Laux, Hans E.

Essbare Pilze und ihre giftigen Doppelgänger

Essbare Pilze und ihre giftigen Doppelgänger
  • Verlag: Kosmos (Franckh-Kosmos)
  • Erscheinungsdatum: 2005-06
  • Bindung: Taschenbuch
  • Seitenzahl: 192
  • ISBN: 3440102408
  • EAN: 9783440102404
  • Amazon.de Verkaufsrang: 10.892
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Beschreibung von buecher.de

Wer Speisepilze sammelt, muss unbedingt auch die wichtigsten Giftpilze kennen. Oft sind die Giftpilze mit den Speisepilzen verwandt und diesen täuschend ähnlich.
In diesem Buch sind über 130 Speisepilze in naturgetreuen, am Standort aufgenommenen Farbfotos abgebildet und ausführlich beschrieben. Den essbaren Pilzen werden ihre giftigen Doppelgänger gegenübergestellt, deutlich wird auf Verwechslungsmöglichkeiten hingewiesen.
Das unentbehrlich Buch für jeden Pilzfreund!

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension fanden 39 von 39 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Endlich ein gutes Pilzbüchlein !

Mit diesem Ratgeber kann man endlich in den Wald. Dieses Büchlein, welches leicht am „Mann" (oder der Frau) mitzuführen ist, kann ich wirklich empfehlen. Die Fotos, die Beschreibung und Aufmachung sind nach meinem Dafürhalten recht gelungen. Durch die erste grobe Unterteilung erkennt man den Typ. (z.B. Röhrling, Blätterpilz, usw.) im zweiten Schritt kann man dann genauer spezifizieren (stimmt die erste Vorsortierung, stimmen die besonderen Merkmale, usw.). Meine Enkelkinder streiten sich stets, wer als ERSTER den Pilz beim Namen nenne darf. Ich meine: endlich ein praktisches Büchlein.

Es ist bereits mein 3. Pilzbuch - warum wohl?. Entweder war der Text lausig, die Bilder unklar- weil schlecht fotografiert, oder das Papier war zu billig.....hier paßt eigentlich alles.

Diese Rezension fanden 32 von 33 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Sehr hilfreich

Aus den, in den letzten Jahren den Markt überschwemmenden Pilzbücher zählt dieses Buch wohl zu eines der schönsten Pilzbüchern, die ich je in der Hand hatte. Alle Pilze werden kurz und prägnant beschrieben. Gut finde ich die gut gewählten Farbfotos. Aus jeder möglichen Perspektive werden die wichtigsten Pilzarten fotografiert. Unter den Aufnahmen findet der Pilzfreund präzise Merkmale mit Hinweispfeilen zu den einzelnen Arten. Der Leser findet in diesem Buch auch noch einige Pilzgerichte, ob die nun bekömmlich sind oder nicht, habe ich nicht testen können. Um nicht den letzten Pilzbummel durch die Wälder erleben zu müssen, bietet sich dieses Buch als zuverlässiges Bestimmungsbuch an, das mit vielen guten Fotos eine Verwechselung nahezu ausschließt. Also viel Spaß beim Bestimmen der Pilze mit der alt bekannten Frage - Eßbar oder nicht?. Bei unerwarteten Unsicherheiten der Sammler sollte man doch lieber die Finger von lassen. Ich würde es nicht nur Erwachsenden empfehlen sondern auch Kindern, die begeisterte Sammler sind oder es erst noch werden wollen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

Diese Rezension fanden 27 von 29 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Eine wichtige Zusammenstellung

Wer gern mehr als den Steinpilz und den Pfifferling sammelt weiß, wie schnell man bei einigen anderen Arten in Nöte geraten kann. Obwohl der vernünftige Mensch im Zweifelsfall lieber einen Pilz weniger mitnimmt, wurmt dieser Verlust schon. wenn man jetzt nur die Gegenüberstellung der zu verwechselnden Pilze im Kopf hätte! Oder man nimmt einfach dieses Buch aus der Tasche und lernt, sich anhand eindeutiger Merkmale der verschiedenen Arten zu orientieren. Damit ist der maximale Erfolg beim Sammeln gesichert. Auf die giftigen Doubles der jeweiligen Typen wird gesondert hingewiesen, um jeden möglichen Schaden ausschließen zu können. Es ist ganz angenehm, mit mehr Sicherheit auf die Suche nach den kleinen Leckerbissen zu gehen. Durch den besseren Sammelerfolg hat sich die Zeit für das Nachschlagen schnell bezahlt gemacht. Da dieses Buch nicht gerade zu den Schwergewichten gehört, paßt es in jede Tasche und wird zu einem gutenfreund und Helfer bei den Streifzügen auf der Suche nach Pilzen im Herbst. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

