Müller-Esterl, Werner

Biochemie, 1 CD-ROM

Biochemie, 1 CD-ROM
  • Verlag: Spektrum Akademischer Verlag
  • Erscheinungsdatum: 2004-10
  • Bindung: CD-ROM
  • ISBN: 3827415993
  • EAN: 9783827415998
  • Amazon.de Verkaufsrang: 5.278
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Beschreibung von buecher.de

Die Bild-CD-ROM zum Lehrbuch 'Biochemie. Eine Einführung für Mediziner und Naturwissenschaftler' ermöglicht Dozenten, die ungefähr 1000 Abbildungen des Buches in der Lehre zu nutzen - sei es in Form von Folien, Dias, Ausdrucken oder über einen Beamer. Die Zeichnungen des Grafikers Michael Plenikowski mit ihrer unverwechselbaren Handschrift können damit den Unterricht in der Biochemie bereichern. Die im JPEG- und PDF-Format gespeicherten Abbildungen sind entsprechend ihrer Nummerierung im Buch sortiert und darüber hinaus auch über die Inhalte der Bildunterschriften recherchierbar. Sie können zum Beispiel in Power-Point-Präsentationen eingebaut oder unterschiedlich groß und mit oder ohne Legende ausgedruckt werden.
Die Bild-CD-ROM kann auch für Studenten zur Vorbereitung von Referaten nützlich sein.

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension fanden 29 von 32 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Sehr schönes Buch - Medizinstudium

Für Medizinstudenten ist Biochemie meist eine Qual. Auch für mich. Nachdem ich mir nach und nach den "kleinen" Löffler, den Horn und auch den Kreutzig zugelegt hatte, um irgendwie den Durchblick zu bekommen UND die Übersicht zu behalten, bin ich nun beim Müller-Esterl gelandet: Genial.Schön bunt, schön geschrieben, klares Layout, klare Sprache, super Format.Ich gebe 5 Sterne für Medizinstudenten-Ansprüche, mit dem Hinweis, dass ich noch nicht alle Kapitel durch hab. Aber das, was ich bisher gelesen habe, hatte alles "Hand und Fuß". Oft stand mehr drin als im Löffler, klarer als im Horn und trotzdem übersichtlicher als im Kreutzig. Und das zu einem echt fairen Preis.

Diese Rezension von Petra Schale fanden 7 von 9 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Biochemie. Eine Einführung für Mediziner und Naturwissenschaftler

Wenn ich mich an Werner Müller-Esterl erinnere, taucht immer ein bestimmtes Bild auf: Ein Mann mit Bart sitzt in in einem Büro im Mainzer Institut für Pathobiochemie, hoch oben, die Sonne fällt auf seinen Schreibtisch und er schreibt und zeichnet. Ich war Postdok bei Müller-Esterl und vermutlich hat er damals schon, es ist zwölf Jahre her, für seine Biochemie gearbeitet. Denn dies ist ein gewaltiges Werk: 656 Seiten, auf jeder mindestens eine Abbildung, meistens aber zwei, roter Umschlag, 2 Kilogramm schwer - man kann damit ohne weiteres eine Laborratte erschlagen. Der erste Eindruck beim Blättern: Alles schön bunt hier. Viele Abbildungen entstammen dem Computer, doch sind sie mit Liebe gezeichnet. Bei anderen war ein Profi am Werk und zwar einer, der anderen Profis, die für den "Stryer Biochemie" oder Bruce Alberts' "Molekularbiologie der Zelle" arbeiteten, durchaus das Wasser reichen kann - aber vermutlich nicht tut.

Des Autors Sinn für Poesie

Thematisch ist das Buch kreisförmig aufgebaut. Es beginnt mit Teil I, der Erklärung der Grundstoffe des Lebens: Wasser, Zucker, Fette, Aminosäuren, Proteine usw., Teil II Struktur und Funk-tion von Proteinen, Teil III Speicherung und Ausprägung von Erbinformation, Teil IV Signaltransduktion an Membranen und Teil V Energieumwandlung und Biosynthese - womit wir wieder bei den Grundstoffen des Lebens sind. Der Kreis ist geschlossen und das war Absicht: Müller-Esterl hat eine poetische Ader. Ich erinnere mich an eine Unterhaltung mit ihm über Goethe, oder war es Edgar Allan Poe? Ich hatte einen Counterausdruck mit 45Ca-Daten in der einen und den Träger mit den Szinti-Vials in der anderen Hand und konnte mich nicht konzentrieren.

