Smith, Alexander McCall

In Edinburgh ist Mord verboten

In Edinburgh ist Mord verboten
  • Verlag: Blessing
  • Erscheinungsdatum: 2004-10-27
  • Format: Gebundene Ausgabe
  • Umfang: 284
  • ISBN: 3896672630
  • EAN: 9783896672636
  • Amazon.de Verkaufsrang: 209.508
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Beschreibung von buecher.de

Isabels philosophische Betrachtungen ganz alltäglicher Todesfälle: Isabel Dalhousie ist Anfang vierzig und wohnt allein in einer Viktorianischen Villa nahe des Castle of Edinburgh. Ihre Tätigkeit als Redakteurin beim 'Journal für angewandte Ethik' lässt der Philosophin viel Zeit für die angenehmen Seiten des Lebens in der aufblühenden Kulturstadt. Die Sonntage hat Isabel reserviert für eine Diskussionsrunde mit Freunden, doch das erste Treffen des Clubs der Sonntagsphilosophen steht noch immer aus, da die Menschen an diesem Tag erstaunlich viele Dinge erledigen müssen, die so gar nichts mit Philosophie zu tun haben.
Nach einem Konzert im Opernhaus muss Isabel etwas Furchtbares mit ansehen: Ein junger Mann stürzt von einem Balkon in die Tiefe und ist sofort tot. Isabel ist die einzige Zeugin und fühlt sich deshalb verpflichtet, die Umstände dieses Unglücks aufzuklären. Je mehr sie in Erfahrung bringt, desto stärker wird ihr Verdacht, dass Mord nicht die unwahrscheinlichste aller Erklärungen für den Tod des erfolgreichen Anlageberaters ist. Ihre Nachforschungen führen Isabel in die so genannten feinen Kreise der Stadt - die ihr ebenso fremd wie unsympathisch sind. Gerade wähnt sie sich auf der Spur eines komplizierten und nicht minder bedrohlichen Komplotts, als sich ihr die verblüffende Lösung des Falles offenbart. Denn was die Welt im Innersten zusammenhält, lässt sie auch oft genug zusammenstürzen: die Liebe.
Alexander McCall Smith hat seinen Kant gelesen - und dennoch seinen britischen Humor nicht verloren, wie dieser geistreiche und höchst amüsante Roman beweist.

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension fanden 7 von 7 Kunden hilfreich:
3 von 5 Sternen Netter Krimi

Der Roman beschreibt, wie Isabel Dalhousie in Edinburgh einen jungen Mann vom Zuschauerrang einer Oper fallen sieht und daraufhin herausfinden möchte, was passiert ist. Dazwischen ist der Text immer wieder gespickt mit philosophischen Fragen, die die Protagonistin bewegen.

Leider fällt es schwer, sich als Normalbürger mit der Protagonistin zu identifizieren. Sie ist relativ wohlhabend und arbeitet scheinbar nur dann, wenn sie Lust hat. Auch hätte ich erwartet, beim Lesen mehr „schottische Luft" zu schnuppern, doch es wird nur ab und an über die höhere Gesellschaft in Edinburgh gespottet.

Alles in allem bekommt der Roman drei Sterne, da er einigermaßen spannend zu lesen ist, die Personen sympathisch sind und das Lesen im Großen und Ganzen Spaß gemacht hat.

Diese Rezension von Sabrina fanden 7 von 9 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Ein philosophischer Krimi

Als Isabel Dalhousie im Theater ein junger Mann praktisch vor die Füße stürzt, sieht die gutgestellte Herausgeberin einer philosophischen Zeitschrift sich moralisch verpflichtet, etwas über den Toten und das Unglück herauszufinden. Und wirklich deuten erste Anzeichen darauf hin, dass der Tote Informationen über Insiderhandel hatte, die die Finanzwelt in Edinburgh ins Wanken bringen könnten. Gemeinsam mit ihrer Nichte und deren Exfreund forscht Isabel weiter und kommt dabei selbst in Gefahr."In Edinburgh ist Mord verboten" ist kein Krimi im herkömmlichen Sinne. Die Polizei tritt nur am Rande auf und die ermittlungstechnischen Erfolge der Freizeitdetektivin sind doch eher zufällig. Interessanter sind zum einen die Charaktere, die so einfach in kein Schema passen und die philosophischen Ausführungen, mit denen Isabel ihre eigenen Beweggründe und die der anderen Beteiligten hinterfragt. Auch die schlussendliche Aufklärung dürfte Krimifans nicht zufriedenstellen, ist aber im Sinne des Buches durchaus logisch. - Schade nur, dass der vielzitierte Club der Sonntagsphilosophen zumindest in diesem Buch nicht wirklich zusammenkommt.

Diese Rezension von Catharina fanden 6 von 8 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen kurzweilig lesenswert

Als großer Krimifan bin ich per Zufall auf dieses Buch gestoßen,das mich von der ersten Seite an begeistert hat. Es hat alles, was ich an einem guten Krimi schätze:eine sympathische und intellektuelle Heldin, ein Opfer auf den ersten Seiten, Spannung, die sich langsam aufbaut, philosophische Gedanken und Gespräche, junge, gutausseheunde Männer, die der Titelheldin mehr oder weniger bei der Klärung des Mordes zur Seite stehen. Dazu kommt die Athmosphäre des schottischen Edinburghs... Was will Frau mehr ?

Diese Rezension von G. Wehrli fanden 6 von 8 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Falscher Titel

Einige Verlage haben die üble Angewohnheit, Buchtitel willkürlich zu übersetzen, um den Absatz anzukurbeln. Hier etwa deutet der Titel auf einen Krimi. Der Roman wird nur seinem englischen Originaltitel „The Sunday Philosophy Club" gerecht. Das dafür umso mehr.

Die Herausgeberin eines Ethikjournals wird Zeugin eines tödlichen Unfalls. Sekunden zuvor verliebt sie sich in den jungen Mann. Basierend auf Kants kategorischem Imperativ, versucht sie herzuleiten, dass es geradezu ein moralisches Gebot ist, sich in die Umgebung des Verstorbenen einzumischen. Dabei lässt sie sich vom Instinkt leiten und bringt mehrere Liebesbeziehungen durcheinander. Auch ihre eigene. Ständig sind wir begleitet von den philosophischen Gesprächen mit ihrer rührenden Haushälterin. So nebenbei geht es dann doch noch um Betrug, Morddrohungen und Geldwäscherei in den Kreisen der schottischen Upper Class. Ein philosophischer Roman.

Diese Rezension von barnhelm fanden 5 von 8 Kunden hilfreich:
1 von 5 Sternen kriminell langweilig

blasse figuren, unausgegorene story, pseudophilosophische ergüsse - eine einzige enttäuschung. bitte mehr von mma ramotswe!

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