Poe, Edgar A.

Edgar Allan Poe (14) - Die längliche Kiste

Edgar Allan Poe (14) - Die längliche Kiste
  • Verlag: Lübbe
  • Erscheinungsdatum: 2006-05-08
  • Format: Audio CD
  • ISBN: 3785730659
  • EAN: 9783785730652
  • Amazon.de Verkaufsrang: 262.839
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Beschreibung von buecher.de

Poe freundet sich mit dem Maler Wyatt an. Sie buchen eine gemeinsame Schiffspassage nach New York. Aber warum ist Wyatt auf einmal so unzugänglich? Was verbirgt sich in der länglichen Kiste in seiner Kabine? Und wer treibt nachts sein Unwesen auf dem Schiff?

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von Antje Wicka fanden 2 von 2 Kunden hilfreich:
3 von 5 Sternen Mittelmäßiger Lückenfüller

Poe will nach New York, um dort nach Jimmy Farrell zu suchen, der die Portraits von Lucy und Poe gemalt hatte. Vor seiner Abreise lernt er den Maler Wyatt kennen und freundet sich mit ihm an. Er überredet ihn, statt der Kutsche das Schiff nach New York zu nehmen. Poe kauft sich also die Schiffspassage und landet so erneut auf der "Independence". Doch Wyatt in Begleitung seiner Frau, führt eine geheimnisvolle längliche Kiste mit sich und benimmt sich ganz sonderbar.

Mit dem vorliegenden Hörspiel "Die längliche Kiste" beginnt die vierte Staffel der Edgar-Allan-Poe-Reihe vom Lübbe-Verlag, wobei es sich um eine Fortsetzungserzählung handelt, bei der alle Teile aufeinander aufbauen. Letztendlich hat sie nur noch bedingt mit den Originalgeschichten des amerikanischen Schriftstellers zu tun. Entweder werden sie in einer mehr oder weniger modifizierten Form als Traum eines unter Amnesie leidenden Mannes, der sich Edgar Allan Poe nennt, benutzt oder gekonnt in die Rahmenhandlung eingebaut.

In diesem Fall handelt es sich noch um eine Geschichte, die der Originalerzählung erstaunlich nah kommt und die wie immer mit der passenden Stimmfärbung, Musik und Hintergrundgeräuschen stilvoll umgesetzt wird. Zu meiner großen Freude hat auch Schauspieler Rolf Hoppe als Stimme von Wyatt einen kurzen Gastauftritt.

Insgesamt betrachtet, ist die Fortsetzung eher enttäuschend. Sie hat den Charakter eines einfallslosen Lückenfüllers, der nach dem Motto funktioniert: Hauptsache ein weiterer Teil, in dem eine Edgar-Allan-Poe verpackt ist. Neue Informationen über die Identität Poes oder den üblen Machenschaften eines Dr. Tempeltons fehlen gänzlich.

Kleiner Hinweis für diejenigen, die zum treuen Käufer werden wollen und den Anfang der Geschichte suchen, einfach ins Booklet der CD schauen. Dort sind alle Teile aufgelistet, so auch der erste Teil "Die Grube und das Pendel".

Diese Rezension von Alexander Huppertz fanden 1 von 1 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Ulrich Pleitgen als Poe bittet zur 4. Runde (sprich: 4. Saison):

Edgar Allan Poe, die ambitionierte Hörspielserie um den Mann ohne Gedächtnis auf der Suche nach seiner Vergangenheit geht in die vierte Runde! Wir erinnern uns an das Cliffhanger der 3. Staffel: Poe (TV-Star Ulrich Pleitgen)und seine Gefährtin Leonie Goron (wunderbar verkörpert von Iris Berben) sind den

Häschern des unheimlichen Dr. Templeton alias Baker (Till Hagen,

d. Synchronstimme u.a. von Kevin Spacey) entkommen. Des Nachts verlässt Poe Leonie heimlich, um den Doktor und die von ihm drohende Gefahr von Leonie abzulenken. Während Poe nach New York aufbricht, um die einzige Person aufzuspüren, die ihm auf der Suche nach seiner Identität helfen kann -den Maler Jimmy Farell-, bleibt Leonie in einem Gasthaus zurück.

