Bestellen bei Buecher.de! Preis: 29,90 €
Bestellen bei Amazon.de! Neu ab 14,98 €, gebraucht ab 7,99 €.
Neue Bücher bestellen bei: Buch.de.de, Buch24.de, Bol.de, Libri.de, Thalia.de
Gebrauchte und neue Bücher bestellen bei: AbeBooks.de, Booklooker.de
Glück im Unglück für Max Skinner - zeitgleich mit der fristlosen Kündigung, die das Ende seiner Karriere auf dem Londoner Finanzmarkt bedeutet, erhält er Post aus Frankreich: Sein Onkel hat ihm das Landhaus in der Provence vererbt, in dem Max als Junge oft unbeschwerte Ferien verbrachte. Der geschasste Finanzjongleur braucht nur kurze Bedenkzeit, dann zieht er nach St. Pons - dort spielen die Männer Boule, die Frauen flirten und das Leben ist noch einfach und schön wie in Kinderträumen.
Doch auch unter diesem blauen Himmel sind die Menschen nicht gegen die Versuchungen des Profits gefeit. Auf dem 20 Hektar großen Weingut, das zu dem baufälligen, aber charmanten Herrenhaus gehört, wird seit acht Jahren heimlich und unter Umgehung aller staatlichen Kontrollen eine Mischung aus Cabernet Sauvignon und Merlot produziert - so genannter »Garagenwein«, für den die Reichen und Schönen Schwindel erregend hohe Geldsummen hinblättern. Als wäre ein solches Weinkomplott nicht schon Gottesprüfung genug für den verwirrten Gentleman, hat sich auch noch eine Amerikanerin auf dem Weingut einquartiert. Sie ist jung, reizend - und auch erbberechtigt.
"Sie haben ihren Killerinstinkt verloren". Die Worte seines Chefs treffen Max Skinner tief. Er, der sich als Top-Finanzgenie im Londoner Management sieht, einen Riesendeal an der Angel zu haben glaubt, wird auf miese Art ausgebootet. "Besser aufrecht zu sterben als geduckt zu leben" sagt er sich, kündigt mutig trotz Rechnungen und Mahnungen. Da kommt ein Brief aus Frankreich, wo sein Onkel ein riesiges Weingut hat. Wer noch in Urlaub fährt oder sich einige unterhaltsame Stunden mit Ferienflair gönnen will, der liegt hier richtig. Eine amüsante Geschichte rund um guten Wein, prächtige Weinberge und Liebeleien unter französischer Sonne. Natürlich nicht ohne Intrigen, Doppeldeutigkeiten, Verwechslungen und verzwickte Situationen. Auch nicht ohne Klischees und Banalitäten, aber es sind nun einmal die bekömmlichen Zutaten, aus denen ein leichter literarischer Urlaubscocktail gemixt ist. "Es gibt fünf Schritte, die den entscheidenden Unterschied zwischen der Kunst des Trinkens und dem Akt des bloßen Schluckens ausmachen". Max, der Erbe des Weingutes wird, vertieft sich in die Philosophie des Rebensaftes und kann schnell selbst einen edlen Tropfen von "pipi de chat" unterscheiden. Schnell kommen Romantik und verzauberndes Lokalkolorit ins Spiel, fühlt man sich involviert in eine filmreife Geschichte, in der es aber nicht nur amourös zugeht, sondern Neid, Konkurrenzkampf und Verschwörungen für Spannung und Tempo sorgen. Lebendig und temperamentvoll die Situationen und Dialoge, kein Wunder, dass mit südländischer Leidenschaft die knapp 300 Seiten wie im Flug vergehen. Dort, wo der Autor zu Hause ist, spielt auch sein Roman, in der Provence, es wird Boule gespielt, geflirtet und guter Wein getrunken. "Kauf dir eine Baskenmütze!...Lern Traktor fahren! Mach dir zur Abwechslung einmal die Hände schmutzig", wird Max von seinem Freund angespornt. Fast hat man das Gefühl, der Autor ermuntert einen selbst: aussteigen, neu anfangen, einmal noch etwas ganz anderes tun. Das trifft auf angenehme und kurzweilige Art tiefe Sehnsüchte.--Barbara Wegmann
Provenceurlaub im OhrensesselWenn die Tage wieder kürzer werden und naßkalte Schwermut sich auf das Gemüt zu legen droht, dann ist dieses Buch genau die richtige Medizin. Keine große Literatur, doch eine flüssig geschriebene, recht belanglose, aber wunderbar mit den Freuden povencalischen Lebens angereicherte Story. Man schmunzelt innerlich, schmiegt sich wohlig in den Ohrensessel am Kamin und freut sich, dass es auch im tiefsten Winter einen guten französischen Rotwein und ein Buch von Peter Mayle gibt. Fürwahr, ein "guter Jahrgang", sehr zu empfehlen.
