Williams, Tad

Otherland, Fluß aus blauem Feuer, 6 Audio-CDs

Otherland, Fluß aus blauem Feuer, 6 Audio-CDs
  • Verlag: Dhv der Hörverlag
  • Erscheinungsdatum: 2005-03
  • Bindung: Audio CD
  • ISBN: 3899405358
  • EAN: 9783899405354
  • Amazon.de Verkaufsrang: 135.936
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Beschreibung von buecher.de

Die Saga geht weiter.
Ende des 21. Jahrhunderts: Das Eintauchen in den Cyberspace ist zur ultimativen Freizeitbeschäftigung geworden. Doch weltweit fallen Computerkids in ein mysteriöses Koma. Eine Gruppe Angehöriger macht sich auf die Suche nach den Ursachen. Die Spuren führen ins Otherland, ein virtuelles Universum von ungeahnter technischer Perfektion.
Mit insgesamt 250 Schauspielern und der Musik von Pierre Oser hat Regisseur Walter Adler die größte Hörspielproduktion der Radiogeschichte geschaffen. Zu hören ist die Crème de la Crème des deutschen Schauspiels: Sophie Rois, Ulrich Matthes, Nina Hoss, Sylvester Groth, Hans Peter Hallwachs, Ernst Jacobi, Judith Engel, Peter Matic u.v.a.
Fluß aus blauem Feuer ist der zweite von vier Otherland-Teilen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Tad Williams begann seine Otherland-Serie mit dem imposanten Stadt der goldenen Schatten und setzt sie fort mit dem gleichermaßen gewaltigen Fluß aus blauem Feuer. Williams meint, es würde vier große Bücher erfordern, um seine komplexe, mehrsträngige Geschichte zu erzählen -- und bei dem Tempo, mit dem die Handlung in diesem zweiten Roman fortschreitet, wird der Leser verstehen, was er damit meint. Nicht, daß sich das Buch langsam liest. Im Gegenteil, River of Blue Fire ist ein genauso spannender Reißer wie das erste Buch. Zum Auftakt der Geschichte begegnen wir wieder dem wilden Haufen von Abenteurern, der in einer erstaunlich detaillierten und furchtbar gefährlichen virtuellen Welt namens Otherland gefangen ist. Unter ihnen lauert unerkannt der brutale Serienmörder Dread, der versucht, an Informationen zu kommen, die ihm helfen sollen, die Meister seiner Gral-Bruderschaft zu stürzen. Die Gruppe folgt einem allgegenwärtigen Fluß von einer Welt zur anderen, außerstande, Offline zu gehen, und der zunehmend entsetzlichen Gewißheit ausgesetzt, daß alles in diesem angeblich virtuellen Ort allzu real ist. Währenddessen gewinnt Paul Jonas, eine unter Gedächnisschwund leidende (doch irgendwie zentrale) Figur, die sich auf der Flucht vor zwei düsteren Wesen befindet, auf seiner eigenen Flußfahrt à la Huckleberry Finn immer mehr von seinem Gedächnis zurück. Wie im ersten Roman ist jede neue Welt, in die die Figuren vordringen -- von der paläolithischen Eiszeit bis hin zu etwas, was dem Land Oz verdächtig nahekommt -- voll und ganz realisiert und völlig unberechenbar. Williams ist ein Meister darin, dem Leser die Informationen häppchenweise vorzusetzen, was zwar frustrierend, aber doch spannend ist -- wie ein besonders gutes Computerspiel. Als die Gruppe auseinandergerissen wird und sich das Abenteuer dadurch weiter verzweigt, empfindet der Leser den Autor als einen Marionettenmeister und verfolgt einige unglaublich komplexe Informationsflüsse. Das Beste ist, einfach dran zu bleiben und Williams' geschickte Personenbeschreibungen, üppige Schilderungen und wildverzweigte Handlung zu genießen. Wenn Sie jemals eine Wildwasserfahrt gemacht haben, wird Ihnen das Gefühl bekannt vorkommen. --Therese Littleton

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von Wendy fanden 26 von 39 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen AB IN DIE ZWEITE RUNDE!!!

Otherland: River of Blue Fire ist vielleicht der erste der beiden Mittelteile der Saga, entzieht sich aber dem Klischee, die Handlung nicht voran zu treiben.Am Anfang dieses Buches fragt man sich wohl, wie's jetzt weitergeht, da sämtliche Erzählstränge von Band 1 sich nun zu einem vereint haben. Keine Sorge, Tad Williams lässt in diesem Buch noch zahlreiche neue Charaktere auftreten, bzw. altbekannte auch zu Wort kommen (so zum Beispiel wird auch aus Martines Sicht erzählt).

die Handlung ist spannend wie in Teil 1, mit dem Unterschied, dass sich nun der großteil davon im Otherland Netzwerk abspielt - was die Sache natürlich nicht weniger gefährlich macht.

