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In einem Haus in den Hamptons werden die verkohlten Überreste eines Menschen gefunden - und nicht nur der Schwefelgeruch deutet darauf hin, dass Jeremy Grove bei lebendigem Leibe verbrannt wurde. Special Agent Aloysius Pendergast entgeht nicht, dass in den Boden außerdem der Abdruck eines Hufeisens eingebrannt wurde. Die Medien stürzen sich auf den Fall, zumal wenig später die zweite verkohlte Leiche gefunden wird. Ist die Zeit des jüngsten Gerichts angebrochen ?
Kino für unterwegs.Wenns um BURN CASE in Hörbuch-Form geht, dann bin ich mir auch Wochen nach dem Anhören noch nicht völlig sicher, ob ich dieses Hörbuch nun verfluchen soll, oder mich einfach nur köstlich darüber amüsieren? Im gut'sten Fall doch letzteres? >:-]
BURN CASE ist so eine aalglatte amerikanische Thriller-Konstruktion, dass man sich entweder darüber ärgert, weil man seine Zeit damit vertan hat, oder sich darüber amüsiert, weil man das ja vorher schon wissen hätte können. Schwefelgeruch an einem Tatort? Abdruck eines Hufeisens!? Ein Special Agent namens Aloysius Pendergast. - Ich meine, da könnte man sich ja auch über den Pumuckl aufregen, weils (höchstwahrscheinlich!?) keine Kobolde gibt. Aber süß sind sie doch, nicht wahr?
BURN CASE ist nicht mehr und nicht weniger als ein solider maßgeschneidertet Thriller. Kommt auf Schienen daher und weicht keinen Millimeter von einem Standard-Rezept ab. Das kann man verteufeln - oder man nimmt's positiv. Mir hat das Hörbuch eine lange Autofahrt einigermaßen versüßt. So gesehen immer noch besser, als wenn einem ständig Xavier Naidoo aus dem Autoradio predigt oder man zum x-tem Mal auf den Stau an der A99 aufmerksam gemacht wird - wo man doch bereits seit Stunden genau da drin steht ..!
Tendenz geht eigentlich eher zu vier Sternen, denn der Unterhaltungswert gepaart mit der ausnehmend sympathischen Stimme von Detlef Bierstedt ... also ich bezeichne das als unterhaltsames Kino für unterwegs!
Anfang ok, Ende lächerlichDie Story fängt halbwegs interessant an, auch wenn der Plot wie schon bei den anderen Rezension geschrieben sehr vorhersehbar ist. Die letzten beiden CDs sind allerdings schrecklich, die Story wird komplett unglaubwürdig. Ich war froh, als das Hörbuch zu Ende war, und habe es nur zu Ende gehört, weil es mir grundsätzlich schwer fällt, Bücher nicht zu Ende zu lesen. 3 Sterne für den Beginn, 1 Stern für das Ende.
Positiv: Der Sprecher Detlef Bierstedt macht seine Sache sehr gut.
ziemlich durchschnittlich...Zuerst das Positive: Der Sprecher Detlef Bierstedt macht seine Sache gewohnt gut und versteht es wie immer perfekt, seine Stimme der Spannung und der Handlung anzupassen.
Der Inhalt ist dagegen nicht so erhellend. Man merkt, dass Preston & Child routinierte Thriller-Schreiber sind und wissen, welche Elemente in einem Thriller vorhanden sein müssen. Aber leider reicht das nicht, um einen wirklich guten Thriller zu erschaffen. Der Plot ist handwerklich mehr oder weniger solide, die sprachliche Darstellung, wie gesagt, routiniert. Nur hatte ich beim Hören meistens das Gefühl, in einem schlechten B-Movie zu sitzen. Über weite Strecken ist die Handlung vorhersehbar, und die Fallen, die dem Leser/Hörer gestellt werden, sind viel zu durchsichtig. Wenn es dann doch einmal überraschend wird, ist diese Wendung dann aber mit Sicherheit so an den Haaren herbei gezogen, dass man an der Glaubwürdigkeit der Geschichte zweifeln mag...