Diese Rezension von Petra Schale fanden 7 von 7 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Essbare Pilze und ihre giftigen Doppelgänger by Hans E. Laux

Meine Leidenschaft für Pilze entwickelte sich im Biologie-Grundstudium. Im Botanik-Praktikum stand damals das Bestimmen von Pflanzen auf dem Plan. Zu diesem Zweck sollte auch ein Herbar angelegt werden. Mindestens hundert richtig bestimmte Pflanzen mussten gesammelt, bestimmt und gepresst werden. Allerdings hatte ich ausgerechnet in diesem Sommer keine Zeit. Am Ende des Semesters, als so gut wie alles verblüht war, stand ich dann dumm da, mit nur etwa 80 gepressten Pflanzen. Was nun? Die echten Pilze stellen zwar ein eigenes Reich im System der Organismen dar, sie wurden früher aber zu den Pflanzen gerechnet und werden daher traditionell eher an den botanisch geprägten Instituten erforscht und gelehrt. Pilze gab es in diesem Spätsommer schon reichlich, notgedrungen erwarb ich also mein erstes Pilzbuch: Essbare Pilze und ihre giftigen Doppelgänger von Hans Laux. Damit ausgerüstet unternahm ich die ersten mykologischen Streifzüge. Mit dem Laux hatte ich einen guten Griff getan. Es ist erschwinglich und zählt mit zu den besten Pilz-Bestimmungsbüchern für Anfänger. Auch die fünfte Auflage dieses Klassikers der Bestimmungsliteratur passt wieder locker in die Jackentasche. Es enthält 175 häufig in unseren Wäldern zu findende Großpilze. Alle beschriebenen Arten sind einheitlich und übersichtlich dargestellt, pro Seite jeweils eine Pilzart. Die durchweg gelungenen, farbigen Fotografien nehmen die obere Seitenhälfte ein, die untere Hälfte enthält beschreibende Texte über Aussehen, Geruch, Geschmack, Vorkommen, den Speisewert beziehungsweise die Giftigkeit und mögliche giftige Doppelgänger. Die Texte enthalten die nötigsten Fachausdrücke, die dem pilzunkundigen Leser auf den ersten zehn Seiten erklärt werden. Zwischen Abbildungen und Text stehen in einem farbigen Balken der deutsche sowie der wissenschaftliche Name des beschriebenen Pilzes. An der Farbe des Balkens lässt sich leicht erkennen wo ein zu bestimmender Pilz im einfachen System dieses Buches zu finden ist. Gelber Balken = Porlinge und Röhrlinge, danach folgen die Lamellenpilze mit einem roten Balken und blau gekennzeichnet sind alle Nichtblätterpilze. Durch dieses einfache System werden habituell ähnliche Arten nebeneinander vorgestellt, was wiederum dem natürlichen System nahe kommt. Das Büchlein steckt in einem durchsichtigen Plastikeinband und lädt geradezu dazu ein, sofort in den Wald aufzubrechen, um Pilze zu finden. Mit dem Vorgänger dieses Buchs in der Hand war ich als Student und blutiger Pilz-Anfänger auf Anhieb in der Lage, mehr als 30 Pilzarten korrekt zu bestimmen. Die gefundenen Fruchtkörper habe ich fotografiert, getrocknet und in kleine Cellophantüten gesteckt. Zusammen mit den gepressten Pflanzen ergab das ein etwas ungewöhnliches Herbarium. Mit dem Schein fürs Botanik-Praktikum hat es dennoch geklappt.

Essbare Pilze und ihre giftigen Doppelgänger



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