Natürlich wird nicht gerade viel vom Ende verraten, aber einige Dinge kommen doch ans Tageslicht.Meiner Meinung nach ist dieses Buch vor allem für die Entwicklung der Charaktere wichtig gewesen und den Leuten, die aufgrund der Seitenzahl aufstöhnen kann ich nur versichern, dass es sich lohnt und dass man jede einzelne Seite davon genießen sollte, solange man noch kann. Denn wenn die Geschichte erst mal zu Ende ist, wenn man alle 4000 Seiten durch hat, wird es einem Leid tun und man wünscht sich, genauso wenig zu wissen wie am Anfang, damit man das Abenteuer Otherland nochmal erleben kann!!!

Diese Rezension von Marc Stoeber fanden 14 von 19 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Die Meinungen über dieses Buch sind vielfältig

Von absolut überragend bis absolut grausam ist alles dabei. Die Wahrheit - so finde ich - liegt in der Mitte. Dieses Buch ist zwar noch immer gut - aber bei weitem das schlechteste innerhalb der Otherland - Reihe. Und dies hat vorallendingen einen Grund: Die Geschichte entwickelt sich nicht weiter. Es ist zwar zum Teil spannend zu sehen, wie die "Gefährten" von einer Simwelt in die nächste gleiten und was Sie dort erleben, aber viel Spannung und Entwicklung der Geschichte findet nicht statt. Zwar sind die Simwelten detailliert beschrieben und üben ihren Scharm aus - aber einen direkten Spannungshöhepunkt hat dieses Buch nicht. Daher finde ich dass dieses Buch vielleicht 300-400 Seiten zu dick ist. Man gewinnt das Gefühl, dass Tad Williams immer die 4 Bücher im Kopf hat und nicht zuviel "Pulver" im Vorfeld verschießen möchte.

Ich möchte aber an dieser Stelle noch ein paar Punkte loswerden, um das Buch für jeden Leser auch wirklich richtig einzuordnen. Das Buch von Tad Williams ist nicht einfach. Den Überblick über alle Handlungsstränge zu behalten schwierig. Diejenigen, den jeden Tag 5-10 Seiten Lesen ist von diesem Buch abzuraten. Auch diejenigen, die Bücher mal 3-4 Wochen liegen lassen, sollten dieses Buch nicht kaufen. Außerdem kann man diesem Buch vorwerfen es hat gewissen Längen - Ansichtssache. Ich glaube, es handelt sich um eine sehr detailliert beschriebene Welt, die man auf sich wirken lassen sollte. Nichts desto weniger, sollten Leser, die eine dauerhafte Spannung zum Lesevergnügen benötigen, die Finger von diesem Buch lassen.

Für alle anderen kann hier nur eine Empfehlung ausgesprochen werden, da es sich immer noch um ein außergewöhnliches Buch handelt und die nächsten Teile (versprochen) doch deutlich spannender sind.

Diese Rezension von R. Löhr fanden 14 von 16 Kunden hilfreich:
3 von 5 Sternen Insgesamt 3 Sterne, aber der 2. Band ist gähnend langweilig

Als erstes eine Klarstellung: Otherland ist nicht der neue „Der Herr der Ringe". Otherland ist nämlich a) kein reines Fantasy-Produkt, b) spielt nicht in einer mit unglaublicher Akribie bis ins kleinste Detail erstellten Welt und c) reicht sprachlich und von der Spannung her nicht an Tolkiens Hauptwerk heran. Leider lernen die Herausgeber scheinbar nichts dazu und müssen bei jedem zweiten Buch, das eine fantastische Geschichte erzählt, diesen Vergleich heranziehen. Schade eigentlich: Man wirbt doch auch nicht für ein Deo indem man es mit einem Anti-Schuppen-Shampoo vergleicht.

Damit aber zu Otherland und dem Kernpunkt dieser Rezension. Die Story ist schwer zusammen zu fassen und deshalb will ich mich damit auch gar nicht aufhalten. Dies führt mich aber gleich zu einer Warnung: Es ist wegen der vielen Handlungsstränge nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Ich musste aus Zeitgründen die vier Bände über mehrere Monate hinweg lesen. Deshalb geriet ich ab und zu ins Stocken wenn die Handlungsebene mal wieder wechselte, weil ich nicht mehr genau wusste, was den Personen im aktuellen Erzählstrang zuletzt widerfahren war.

