Bestellen bei buecher.de! Preis: 10,99 €
Bestellen bei Amazon.de! Neu ab 8,83 €, gebraucht ab 6,89 €.
Neil Young und seine Begleitband Crazy Horse erzählen, was Rock 'n'Roll und das Zusammenspielen für sie bedeutet, wie sie der Tod ihres Kollegen Danny Whitten beeinflusst hat. Und vor allem lassen sie's auf der Bühne krachen bei Ausnahme-Open-Air-Konzerten in Washington und Frankreich, in denen alle Hits und jede Menge Feedback zum einsatz kommen. Mit vier Jahren Verspätung, aber pünktlich zu Neil Youngs diesjähriger Deutschlandtour kommt der Konzertfilm von Jim Jarmusch in die deutschen Kinos, der auch Aufnahmen von früheren Touren beinhaltet. Die Hommage an den in die Jahre gekommenen Rocker, der auch die Filmmusik zu 'Dead Man' lieferte, ist aus diversen Video-/Filmformaten zusammengeschnitten.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Liebeserklärung an eine große Liveband! Opulent porträtiert Indie-Starregisseur Jim Jarmusch die große "Year of the Horse"-Welttournee der Rocklegende Neil Young und seiner Band Crazy Horse Klangvoll unterlegt mit spektakulären Konzertszenen, schrägen Interviews und unvergesslichen Backstage-Impressionen. Die auf Super-8, 16mm und Hi-8 gedrehten Szenen werden durch älteres Archivmaterial aus den Jahren 1976 und 1986 ergänzt.
Musikfilm für Musik- und FilmfreundeNatürlich guckt man sich diesen Film auch dann an, wenn einem Neil Young an sich nicht so viel bedeutet, denn er ist von Jim Jarmusch. Er begleitete die Band 1996 auf ihrer Tour, zu der es das gleichlautende Livealbum gibt, und versetzt die Bilder mit Szenen aus den Jahren 1976 und 1986. Alles gedreht auf 16mm, Hi-8 und Super-8, also ganz der rauhen Musik entsprechend.Livestücke gibt es einige, aber nur einer davon ist ein Hit ("Like A Hurricane"), die anderen Hits werden ausgespart. Der alte Mann macht erstaunlicherweise gewaltigen, eruptiven Rock, was man seinem Alter gar nicht abverlangt hätte. Er hat mehr Power als so mancher Jungspund, auch wenn er auf der Bühne etwas unbeholfen wirkt. Er agiert wie ein echter kanadischer Holzfäller, immer mit der Axt voran.Anders als bei Backstageaufnahmen von beispielsweise Metalbands wird bei Neil Young weder gekotzt noch unflätig über Mädels geseiert. Die Bandmitglieder sind sympathisch und können über sich selber lachen. Oder über Schlagzeugerwitze: Was hat es zu bedeuten, wenn dem Schlagzeuger der Geifer aus beiden Mundwinkeln läuft? - Die Bühne ist eben.Als Boni gibt es einige Interviews, ansonsten ist man mit den über hundert Minuten des Hauptfilms alleine schon bestens und kurzweilig unterhalten.
Rock jenseits von Posen, Jugendwahn und Marketing-MüllAufnahmen aus drei Jahrzehnten (70er, 80er, 90er). Neils Vater, Crazy Horse und der Meister selbst kommen ausführlich zu Wort. Neun Songs werden komplett ausgespielt. Besonders stark ist der Eindruck von „Like a hurricane", das erst den Neil Young von 1996 zeigt und dann überblendet zum Neil Young der 70er.
Mag sein, daß Regisseur Jim Jarmusch statt der verwackelten, bewußt billig aussehenden Bilder (die Neil Young ausdrücklich wollte), lieber mehr Geld und bessere Kameras hätte bekommen sollen. Und auch eine Auswahl anderer Songs wäre nicht schlecht gewesen. Aber es ist gut so wie es ist. Touralltag Backstage (mit einem vor Wut ausflippenden Neil, weil die Band einen Auftritt vermasselt hat), witzige Gespräche im Tourbus über „Gott und die Welt" und Philosophieren über Neil Young und Crazy Horse.
„Year of the horse" ist ein Dokumentarfilm und Live-Mitschnitt für Fans. Von einem Fan. Kein kritischer investigativer Journalismus, sondern 107 Minuten Heldenverehrung. Songs:F*!#in' up
Slip away
Barstool blues
Stupid girl
Big time
Tonight's the night
Sedan delivery
Like a hurricane
Music arcadeWer Neil Young erstmal kennenlernen will, dem sei die preiswerte Best-of Doppel-CD der frühen Jahre „Decade" empfohlen. Das Live-Erlebnis Neil Young präsentiert am komplettesten „Live rust" und am rockigsten „Weld". Der Film „Year of the horse" ist eher Neil Young für Fortgeschrittene. Guter Dolby Digital 5.1 Sound. Peace!