Die Geschichte könnte immer so weiter gehenGerade in der aktuellen schnelllebigen Zeit, wo morgen alles schon wieder anders ist als heute, gibt mir diese Buch genau das was ich brauche um kurze Zeit vom Tagesgeschäft abstand zu nehmen und wieder etwas zu träumen. Mit sehr gelassener Art schafft es der Autor den Leser in die Geschichte mit einzubeziehen. Aufregung und Horror werden Sie in diesem Buch nicht finden --eher das Gegenteil.
Frohe Entspannung!
Wieder ein richtig schöner Mayle!Das Buch mich an "Hotel Pastis" erinnert. Es ist wieder eine Aussteigergeschichte. Die Parallelen sind deutlich. Aber das macht gar nichts. Wer eine schöne und leicht dahinfließende Lektüre sucht, der hat hier genau das richtige Buch gefunden, mit dem er in Sonne, Wärme und ein genussvolles Leben direkt eintauchen und es genießen kann.
Wunderbare Unterhaltung mit viel Flair gewürzt mit Crime und natürlich (nicht zu vergessen) Kräutern der Provence.
vive la franceMax hat seinen Job verloren, jede Menge Schulden und sitzt im verregneten London fest. Dann erreicht ihn ein Brief aus Frankreich. Er erfährt, dass sein Onkel gestorben ist und ihm das Haus mit den Weinfeldern in St. Pons in der französischen Provence, wo er als Kind seine Ferien verbrachte, vererbt hat.Dort angekommen passt er sich schnell dem ruhigen Leben auf dem Land an. Das Haus ist aber baufällig und der eigene Wein seiner Felder schrecklich. Mit Hilfe seiner neuen französischen Freunde bringt er zuerst das Haus wieder in Schuss und als er sich dann den Weinreben widmet wird er in ein Komplott verstrickt.Tolle Reise nach Frankreich mit Krimi-Touch. Man spürt fast die Sonnenstrahlen, riecht den Lavendel und schmeckt den Wein.Dieses Buch sollte als leichte Urlaubslektüre in keinem Reisekoffer fehlen.
Entspannung pur!Ich habe das Buch schon länger im Regal, kam aber erst jetzt zum Lesen. Natürlich kenne ich die anderen Bücher von Peter Mayle und ich finde sie alle sehr kurzweilig.Die einzige Voraussetzung um die Bücher von Peter Mayle zu verstehen (die Landschaft, den Humor, die Leute etc.) ist, selbst schon einmal in der Provence gewesen zu sein. Ich konnte mir jedes Haus, jede Wiese, jedes Restaurant/Cafe und alle Personen wirklich gut vorstellen.Einen Wehrmutstropfen gibt es jedoch. Alle seine Bücher ähneln sich darin, dass ein Engländer aussteigt und nach S-Frankreich auswandert. Hier sollte sich Peter Mayle einmal etwas anderes einfallen lassen.Für mich aber ist dieses Buch auf jedenfall lesenswert.