Zu den Bänden im Einzelnen:

Band 1(Meine Wertung 4 Sterne): Ein Einstieg, der Spaß macht. Die Figuren werden sehr ausführlich vorgestellt, erhalten eine glaubhafte Vorgeschichte und agieren jede mit sehr eigenem Charakter, was auch in den Folgebänden beibehalten wird. Der Band ist vom Anfang bis zum Schluss spannend und es stört auch kaum, dass am Ende so gut wie keines der bisher aufgebauten Rätsel gelöst wird, denn man weiß ja es gibt noch Folgebände.

Band 2 (Meine Wertung 2 Sterne): Die Charaktere sind vorgestellt, die wichtigsten von ihnen stecken in den Cyberwelten von Otherland fest und jetzt könnte die Geschichte in Fahrt kommen. Tut sie aber leider nicht in diesem insgesamt schwächsten Band der Reihe. Tad Williams führt noch ein paar zusätzliche Handlungsstränge und Personen ein (es wird noch ein wenig schwerer den Überblick zu behalten) und ansonsten kämpfen sich seine Protagonisten in kleine Gruppen getrennt durch die verschiedenen Welten von Otherland. Es passiert zwar einiges, aber die Handlung kommt nicht wirklich vorwärts und deshalb zieht sich das Buch stellenweise wie Kaugummi. Dem Band fehlt ein Spannungsbogen und folglich auch jeder Höhepunkt. Sorry, aber dieser Band ist einfach 400 Seiten zu lang und am Ende fragt man sich, ob man Band 3 überhaupt noch anfangen soll.

Band 3 (Meine Wertung 5 Sterne): Wenn man sich dazu durchringt weiter zu lesen, wird man in diesem Band glücklicherweise belohnt. Die Geschichte gewinnt wieder an Schwung und steuert einem großen Höhepunkt entgegen. Langsam lösen sich auch die ersten Rätsel. Insgesamt der beste Band der Reihe, der mit einem spannenden und intensiven Schluss aufwartet, den andere Autoren bestimmt genutzt hätten, um die Geschichte zu Ende zu bringen. Nicht so Tad Williams, und es bleibt am Ende die Frage, ob er sich in Band vier noch steigern kann.Band 4 (Meine Wertung 3 Sterne): Kann er leider nicht. Zwar bleibt die Geschichte spannend und Williams schafft es auf unvergleichliche Art die Unzahl von Handlungsfäden zusammen zu führen, alle Rätsel zu lösen und zu einem befriedigenden Ende zu kommen, aber insgesamt hat man hier tausend Seiten vor sich, die nur sehr selten an Band 3 heranreichen. Zwar gibt es einige Glanzpunkte, aber Williams hat den Großteil seiner Munition verschossen. Völlig unspektakulär und ein wenig an den Haaren herbeigezogen erscheint dann auch der Abgang des Oberschurken „Dread" und als danach noch einmal fast 200 Seiten Ausklang mit Rätsellösungen und Erklärungen anstehen, kann der Leser nur zu gut mit den Protagonisten mitempfinden, die sich immer wieder über Verzögerungen und endlose Palaver aufregen.

Zusammenfassung: Williams hat eine tolle Idee für eine Cyber-Fantasy-Geschichte. Er entwirft zahllose Handlungsebenen, die er geschickt und ohne Widersprüche miteinander verknüpft und am Ende zusammenführt, und verliert dabei fast nie den Überblick. Seine Charaktere sind meisterlich konstruiert, sie erhalten eine glaubhafte Vorgeschichte, und sehr eigene und stringente Charaktereigenschaften und sind vielleicht ein klein wenig zu sehr in Gut und Böse unterteilt (Die einzige Ausnahme ist hierbei der undurchsichtige Kunohara.). So weit so gut. Aber Williams, der mit „Der Drachenbeinthron" gezeigt hat, dass er riesige Plots beherrscht, übernimmt sich dieses Mal. Zu oft kommt die Handlung ins Stocken und wird langatmig, um nicht zu sagen langweilig. Im zweiten Band wird einem der Spaß am Lesen genommen, im dritten wieder aufgebaut und der vierte Band dümpelt dann leider nur noch im Kielwasser von Band drei vor sich hin. Auch wenn ich dicke Schmöker mag, wäre hier weniger mehr gewesen, auf drei Bände gekürzt, hätte Otherland sicher richtig Spaß gemacht. So aber kann ich dem Gesamtwerk nur drei Sterne geben.

Diese Rezension von kapkalapan fanden 10 von 12 Kunden hilfreich:
3 von 5 Sternen Bin auf No. 3 gespannt..

Ich verstehe nicht, warum die Rezessionen für Otherland so schlecht ausfallen...

