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Als die erste Kugel in meine Brust einschlug, dachte ich an meine Tochter.« Als Marc Seidman wieder zu Bewusstsein kommt, liegt er auf der Intensivstation, seine Frau ist tot, und von seiner sechs Monate alten Tochter Tara fehlt jede Spur. Doch Tara lebt: Eine Lösegeldforderung trifft ein, die Marc neue Hoffnung gibt. Die Entführer geben Marc allerdings nur eine Chance, seine Tochter wieder zu sehen. Doch die Lösegeldübergabe geht schief ....
Rätselhafte EntführungHarry Whittington (Krimi-Schriftsteller, "König des Taschenbuchromans")sagte einmal sinngemäß, sowie sich ein Schriftsteller festgelegt habe welchen Verlauf eine Geschichte nehmen soll, habe er jede Freiheit, die Leserschaft zu quälen, zu foppen, zu erschrecken und auf die Folter zu spannen. Dies ist Harlan Coben mit diesem Roman gelungen.
Coben führt den Leser sofort in die Geschichte um Mark Seidmann ein. Er brauch keine seitenlangen Ausführungen um auf den Punkt zu kommen. Er fesselt von der ersten Seite an. Als ich glaubte den Plot zu kennen kam es doch wieder ganz anders. Die Suche nach seiner entführten Tochter Tara gestaltete sich dramatisch. Denn da ist ja ein Killerpärchen, das kräftig mitmischt. Der Ausgang der Geschichte, der den rätselhaften Anfang endlich auflöst, bringt den Mörder seiner Frau ans Tagslicht.
Letztendlich präsentiert Coben einen Mörder, den vermutlich niemand so schnell vermutet hätte.
Das Buch ist echt klasse. Leicht und locker zu lesen. Ein Buch für den Urlaub.
Ich kann es nur empfehlen. Ich freue mich schon auf das nächste Buch von Coben.
Sehr gutEin herausragendes Werk der zeitgenössischen Krimi-Literatur. Kenner werden den neuen und sehr spannenden Erzählstil von Coben, der sogar die Perspektiven mutig wechselt, schätzen. Der Arzt, dessen Familie einem Anschlag zum Opfer fällt, und der, als ganz normale Person, mit Erpressung und Mord umgehen muß, bildet die Hauptfigur aus Cobens'Roman, der von der ersten bis zur letzten Seite von hoher Spannung ist. Das Ende vermag man nicht zu erahnen, und bis dahin kann man das Buch kaum ablegen. Fünf Punkte für ein selten gelungenes Werk.
Extraklasse!Der rasante Beginn zieht den Leser sofort in den spannenden Sog der Geschichte. Verschiedene Handlungsstränge entwickelt Coben parallel und verknüpft sie im Lauf der Geschichte sehr geschickt miteinander. Die Dailaoge erscheinen lebensecht ohne auszuschweifen.
Die Geschichte ist schnell und gut lesbar.
Coben versteht es, den Leser zu verunsichern und immer wieder auf die falsche Fährte zu führen. Das Ende ist logisch, aber eigentlich hatte man andere in Verdacht.
Coben entlässt den Leser, der ohnehin keine Spannung mehr verträgt, mit einem guten Gefühl.
Ein Highlight des kommenden Jahres!Das Harlan Coben in Deutschland noch ein relativ unbeschriebenes Blatt ist, wird sich spätestens im Jahr 2005 ändern, wenn "Keine zweite Chance" in Deutschland erscheint.Als Marc Seidman schwer verletzt auf der Intensivstation erwacht, ist sein Leben auf dem Kopf gestellt: Seine Frau wurde ermordet, seine Tochter entführt und Marc selbst gilt für die Polizei als Hauptverdächtiger. Harlan Coben hetzt seine Leser durch eine 450seitige Achterbahnfahrt. Ohne Atempause legt er Spuren aus, um sie wenige Seiten später in eine Sackgasse führen zu lassen. Die Frage, was im Haus der Seidmans passiert ist, steigert Coben so sehr, dass wirklich erst auf den letzten Seiten die ganze Wahrheit ans Licht kommt - und die ist in der Tat sehr überraschend.In seinem Schreibstil erinnert Harlan Coben ein wenig an James Patterson. Kurze Kapitel, viel Dialog und rasche Szenenwechsel sorgen dafür, dass "keine zweite Chance" ein atemberaubenders Tempo besitzt und man das Buch nur sehr schwer aus der Hand legen kann.
Überwältigend?Harlan Coben
Keine zweite Chance
Marc Seidman erwacht auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Ein unbekannter hat ihn lebensgefählich verletzt. Fast zwei Wochen war er nicht bei Bewusstsein... Mit Schrecken erfährt er, dass seine Frau von dem Unbekannten ermordet wurde und dass seine Tochter Tara entführt wurde. Schon bald klingelt das Telefon und jemand möchte zwei Millionen Dollar haben, sonst würde er seine Tochter nie wieder sehen. Doch alles geht schief... seine Tochter bleibt verschwunden. 18 Monate später trifft Marc auf eine ehemalige Freundin. Als wieder eine Lösegeldforderung und eine geheimnissvolle CD seiner getöteten Frau auftauchen, steht Marc plötzlich im Vesier der Fahnungen nach dem Mörder. Als er den Inhalt der CD sieht, scheint plötzlich Rachel, seine ehemalige Freundin, die Zielscheibe der Polizei zu sein. Rachel glaubt nicht, dass Marc seine Frau umgebracht hat, Marc glaubt nicht, dass Rachel sie umgebracht hat...
Zusammen verfolgen sie die Kidnäpper --- und bringen sich dabei in tödliche Gefahr.
Was spannend beginnt, verfliegt spätestens nach den ersten 100 Seiten in langgezogen Dialogen und Aktionen. Das lässt man sich zwar eine Zeit lang gefallen, aber nachher macht auch das keinen Spaß mehr. Harlan Coben besitzt ein großes Talent zu schreiben, doch vielleicht hätte es seinem Buch besser getan, wenn es 150 Seiten kürzer wäre... Zu lange Dialoge und Aktionen nerven einfach nur, obwohl die Grundidee eigentlich gut ist... Kritiker sagen: "Überwältigend." Ich sage: "Überwältigend? - Ich weiß nicht."