Lesegenuß nicht mehr möglich ist. Es ist fast schon erschreckend, daß der Fischer-Verlag offenbar fast jede Qualitätskontrolle für die bei ihm veröffentlichten Übersetzungen aufgegeben zu haben scheint. Englische Redewendungen werden oft allzu wörtlich übersetzt, viele der Sätze wirken holprig (fast computerübersetzt) und damit ungelenk. Hier einige der wirklich schlimmen Beispiele:
"Er vertrat alles, was sie fürchtete" (S. 130, statt "er stand für alles")
Auf S. 177 geht ein Schiff mit Mann und Maus unter "gleich einer großen, flachen Turteltaube"
Auf S. 178 ist eine Strandräuberbande "geschwellt von diesem unverhofften Erfolg"
Auf S. 188 ist dieselbe Strandräuberbande nun "durch die Gegend zerstreut", denn ein Ereignis hat sie "für immer geschreckt" und sie können von Glück reden, wenn sie "ungehängt davonkommen".
"Nicht manches Mädchen in deinem Alter würde einen Tag allein in Launceston zubringen" (S. 190)
"Diesmal hatte sie zu seinem Geisteszustand keinen Zugang" (S. 196)
"Er kämpft auf der gewinnenden Seite" (S. 198f, statt "Gewinnerseite")
"Hast du immer noch nicht gelernt, mich ungefragt zu lassen?" (S. 200)
"Der Anbruch der Frühe" (S. 201)
"Wenn sie das 'Jamaica Inn' bei Abnahme des Lichts verließ" (S. 212)
"der Mörder befindet sich immer noch im Weiten" (S. 232, vermutlich für "at large", also "auf der Flucht")
miserable ÜbersetzungDie an sich wunderbare Geschichte von D. du Maurier ist schwer zu lesen dank der schrecklichen Übersetzung von Siegried Lang. Man muß die Sätze mehrmals lesen, um sie zu verstehen. Schade, dass der Fischer-Verlag seine Übersetzer nicht sorgfältiger auswählt und den Lesern die Freude am Lesen verdirbt. Ich hätte das Buch in Englisch lesen sollen!!!
Schöne Geschichte, aber die Übersetzung..... ist einfach furchtbar! Also wem es möglich ist, am Besten in Englisch lesen! Ich fürchte eine bessere deutsche Übersetzung gibt es nicht...
Selbst ich würde - "He was with a man." - nicht mit - "Er war mit einem Mann." - übersetzen.
Alleine die Geschichte hat 5 Punkte verdient aber die Übersetzung hat es einfach runtergerissen!
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Kurz zur Geschichte:
Mary Yellan zieht nach dem Tod ihrer Mutter zu ihrer Tante Patience nach Cornwall ins verrufene "Jamaica Inn". Die Tante ist mit dem tyrannischen Wirt Joss Merlyn verheiratet und ist unter seinem Einfluss ängstlich und still geworden. Mary freundet sich mit Joss jüngerem Bruder Jem an, vertraut ihm aber nicht. Stattdessen erzählt sie alles dem Vikar denn bald findet Mary heraus das ihr Onkel eine Bande von Strandpiraten anführt, die Schiffe mit Hilfe von Leuchtfeuern zum stranden bringt um sie auszurauben und dabei auch vor Mord nicht zurückschreckt. Das Gasthaus ist Umschlagplatz für die Beute und Mary muss erkennen, das nicht alles so ist wie es scheint...
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Fazit: Wenn möglich lieber das englische Original lesen!