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Ein neues Abenteuer mit Priscilla 'Hutch' Hutchins, der Heldin aus Gottes Maschinen und Die Sanduhr Gottes sowie Chindi Seit einem einiger Zeit weiß die Menschheit von den gefährlichen Omega-Wolken: riesigen Wellen aus tödlicher Energie, die anscheinend jede Zivilisation auf ihrer Bahn zerstören wollen. Und nun hält eine der Wolken auf die Erde zu. Verschiedene Methoden werden ersonnen, um die Wolke zu zerstören, doch hat die Menschheit es nicht eilig, denn die Wolke trifft erst in neunhundert Jahren ein. Als jedoch ein Raumschiff die Erde darüber benachrichtigt, dass die Wolke ihren Kurs geändert hat und eine prä-technische Zivilisation zu zerstören droht, geht der Menschheit die Zeit aus. Ist Rettung möglich?
Geschwätzige BanalitätenOmega von Jack McDevitt ist eine glatte Außerirdischen-Story mit Anleihen aus dem täglichen Leben von Durchschnittsbürgern, die sich zufällig im Weltall aufhalten oder Kontakte zu glubschäugigen Fremweltlern aufnehmen müssen, um sie zu retten. Man ist edel und hilfreich, erlebt allerhand Überraschungen, die sich jedoch kaum dem Leser miteilen. Der wartet auf jeder Seite des Buchs darauf, dass die Handlung sein Interesse wecken möge. Vergeblich.
Ursache der Langeweile ist die Alltäglichkeit und Konturlosigkeit der "Helden"; ihre banalen Dialoge sind sicher nicht zukünftig, sondern entstammen der Welt der Groschenromane. "Collingdale schien nicht zuzuhören, aber sie hatte gesehen, wie sein Kiefermuskel gearbeitet hatte. Für ihn gab es wichtiger Dinge als gewöhnliche Gespräche". Solchen Kitsch mag man von einigen erfolgreichen, aber überflüssigen US-Autoren gewohnt sein, wenn die Story interessant wäre. Das ist die nicht. Sie endet wir von Anfang an zu erwarten war. Die süßen ET's werden gerettet.
Na und?
Richtig spannend und schlüssig - wie immer!Ich kann mich den vorigen Bewertungen nicht anschließen.
Wieder einmal hat McDevitt eine spannende, interessante und wohldurchdachte Geschichte geliefert, die mich bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat. Sowohl seine Charaktere als auch die Handlung haben mich wieder einmal gefesselt. Ganz besonders spannend ist die detaillierte Beschreibung der Goompahs, der Wesen, um die sich die Handlung dreht, und deren Kultur. Die mich übrigens an Hobbits erinnern. Und die mag wohl auch jeder ;-) Ich finde es auch schön, dass wir Menschen als im Grunde moralische Wesen beschrieben werden, die bereit sind alles zu tun, um diese witzigen Figuren zu retten. Trotz der politischen und finanziellen Schwierigkeiten, die es mit sich bringt. Trotz vieler anderer, deren Motive nicht so uneigennützig oder sogar dumm sind - Gruppen, die diese Wesen ausbeuten wollen, der Kirche, die wieder einmal zur Seelenrettung auf den Plan treten will, obwohl keiner danach gefragt hat und anderen, die mit den besten Absichten nur Schaden anrichten würden.
Und ganz entschieden wurde in der vorigen Rezension nicht verstanden, dass es nicht um die „sterilen und erhabenen Gefühle der Menschheit in der Zukunft" geht, sondern dass die Beschreibung der „Zügellosigkeit" und mit welcher Bigotterie sie aufgefasst werden kann, als Kritik an der kath. Kirche gedacht ist. Immerhin stören sich die Menschen, die auf Lookout die Fremden beobachten, nicht an deren sexueller Freizügigkeit. Eher im Gegenteil - denn sie lassen ja selber auch keine Gelegenheit aus. Aber sie wollen nicht, dass das auf der Erde bekannt wird, und mit dieser Information den Geistlichen in die Hand spielen, die schon in den Startlöchern sitzen, um die Goompahs endlich missionieren zu dürfen.Das ist auch der eigentliche Inhalt dieser Geschichte:
es wird das Dilemma beschrieben, wie man einer fremden Kultur (auf der Erde oder wo auch immer) zu Hilfe kommen kann, ohne sich einzumischen und zu beeinflussen. Wie man unter Zeitnot - und dafür ist der Autor ja bekannt - eine Rettungsaktion einleitet, die aber nicht zur Folge haben soll, dass die Goompahs letztendlich von der „höheren" Zivilisation der Menschheit geschluckt werden. Und, für alle, die es doch interessiert, was die Omega Wolken sind: das Rätsel wird gelöst, und bringt die gesamte moralische Botschaft dieser Geschichte auf den Punkt.