Des Autors Sinn für Poesie belegt auch die literarische Wortwahl. So spricht er bei Membranproteinen von "Einspännern" und "Mehrspännern", der Leser stößt auf seltene Worte wie "verzurren" oder "trefflich" und auf bildhafte Ausdrücke wie "rollen am Endothel entlang" oder "Gramicidin löchert Bakterien". Ja, er ist ein Dichter, aber das habe ich, glaube ich, schon gesagt.

Wir waren beim Aufbau der "Biochemie". Die Überschriften haben Merksatzcharakter wie es bei Lehrbüchern inzwischen gute Sitte ist. Schlüsselbegriffe wie "Säure-Base-Katalyse", "Chromatinfaser" oder "Genregulatoren" hebt der Text im Fettdruck hervor. Zentrale Aussagen wiederum wurden kursiv gedruckt, zum Beispiel: Ebenso wie die spannungsgesteuerten Kanäle durchlaufen auch ligandengesteuerte Rezeptoren einen gerichteten Zyklus von Konformationen. 15 Tafeln geben eine Übersicht über die wichtigsten Biomoleküle; Exkurse führen ein in molekulare Strukturen, zellbiologische Phänomene, pathologische Prozesse oder molekularbiologische Methoden. Schließlich gibt es eine begleitende Internetseite und 1800 Links.

Müller-Esterl will begeistern

Man merkt, Müller-Esterl ging es nicht nur darum ein Buch zu schreiben, er hatte auch pädagogischen Ehrgeiz. Er will, dass der Leser versteht, dass ihm das Thema eingeht, ja dass es ihn begeistert. Ob Müller-Esterl das bei Medizinstudenten gelingt, kann ich nicht sagen, einen Medizinstudenten für Biochemie zu begeistern, das ist wie einen Ochsen an Kaviar zu gewöhnen, aber bei mir hat er Erfolg gehabt. Ich fand das Buch leicht lesbar, streckenweise sogar spannend.

Einem kann ich jedoch nicht zustimmen: Es ist nicht "Biochemie in a nutshell" wie Günter Blobel im Vorwort behauptet. Im Vergleich zum Maß aller Dinge, dem Stryer (1153 etwas größere Seiten), ist Müller-Esterls "Biochemie" zwar nur halb so schwer, aber sie paßt in keine Hasel- und keine Walnußschale. Sie müssen schon eine Kokosnuss nehmen und kräftig pressen. Zudem es ist die erste Auflage und Lehrbücher haben wie Menschen die Neigung, mit dem Alter dicker zu werden. Hatte nicht die 4. Auflage des Stryer zum Beispiel noch ein ähnliches Volumen wie Müller-Esterls "Biochemie"? Ich fürchte, schon für die 2. Auflage der "Biochemie" wird es im irdischen Pflanzenreich keine Nuss geben, in deren Schale sie hineinpassen würde.

