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Diese Neuausgabe entspricht der fünften, vollständigen Originalausgabe, die 1820 in Aarau (CH) bei Sauerländer erschien. In der Mundart der Alemannischen Gedichte kann man sich noch heute in Lahr, Freiburg und Stockach, in Straßburg und Colmar, in Basel, Zürich und Winterthur verständigen. Aber nirgendwo wird dieses Ideal-Alemannisch genau so gesprochen. Wohl gibt es Gemeinsamkeiten: das ch wird überall im Rachen gesprochen wie in »doch«, nicht wie in »Gesicht«; statt der Diminutivänderung »...lein« oder »...chen« hängt man dem Hauptwort oder Namen ein »...li« an; ein junges Mädchen heißt beispielsweise nicht »die Verena«, sondern »das Vreneli«, ein anderes »das Mareili« - so bei Hebel wie bei seinem Zeitgenossen Pestalozzi. Und gelegentlich nicht nur das junge Mädchen, sondern auch die junge Frau, z. B. die des »zufriedenen Landmanns«: »'s Annemeili«. Charakteristisch ist auch der alemannische Akkusativ: »d'Not lehrt der Bammert Pfifli butzen«. Der hat sich sogar im Unterland eingebürgert; scherzhaft spricht man vom »Accusativus Carlsruhensis«.
Brockhaus-1809: Bucolische Gedichte
Brockhaus-1837: Hebel [2] · Hebel [1]
Brockhaus-1911: Hebel [2] · Hebel
Herder-1854: Hebel [2] · Hebel [1] · Maccaronische Gedichte
Meyers-1905: Hebel [2] · Hebel [1]
Pataky-1898: Gedichte der Baronin Emily G.....
Pierer-1857: Hebel [2] · Zweiarmiger Hebel · Hebel [1] · Doppelarmiger Hebel · Gebrochener Hebel