ErstkontaktZentraler Inhalt des Buches ist der Erstkontakt mit einer sympathisch dargestellten Rasse, der man zu überleben helfen möchte, weil eine Omega Wolke auf den Planeten Kurs gesetzt hat. Erschwerend kommt hinzu, das diese Rasse sich auf einem mittelalterlichen Niveau befindet und die Menschen den Dämonen ihrer Mythologie im Aussehen entsprechen. Hieraus entwickelt sich eine spannende, einfühlsame Story - wenn man vom Kampf gegen die Omega Wolke absieht.
Die Auflösung der Entstehung der Wolken erscheint doch sehr an den Haaren herbeigezogen, es musste halt wohl irgendeine endgültige Erklärung her. Und irgendwie scheint es, das der Autor sein Buch nicht wirklich im Gedächtnis behalten hat, als er dann den "Endkampf" gegen die Wolken mittels künstlicher "Igel" im Abspann beschrieb. Wozu *künstliche* "Igel", wird sich wohl jeder fragen, der den Roman aufmerksam gelesen hat, wo doch ein paar Schubraketen für jede Wolke ausreichen sollten, um die *wirklichen* "Igel" zu benutzen. Wobei sich, wie auch in anderer Rezension angemerkt, die Frage stellt, warum frühere Kulturen( die weiter entwickelt als die Menschheit waren) diese einfache Lösung nicht gefunden haben, sondern an den Omega Wolken zugrundegegangen sind.
Besser als erwartet!Anfangs empfand ich das Buch als sehr schleppend bis verwirrend. Zu viele Personen an zu vielen verschiedenen Orten, im weiteren Verlauf jedoch wird die Handlung nachvollziehbar. Besonders gelungen ist die Beschreibung der Goompahs, endlich mal Außerirdische die nicht reptilienartig aussehen und böse die Zähne fletschen.
Die Hauptpersonen des Buches sind leider alle etwas flach beschrieben und es sind eindeutig zuviele. Man weiss manchmal nicht ob es jetzt Kellie oder Julie war die die Jenkins flog oder war es die Hawksbill?
Als Fazit möchte ich sagen, dass man das Buch ruhig lesen kann, große SF ist sicher etwas anderes aber selbst die ist heute manchmal nur zwei Sterne wert.
Schlechter als die VorgängerDas Buch an sich finde ich keineswegs schlecht, allerdings gemessen an den Vorgängern, besonders "Maschinen der Goetter" fällt es doch deutlich ab.Das liegt zum Teil daran, dass Hutch nur noch Nebenperson ist und eine wirkliche Hauptperson fehlt. Es werden verschiedene Charaktere aufgebaut, aber DIE eine Hauptperson gibt es nicht und letztendlich bleiben sie dadurch alle etwas flach.Zum anderen liegt es aber auch an der Handlung selber. Es ist eine nette Erstkontakt Geschichte wobei am Schluss einfach zu viele Fragen offen bleiben. Paradoxerweise ist so ziemlich die einzige Frage, die am Ende halbwegs beantwortet wird die der Omegas und das in einer Art und Weise die einfach lächerlich ist.Dazu gibt es jede Menge Ungereimtheiten. In Maschinen der Goetter, sind Zivilisationen wie die Monumentbauer, die wesentlich weiter entwickelt waren als die Menschen durch die Omegas zugrunde gegangen. Jetzt entdecken die Menschen mal eben schnell, dass man die Omegas mit WOLKEN ueber Städten ablenken kann??? Dazu noch die Sache mit den "Igeln"...wenn die Omegas so einfach zu zerstoeren sind warum hat das keine der anderen Zivilisationen gemerkt? Natuerlich ist das ein grundlegendes Problem bei solch einer Thematik, aber die Loesung die hier angeboten wird ist IMO so ziemlich die Schlechteste. Alles in allem....nett zu lesen und auch gut geschrieben, aber weitaus schlechter durchdacht als die Vorgänger.