Fazit: 4 Sterne für Herrn Bierstedt für seine gute Interpretation und 2 Sterne für eine solide Thrillerstory ohne sonderlichen Glanz. Macht im Ergebnis: 3 Sterne für das Hörbuch.
Nach wie vor zu viele WiederholungenVORSICHT; ICH VERRATE HANDLUNGSDETAILS!
Langsam wird es ärgerlich.
Dem Autorenduo gehen entweder die Ideen aus, oder es ist deren Glaube, daß eine Krimigeschichte immer wiederkehrende Motive haben muß. Diesmal:
Ignorante Polizisten, die dann meist auch übergewichtig sind, und auch sonstwie widerwärtig, die Holzhammermethoden vorschlagen und die Stimmen der Vernunft und Besonnenheit lächerlich machen wollen. In diesem Fall wird das schlimmste immerhin vermieden.
Journalisten, immer wieder Journalisten. Erst Smithback in den ersten Geschichten, der wurde dann langweilig, dann ein Kleinstadtjournalist für Ritual, dann jetzt ein Konkurrent von Smithback. Warum? Die Frage gilt hier besonders, denn der gesamte Plot um den Prediger, welches der Fokus des Journalisten ist, ist VOLLSTÄNDIG nutzlos für die Hauptgeschichte und könnte komplett rausgenommen werden, es würde sich nichts ändern. Keinerlei Bezug. Im übrigen ist der Plot auch nicht besonders spannend oder glaubwürdig. Es scheint auch eine dieser Ideen zu sein, daß eine Person ausreicht (in einem der früheren Romane die Mutter eines der Mordopfer) um in New York hysterische, gewaltbereite Massen zu erzeugen.
So lassen sich immer wieder Versatzstücke wiederfinden. Aber zur Story an sich.
Sie fängt gut an, stimmungsvoll, sogar gruselig. Aber im Verlauf der Story wechselt die Handlung komplett die Richtung und etwas an den Haaren herbeigezogen scheint die Motivation und der gesamte Aufbau. Insgesamt aber noch ok.
Man erfährt wieder ein bißchen mehr über Pendergast und eine große Rahmenhandlung wird vorbereitet.
Zum Sprecher, der bekannte Detlef Bierstedt liest gut, mit verschiedenen Stimmen, die leidlich gut auseinanderzuhalten sind.
Der Dolmetscher, nun gut, man kennt das aus anderen Romanen, mancherlei Formulierungen scheinen nicht ganz richtiges Deutsch zu sein, sondern Umgangssprache und wieder finden sich Wörter, die verschiedene Charaktere identisch wiederholen. Für dieses Hörbuch habe ich mal die Formulierung "etwas einstecken haben" ausgewählt :-)
Grottenschlecht!Bis CD 4 hab ich mich geschleppt, aber dann habe ich endgültig aufgegeben, nicht zuletzt deswegen, weil ich sonst nie mehr etwas von Sprecher Detlef Bierstedt hätte hören können, der als Synchronsprecher von George Clooney zu den Besten zählt. Zusammen mit dem unsäglich lahmen Plot und dem unmöglich zu ertragenden Schreibstil und der nervigen Sprache ist Detlef Bierstedts Leseart nämlich der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Klar: ein guter Sprecher bringt eben die Qualitäten eines guten Buches hervor - und die Abgründe eines schlechten.
Preston & Child bin ich nicht grundsätzlich abgeneigt. "Dark Secret" habe ich vor ein paar Monaten gehört und fand ich gut unterhaltend.
Brockhaus-1911: Preston · Douglas [4] · Douglas [3] · Douglas · Douglas [2]
Herder-1854: Preston · Douglas [2] · Douglas [1]
Meyers-1905: Burn · Preston [1] · Preston [2] · Douglas [3] · Akers-Douglas · Douglas [1] · Douglas [2]
Pagel-1901: Carden, Henry Douglas
Pierer-1857: Preston [1] · Preston [2] · Douglas · Douglas [1] · Douglas [2] · Douglas [3]