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Um seiner Spielsucht zu entrinnen, wandert der Theologie-Student Oscar Hopkins von England nach Australien aus. Auf der Überfahrt lernt er die Glasfabrikantin Lucinda Leplastrier kennen, die auch dem Glücksspiel frönt. Die beiden verlieben sich ineinander, doch bleiben ihre Gefühle unausgesprochen. Erst als Oscar im Geschäftsmann Hasset einen Rivalen zu erkennen glaubt, beschließt er, sich Lucinda zu offenbaren. Als Beweis seiner Liebe läßt er eine Glaskirche bauen, die quer durch den Busch zu seiner Angebeteten transportiert werden muß... Basierend auf dem gleichnamigen Roman des australischen Bestseller-Autoren Peter Carey erzählt die Regisseurin Gillian Armstrong ('Betty und ihre Schwestern') die Geschichte einer unmöglichen Liebe, angesiedelt Mitte des 19. Jahrhunderts. Dank der gefühlvollen Inszenierung und der imposanten Bilder gelingt es ihr, eine Zeit wiederauferstehen zu lassen, die von repressiver Religiosität und einengender Moral geprägt war. Mit Ralph Fiennes ('Der englische Patient') und Newcomerin Cate Blanchett ('Elizabeth') ideal besetzt, dürfte die dialoglastige Love Story eher die aufgeschlossenere, weibliche Klientel ansprechen.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Der Geistliche Oscar Ralph Fiennes - Der englische Patient unterstützt die Armen und Bedürftigen seiner Gemeinde durch eine sehr unkonventionelle Methode - er spielt. Als Oscar dieser Versuchung entsagen will, begegnet er der reichen Erbin Lucinda Cate Blanchett, die sein teuflisches Talent für das Glücksspiel teilt. Das Blatt wendet sich, als Oscar sich unsterblich und hoffnungslos in Lucinda verliebt, denn damit beginnt das gewagteste Spiel seines Lebens...
mehr erwartet...dieser film besticht durch seine bilder erst gegen ende der story. die story ist eigentlich gut, dümpelt aber so vor sich hin. teilweise empfand ich den film als zu langatmig, was wiederum der spannung gehörig zu schaden kam. mir fehlte hier die führung durch den film. die schauspielerischen leistungen, die absolut einwandfrei sind, vermögen meines Erachtens nicht, die langatmigkeit zu dämpfen. ich habe mir hier ein wenig mehr erhofft.
EmpfehlenswertEine gelungene Verfilung des umfangreichen Romans von Peter Carey.
Eine großartige Cate Blanchett, ein wundervoll intensiver Ciarán Hinds und großartige Aufnahmen - in einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte.
Erst den Film anschauen, dann das Buch lesen!
Wunderschöne Geschichte, geniale SchauspielerDie Geschichte um den Pfarrer Oscar und die Australierin Lucinda ist wunderschön. Manchmal lustig, manchmal traurig, sehr warmherzig erzählt mit viel Tiefe. Ganz tolle Musik, und wunderschöne Aufnahmen - besonders als Oscar mit der Glaskirche den Fluss hinunterfährt.
Geniale Schauspieler, aber das braucht man nicht besonders zu erwähnen. Beide, Ralph Fiennes und Cate Blanchett spielen wie immer brilliant.
Ein kleiner Film, aber einer meiner Lieblingsfilme.
intensiv und beeindruckendAuch ich habe erst den Film gesehen und dann das Buch dazu gelesen, ich würde diese Reihenfolge empfehlen.
Ich bin eher zufällig über den Film gestolpert und habe mich von der Cast-Liste beeindrucken lassen, zu Recht, wie sich herausstellte. Für mich hat Ralph Fiennes die kuriose, permanent nervöse und tragische Persönlichkeit des Oscar perfekt verkörpert. Cate Blanchett spielt eine hinreißend lebhafte und liebenswerte Lucinda, und die Romanze zwischen den beiden ist glaubhaft wenn auch ultimativ frustrierend. Ich fand allerdings auch die Nebenrollen sehr gut besetzt. Linda Bassett ( auch in 'der Vorleser'als Frau Brenner) und Tom Wilkinson ( wo fängt man da an? Shakespeare in Love, Vergiss mein nicht, Der Patriot...) geben ein sehr amüsantes Paar ab. Ciaran Hinds' als Dennis Hasset hat mich nicht vom Hocker gehauen, aber solide gespielt, Mr Jeffris ( man erinnere sich an den 'Duke' aus Moulin Rouge und 'Dracula' aus Van Helsing) war genauso biestig und schleimig, wie mir das Buch nachher bestätigt hat.
Die Landschaftsaufnahmen waren durchweg wunderschön und einige Bilder sehr einprägsam ( das erste z.B.), die Musik hat die Stimmung des Films perfekt untermalt. Ich verstehe die Zweifel um den Erzähler, mich hat er aber nicht wirklich gestört.
Alles in allem, ein echt schöner Film zum Immer-wieder-gucken. In den letzten zehn Minuten möchte man den Drehbuchschreiber/Autor am liebsten anschreien, obwohl das Ende im Gegensatz zum Buch etwas zum Guten abgeändert wurde. Ich fand die Änderung eigentlich ganz nett.
Am besten in englisch anschauen!