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Ein rasanter historischer Abenteuerroman!
Nach seinen Siegen über Mithridates und Spartacus gilt Cäsar als der mächtigste Mann im römischen Reich! Nun beginnt der junge Heerführer von ruhmreichen Eroberungsfeldzügen zu träumen - Gallien soll dabei nicht mehr als eine erste Etappe sein. Doch leider hat Cäsar nicht mit dem Widerstand und der Gerissenheit des Gallierkönigs Vercingetorix gerechnet. Und dann erreicht ihn auch noch eine erschreckende Nachricht aus Rom: Sein Widersacher Pompeius hat die Tyrannei ausgerufen! Wenn Cäsar die Macht wieder an sich reißen will, muss er gegen eines der ältesten Gesetze Roms verstoßen - und mit seinen Legionen den Rubikon überschreiten ...
sogar 1 Stern ist noch zuviel...Interessierte an Roman Fiction!
Die Übersetzer haben bisher in jedem hist. Römer-Roman den ich gelesen habe (u.a. Autoren J. M. Roberts, S. Scarrow, D. Montanari, C. Iggulden, R. v. Ranke-Graves, R. Harris, L. Davis) eine schlichtweg ungenügende Leistung erbracht. Nicht dass der Lesefluss oder der Stil des Autors in seiner Originalsprache durcheinander gebracht worden wäre, nein. Aber skurrile Übersetzungsfehler im Lateinischen, teils geprägt von massivsten Unverständnis der Materie (bestes Beispiel ist Band 2 der SPQR-Reihe von Roberts: Die tatsächlichen Begebenheiten um die coniuratio gingen nicht als „Catilina-Verschwörung" sondern als Catilinarische Verschwörung in die Geschichte ein. Dies mag als marginales Detail erscheinen, aber wenn im Titel eines Buches ein derart grober Schnitzer passieren kann, wie sieht es dann wohl im Rest des bedeutend weniger exponierten Textes aus? Was will ich damit sagen? Lehrt zuerst ein wenig Englisch! (Ausnahme D. Montanari, die Italienerin ist) Nehmt diese wunderbaren Geschichten im Original in Angriff! Die Schmöker sind ja nun wirklich nicht auf akademischem Niveau verfasst.
2. Dichterische Freiheit ist was Gutes, und insb. bei antiker Geschichte, wo es zu unser allen Leidwesen viele Lücken in der Überlieferung gibt, nötig. Aber bei allen Capitolinischen Göttern: FINGER WEG VON DIESEM MÖCHTEGERN, gennant CONN IGGULDEN! C. Iulius Caesar in Ereignissen wie dem 1. Mithridatischen Krieg, der Schaffung der Pax Romana oder der Niederschlagung des Sklavenaufstandes unter Spartacus teilnehmen zu lassen, ist schlichtweg grotesk! Hier kann man nicht mehr von leichter Dehnung der tatsächlichen Ereignisse oder von tolerierbarem Dazudichten sprechen. Caesar in diese Ereignisse zu platzieren, kommt in etwa der Krankhaftigkeit gleich, Napoleon gegen Hitler im 1. Weltkrieg antreten zu lassen! Möchtet ihr einen solchen Schund lesen? Möchtet ihr obendrein auch noch für dumm verkauft werden, indem diese Machwerke als „historisch" deklariert werden?
MeiomeiomeiWarum muss man Caesar ein spannendes neues Leben erfinden? Der Kamerad hat doch wirklich spannend genung gelebt. Nachzulesen in einer anderen spannenden Romanreihe über sein wirkliches Leben und den wirklich abenteurlichen Aufstieg des verarmten, adeligen Tunichtgut zur Macht, geschrieben von Colleen McCulluogh. Oder aus einer ganz anderen Perspektive, der des Krimis, geschrieben von John M. Roberts.
Es ist jedenfalls ziemlich enttäuschend, wenn man herausfindet, dass das, was als historischer Roman verkauft wurde, eigentlich Fantasy ist.
PS: Warum kann man eigentlich nicht "kein Stern" vergeben?
Römische Antike hautnah und spannendWie schon in den ersten beiden Bäden der "Imperator"-Reihe ist auch in diesem dritten Teil die Spannung super aufgebaut. Und auch der geschichtliche Hintergrund ist faszinierend. Ob nun die geschilderten Gegebenheiten wirklich zu 100% so passiert sind, oder ob es sich um eine gute Mischung aus Geschichte und Fiktion handelt ist eigentlich völlig egal.Dieses Buch ist absolut lesenswert und fesselnd!Wer sich für die römische Geschichte zur Zeit Sullas und Cäsars interessiert wird mit diesem Buch seine ware Freude haben.
Meine Empfehlung: Unbedingt lesen!!!
LESEN- LESEN- LESENDieses Buch ist spannend, unterhaltsam, lehrreich. Sicherlich darf an der historischen Authentizität der Ereignisse in Caesars Umfeld stellenweise gezweifelt werden. Dennoch, oder gerade wegen der Erklärungsversuche des Autors am Ende dieses Buches ist man als Leser schnell wieder milde gestimmt.
Ich persönlich suche als Leser und bekennender Genießer eines historischen Romanes nicht nur die allumfassende Wahrheit, sondern in erster Linie gute Unterhaltung innerhalb meines Interessenschwerpunktes. Und das ist dieses Buch allemal.
C.Iggulden stellt seine Charaktere in einem phantastischen Facettenreichtum dar, der wohl Seinesgleichen sucht.
Die von Ihm gezeichnete Hassliebe zweier diktatorischer Sturköpfe namens Crassus und Pompeius ließ mich schmunzeln, ebenso die Beziehungskiste zwischen Caesar und Servilia, oder gar die Entwicklung des noch jungen Octavian, die hoffen lässt auf eine Fortführung der Romanreihe mit dem möglichen Thema Augustus.
Klasse FortsetzungAuch das 3. Buch dieser Reihe ist äußerst gut gelungen. Spannender denn je geht die Geschichte über Gaius Julius Cäsar weiter und ich freue mich schon auf den 4. Teil der Tetralogie.