Ich habe alle Bücher gelesen und bin schwer begeistert. Sicher gibt es immer Teile des Buches, die sich etwas dahinziehen, oder Teile, die einem nicht 100%ig zusagen, aber ist das nicht immer so? Logisch, dass eine Geschichte, die sich über über 3000 Seiten erstreckt von solchen Teilen nicht frei ist! ..Aber sogar bei Herr der Ringe habe ich mich mit einem Großteil des 2. Buches schwer getan, weil Tolkien sich so lange über die Landschaft ausgelassen hat. Das macht aber eine Geschichte wie Herr der Ringe nicht schlechter! Genauso ist es bei Otherland. Und wer darüber schimpft, dass er den Überblick verliert, sollte sich lieber über seine Konzentration oder seinen Intellekt Sorgen machen, als gleich über den Autor zu schimpfen!Nun speziell zum Hörspiel:

Das Hörspiel ist - wie der erste Teil auch - super umgesetzt. Ich habe aber aus dreierlei Gründen nur 3 Sterne gegeben:1. Nachdem sich jetzt fast alle Charaktäre getroffen haben, ist es etwas schwer sie (nur Anhand der Stimmen) auseinander zu halten. Vielleicht wäre es ratsam gewesen die Erzähler-Stimme etwas mehr zu beanspruchen.2. Eine Action-Situation jagt die andere. Ja, das ist im Buch auch so, aber durch das Lesen geht es nicht gar so schnell. Im Hörspiel hat man kaum Zeit die eine Szene auf sich wirken zu lassen, schon steckt man in der nächsten. Das ist etwas schade, weil die einzelnen Ereignisse dadurch verloren gehen.3. Wie schon beim ersten Teil, mußte natürlich einiges gekürzt werden, was ich einfach zu schade finde. Abgesehen von wirklich spannenden Szenen, sind auch "ruhige" Passagen weggelassen worden, die einem aber Gelegenheit geben würden die Personen besser kennen zu lernen....wie gesagt, finde ich das Hörspiel nach wie vor sehr gut - allerdings hängt für mich gerade sehr viel davon ab, wie der dritte Teil umgesetzt wurde. Erst dann kann ich den zweiten 100%ig beurteilen. Entweder die Geschichte setzt sich wieder besser zuammen (wie im Buch), oder wird noch mehr zerissen, weil "nur" eine Action-Szene der anderen folgt.

Ich finde man MUSS auf jeden Fall die Bücher lesen. Dann ist das Hörspiel eine schöne Erinnerung an die Bücher. Liest man die Bücher nicht, geht zu viel der Genialität der Geschichte verloren.Perfekt wäre ein ungekürztes Hörbuch! ...am besten von Tad Williams persönlich gelesen. Das würde sich wohl jeder wünschen, der T.W. schon aus seinem Buch hat vorlesen hören...

Diese Rezension von bjoern_walter fanden 10 von 12 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Und weiter gehts...

Der zweite Teil der Otherland Serie von Tad Williams knüpft, wie nicht anders erwartet, direkt an die Handlung des ersten Teils an. Einerseits haben wir die Geschehnisse um die Hauptpersonen im Otherland Netzwerk, die fortgesetz werden. Die einzelnen Gruppen um z.B. Renie und !Xabbu, Orlando und Sam und den immer noch etwas mysteriösen Paul reisen von Simulation zu Simulation und suchen den Sinn oder einfach nur dem Weg nach draussen. Andererseits werden die Handlungsstränge an den verschiedenen Nebenschauplätzen, wie z.B. die "Abenteuer" der kleine Christabel, fortgesetz.Dazu kommen noch einige neue Geschehnisse, wie ein scheinbar religös motivierter Mord in Australien, eine Darstellerin einer Kindersendung oder die Nachforschungen der Eltern von Sam und Orlando, die irgendwie mit dem grossen Ganzen zu tun haben müssen.Also genug, um auch diese 800 Seiten zu füllen. Einige Handlungsstränge führen offensichtlich in eine Richtung und es entsteht so langsam ein Bild des Ganzen, bei einigen anderen steht man noch ziemlich im Dunkeln und erkennt wenige Zusammenhänge.Insgesamt geht es auf jeden Fall, auch wenn meine Beschreibung oben recht trocken klingt, im gleichen genialen Schreibstil von Tad Williams weiter. Der Spannungsbogen ist unvermindert hoch und man wird sich kaum dagegen entscheiden können bald im Anschluss den dritten Teil der Serie zur Hand zu nehmen.Fazit:

Alle, denen der erste Teil gefallen hat, werden den zweiten sowieso lesen, also ist ein Kaufempfehlung wohl überflüssig...

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