Abbildungen mit Comic-Charakter

Bei den Bildern verwendet Müller-Esterl - etwas ungewöhnlich - Sprechblasen. Das gibt den Bildern Komikcharakter und führt den Leser gelegentlich in die Irre wie bei Abb. 37.17 (mitochondriale ATP-Synthase; siehe links): Der unbedarfte Leser meint beim ersten Hinschauen, mit F1 wäre die e-Einheit gemeint. Erst nach längerem Rätseln kommt er darauf, dass damit der ganze obere Teil (ohne OSCP) gemeint ist. Für aufgeregte Medizinstudenten vor einer Prüfung ist das, meiner Erfahrung nach, ein Grund, sich aus dem Fenster zu stürzen. Überhaupt können die Sprechblasen einen Comicleser verunsichern: Ein solcher meint vermutlich, die DNA oder das Protein redeten, wo doch im Gegenteil der Autor etwas bezeichnet. Gelegentlich unterlief dem Autor eine unglückliche Formulierung, zum Beispiel: Das menschliche Genom birgt etwa 30.000 Gene. Die Proteinvielfalt ist also enorm, die geschätzte Zeitspanne hingegen, in der das Leben auf der Erde entstand, mit wenigen Milliarden Jahren vergleichsweise kurz. Hier vergleicht er Äpfel mit Birnen - 30 000 Gene mit Milliarden Jahren - und wieso sind ein paar Milliarden Jahre vergleichsweise kurz? Oder: Prinzipiell versetzt uns die Kenntnis der kompletten Genome von Mensch, Ratte und Maus erstmals in die Lage, eine ganzheitliche Sicht der zugehörigen Proteome zu erlangen. Abgesehen davon, dass ich auf das Wort "ganzheitlich" allergisch reagiere, ist das missverständlich. Vom Genom allein erlangt man keine Sicht aufs Proteom und schon gar keine "ganzheitliche".

Aber welche Erstauflage hat keine Fehler? Auch die Erstauflage meines Biochemie-Buches hatte deren einige und sie war mit 99 Seiten wesentlich kürzer als Müller-Esterls "Biochemie".

Hinter dem Buch steckt eine gewaltige Arbeitsleistung, der sich in den letzten Jahrzehnten kein deutscher Professor unterzogen hat. Die meisten begnügen sich, wenn sie sich überhaupt aufs Lehrbuchschreiben einlassen, mit der Übersetzung erprobter amerikanischer Werke. Wobei die Übersetzung zur Hauptsache von Mitarbeitern geleistet wird. Werner Müller-Esterl hat etwas eigenes geschaffen. Es ist gut geraten, er kann stolz darauf sein. Und wenn ich hier gelegentlich ausfallend geworden bin, glauben Sie mir: Das war der Neid, der pure Neid.

Diese Rezension von Petra Schale fanden 5 von 10 Kunden hilfreich:
1 von 5 Sternen Nichts für Anfänger

Ich weiß wirklich nicht, wie jemand dieses Buch guten Gewissens an Anfänger der Biochemie weiter empfehlen kann. Für jemanden der in der Biochemie beheimatet ist, mag das Buch sehr einfach erscheinen.

Aber an Leute, die sich in das Thema einarbeiten bzw. zum ersten mal auseinander setzen müssen, kann dieses Buch nicht ernsthaft empfohlen werden.

Zu der großen Frage warum denn das jetzt,(wo es doch von so vielen "VIPs" empfohlen wird) dieses Buch ist ein vollkommenes Chaos. Es fängt bei jedem Kapitel so schön übersichtlich an und verliert sich dann umso schneller in Einzelheiten und Exkursen, die für sich gesehen interessant sind aber stellenweise vollkommen vom Thema abweichen. Es fehlt einfach ein roter Faden und die wesentlichen Themen gehen in der Informationsflut vollständig unter.

Fazit: Ein interessantes Buch für Leute, die sich in der Biochemie bereits auskennen, zum Nachschlagen und vertiefen. Aber für Anfänger der Biochemie vollkommen ungeeignet. (Jeder der dieses Buch an solche Leute weiterempfiehlt, sollte sich schämen und bitte daran denken, dass das Thema auch so schon schwer genug ist). (Ein Medizin Student aus Frankfurt, der sich das Buch kaufen musste und dem Geld hinterher trauert, dass er dafür ausgab. "Es gibt wirklich bessere Bücher!")

Diese Rezension von Bioc Hemie fanden 5 von 9 Kunden hilfreich:
1 von 5 Sternen Ein Buch voller Fehler...

Ich habe dieses Biochemie-Buch vor ein paar Monaten gekauft und war anfangs sehr positiv überrascht. Die Texte sind übersichtlich und meistens gut zu lesen mit hervorgehobenen Schlagwörtern und zusammen mit den sehr anschaulichen Bildern lässt sich aus diesem Buch wirklich gut lernen.