Zum Auftakt der neuen Saison gesellt sich mit TV-Veteran Rolf Hoppe als Maler Cornelius Wyatt ein prominenter Gaststar an

Pleitgens Seite: Poe lernt den sympatischen Maler Wyatt kennen,

der ihn zusammen mit seiner Frau an Bord des Schiffes nach New York begleitet. Doch etwas stimmt nicht mit dem Künstler. Zuvor aufgeschlossen und freundlich, zieht sich Wyatt an Bord völlig in sich zurück, verbringt die Überfahrt ausnahmslos in seiner Kabine und magert völlig ab. Poe wird misstrauisch. Als er einen Sarg in Wyatts Kabine entdeckt und ein Fremder durch Poes angeblich leere Nachbarkabine geistert, manifestiert sich ein namenloses Grauen an Bord, das nicht nur in Tod und Verderben, sondern im Untergang des Schiffes gipfeln wird...

Den Produzenten Hagitte und Bertlin gelingt es auch mit dem Auftakt der bereits 4. Staffel, eine mehr als eindringliche Atmosphäre zu zaubern. Die Rahmenhandlung um das Schicksal von Poe und Leonie schreitet nicht nur mit grossen Schritten vorran,

sondern nimmt auch immer mehr Raum in den Hörspielen ein. Die Traumsequenzen, die noch den Grossteil der Spielzeit in Staffel 1 dominierten, sind nur noch sekundär.

Wichtig: Iris Berben, die neben Poe die zweite Hauptrolle der Leonie Goron interpretiert, taucht in dieser Folge nicht auf.

Freuen kann man sich dennoch auf sie in der folgenden Episode 15, in der Iris Berben erstmals eine sogenannte Solofolge bestreitet. Zur Seite steht ihr dabei der umwerfend agierende

Mathias Koeberlin, siehe Rezension zu Folge 15: Du hastŽs getan!

5 von 5 Sternen Der Auftakt zur 4. Staffel weiß zu gefallen!

Nach dem Verschwinden von Dr. Templeton wartet Poe auf eine Kutsche, die ihn nach New York bringen soll. Dort will er den Maler Jimmy Farell aufsuchen, der seine einzige Spur zu seiner Vergangenheit ist. Die Wartezeit vertreibt sich Poe mit dem Maler Cornelius Wyatt, der Poe anbietet mit ihm und seiner Frau per Schiff nach New York zu reisen. Poe willigt ein, doch die Reise verläuft anders als erwartet. Wyatt zieht sich immer mehr zurück, verlässt kaum noch seine Kabine und scheint auch gesundheitlich immer mehr abzubauen. Poe versucht ihm zu helfen, kommt aber nicht an ihn heran. Als das Schiff in einen Sturm gerät, kommt es zu einer folgenschweren Begegnung.

DIE LÄNGLICHE KISTE läutet nunmehr die vierte Runde der Edgar-Allan-Poe-Hörspiele ein. Einmal mehr ist den Machern ein packendes Hörspiel gelungen. Zwar geht es mit der Rahmenhandlung nicht weiter, aber der Spannung tut dies keinen Abbruch. Erstmals in einem Poe-Hörspiel dabei ist der bekannte Schauspieler Rolf Hoppe, der als Cornelius Wyatt zu hören ist. Wer auf einen Auftritt von Leonie Goron wartet, wird in dieser Folge allerdings enttäuscht, denn Poes Gefährtin ist diesmal nicht dabei. Diese Hörer sind auf die nächste Folge hinzuweisen, in der Leonie erstmals einen Soloauftritt erhält.

Insgesamt macht DIE LÄNGLICHE KISTE Lust auf die nächsten Folgen. Die Entscheidung der Produzenten, die Traumsequenzen etwas in den Hintergrund zu stellen, hat dem Spannungsgehalt und der Qualität der Hörspiele in keinster Weise geschadet.

5 von 5 Sternen Ulrich pleitgen at his Best !!

Einer der absoluten Highlights der Poe-Reihe !

Spannend - gruselig - atmosphärisch dicht !!!!!!!

Kauftip !

Edgar Allan Poe (14) - Die längliche Kiste



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