Rock jenseits von Posen, Jugendwahn und Marketing-MüllAufnahmen aus drei Jahrzehnten (70er, 80er, 90er). Neils Vater, Crazy Horse und der Meister selbst kommen ausführlich zu Wort. Neun Songs werden komplett ausgespielt. Besonders stark ist der Eindruck von „Like a hurricane", das erst den Neil Young von 1996 zeigt und dann überblendet zum Neil Young der 70er.
Mag sein, daß Regisseur Jim Jarmusch statt der verwackelten, bewußt billig aussehenden Bilder (die Neil Young ausdrücklich wollte), lieber mehr Geld und bessere Kameras hätte bekommen sollen. Und auch eine Auswahl anderer Songs wäre nicht schlecht gewesen. Aber es ist gut so wie es ist. Touralltag Backstage (mit einem vor Wut ausflippenden Neil, weil die Band einen Auftritt vermasselt hat), witzige Gespräche im Tourbus über „Gott und die Welt" und Philosophieren über Neil Young und Crazy Horse.
„Year of the horse" ist ein Dokumentarfilm und Live-Mitschnitt für Fans. Von einem Fan. Kein kritischer investigativer Journalismus, sondern 107 Minuten Heldenverehrung. Songs:F*!#in' up
Slip away
Barstool blues
Stupid girl
Big time
Tonight's the night
Sedan delivery
Like a hurricane
Music arcadeWer Neil Young erstmal kennenlernen will, dem sei die preiswerte Best-of Doppel-CD der frühen Jahre „Decade" empfohlen. Das Live-Erlebnis Neil Young präsentiert am komplettesten „Live rust" und am rockigsten „Weld". Der Film „Year of the horse" ist eher Neil Young für Fortgeschrittene. Guter Dolby Digital 5.1 Sound. Peace!
Ganz netter Doku-Film, mäßige QualitätEin Dokumentarfilm, mit Neil Young und seinen Rock-Komplizen als Hauptdarsteller.
Man begleitet Neil Young & Crazy Horse auf der 96er Tour, macht Bekanntschaft mit ein paar schrägen Vögeln, dem Leben in Hotels, backstage, im Tourbus. So wie man eigentlich schon alles kennt. Alles aber nur kurz angeschnitten und immer wieder Rückblenden in 1986 und '76. Gerade die Zeitsprünge in '76 sind spannend weil es davon eigentlich kaum Material gibt.
Es wird geplaudert über die Entstehung der Band, Drogen und wie man dadurch bereits '72 ein Gründermitglied verloren hat.
Es wird auch gezeigt, dass man sich so richtig zoffen kann im Hause Crazy Horse. Da wird der Chef nach dem Gig schon mal seeehr böse wenn Billy Talbot seiner Meinung nach zu wenig Gesang eingebracht hat. Übrigens gibt sich auch Scott Young - Neils Vater - kurz die Ehre.
Insgesamt sind elf Songs als eine Art Livemitschnitt integriert. "Like a hurricane" beginnt in '96 wechselt dann aber geschickt zur Aufnahme von '76. Ein wahrer Leckerbissen - nur wird man abrupt aus diesem Mitschnitt heraus gerissen. An der Stelle hätte ich mir ganz gerne den frühen clip zu Ende angeschaut.
Hinzu kommt, dass '96 Neil Young mit seinen exstatisch fast schon unerträglich in die Länge gezogenen Gitarren-Jammer-Orgien es etwas übertrieben hat. Aber das ist ja alles subjektiv.
Die Bildqualität ist überwiegend mäßig. Schon im Vorspann wird stolz darauf hingewiesen mit super 8 gedreht zu haben. Häufig ist's einfach nur unterbelichtet, wackelig und grobkörnig - wohl aus Gründen der Authentizität. Na ja...
Der Ton geht dafür voll in Ordnung - besonders bei "Tonight's the Night" wird's richtig "surroundig".
Hilfreich die Untertitel, weil man ansonsten kaum eine Chance hat im breiten Ami-Genuschel. Schade allerdings dass die Untertitel bei den Extras fehlen.
Alles in allem unentbehrlich für den Fan. Hinsichtlich des Konzerts gibt's zweifellos besseres: Da sei dem geneigten DVD-Konsumenten eher "Red Rocks Live" empfohlen.
year of the horse?War es wirklich das "year of the horse"? Bei "like a hurricane" hatte ich den Eindruck, Neil Young hatte zuviel an einer Patex-Tube geschnüffelt.