Aaaaber mit der Zeit fielen mir immer mehr Fehler in diesem Buch auf - und ich meine damitkeine Rechtschreibfehler.

Da werden in chemischen Strukturen mal ein paar Atome oder eine Methylgruppe "vergessen", Sauerstoff und Phosphor vertauscht oder in ein und demselben Satz sichselbst widersprochen.

Dies sind nur ein paar Fehler, die mir als Student zufällig aufgefallen sind und eigentlich habe ich dieses Buch ja damit ich selber daraus lerne, wer weiß also wieviele Fehler wirklich noch drinstecken, wieviel "Falsches" ich schon gelernt habe?

Ich ärgere mich persönlich auf jedenfall jeden Tag aufs Neue, an dem wieder Fehler finde und kann nur jedem raten, FINGER WEG VON DIESEM BUCH!

Diese Rezension von Igor Humbold fanden 5 von 7 Kunden hilfreich:
3 von 5 Sternen Nichts für Mediziner

Das Buch von Werner Müller-Esterl ist Medizinern nur bedingt zu empfehlen. Im Grunde steht das auch schon auf dem Klappentext, dort heisst es "die Inhalte des Gegenstandskatalogs für Mediziner sind in diesem Buch fast vollständig abgedeckt". Immer wieder bemerkt man beim Lernen Lücken, in Prüfungen begegnet man immer wieder Fragen, die sich mit diesem Buch schlicht nicht beantworten lassen. Man könnte auch sagen, das Buch deckt den Gegestandskatalog einfach NICHT ab, das halte ich für realistischer als die Formulierung "fast vollständig". Etwa fehlen im Kapitel über das Immunsystem die natürlichen Killerzellen vollständig, noch Lückenhafter sind die Hormone dargestellt. An anderer stelle geht das Buch-jedenfalls für Mediziner- unnötig in die Tiefe. Wer als Mediziner ein Buch von vergleichbarem Umfang haben möchte, das noch dazu den gesamten Gegenstandskatalog abdeckt und daher besser geeignet ist, sollte sich den Horn vom Thieme-Verlag zulegen. Dort werden auf den etwa 600 Seiten alle wesentlichen Themen besprochen, zudem besser verständlich und für weniger Geld.

Biochemie, 1 CD-ROM

Lexikalische Einträge zum Thema

Adelung-1793: Müller, der

Brockhaus-1809: Johann Gotthard Müller · Aug. Eberh. Müller · August Eberhard Müller · Rom · Das neue Rom · Rom

Brockhaus-1837: Müller [2] · Müller [1] · Rom

Brockhaus-1911: Biochemie · Müller [30] · Müller [2] · Müller [31] · Müller [33] · Müller [32] · Müller [26] · Müller [25] · Müller [27] · Müller [29] · Müller [28] · Müller [34] · Müller [9] · Müller [8] · Müller-Breslau · Paludan-Müller · Müller-Guttenbrunn · Müller [4] · Müller [3] · Müller [5] · Müller [7] · Müller [6] · Müller [12] · Müller [11] · Müller [14] · Müller [13] · Müller [10] · Morten-Müller · Maler Müller · Müller · Muller · Müller [15] · Müller [22] · Müller [21] · Müller [24] · Müller [23] · Müller [20] · Müller [17] · Müller [16] · Müller [19] · Müller [18] · Röm · Rom [2] · Rom [3] · Los-von-Rom-Bewegung · Heiliges röm. Reich deutscher Nation · Rom

DamenConvLex-1834: Müller, Sophie · Müller, Karoline · Müller, Wilhelmine · Rom (Frauen) · Rom (Geschichte von den ältesten bis auf die neuesten Zeiten) · Julia, Tochter des röm. Kaisers Augustus) · Rom (die Stadt)

Herder-1854: Rom

Meyers-1905: Biochemie · Rom [4] · Rom [3] · Rom [5] · Röm. et Schult. · Röm. · Los von Rom-Bewegung · Landwirtschaftliches Institut, internationales, in Rom · Röm · Rom [2] · Rom [1]

Pierer-1857: Rom [4] · Rom [5] · Rom [3] · Rom [1] · Rom [2]



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