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Teresa Specht, eine Büroangestellte von Anfang fünfzig, sucht einen Mann. Und zwar mit allen Mitteln. Sie studiert die Regeln von 'Fischen und Jagen', malt sich den Zukünftigen in allen Farben aus und plant das gemeinsame Leben bis ins kleinste Detail. Kurz vor Jagdbeginn tut sie ein Übriges: Sie geht zum Friseur und kauft sich ein seidenes Dessous. Dann legt sich Teresa Specht auf die Lauer. Und als Mathias Herrwinkel arglos ihren Weg kreuzt, schnappt die Falle zu ...
Charmant boshaft, wunderbar ironisch und zum Tränenlachen komisch - Claudia Kellers riesige Fangemeinde wird begeistert sein!
'Claudia Kellers neuer rasanter Frauenroman ist herrlich frech und dabei urkomisch!'
Laura
Theresa Specht, so heißt der unvergleichliche Star des Buches. Eine Frau, die es vor ihrem 52. Geburtstag endlich wissen will: Schafft sie es mithilfe eines Psycho- Ratgebers, endlich den ersehnten Mann fürs Leben zu angeln? Was dabei aus einer grauen Büromaus werden kann, das raubt einem den Atem und strapaziert so manches Mal die Lachmuskeln! Hoffnungslos ausgeliefert ist man nach zwei Seiten, Theresa Specht, irgendwie ist das eine alte Bekannte, eine, die nie einen Mann abbekommen hat, die man mitleidig belächelt, eine, die nie so richtig jemand wahrgenommen hat. Theresa Specht, eine Frau über 50, die so aussieht, wie der Klang ihres Namens vermuten lässt. Nach Karlsbad fährt sie, dort soll es passieren, und dafür wird auch extra die "weißgerippte Baumwolle" gegen den neu gekauften seidenen Unterrock getauscht. Theresa Specht erwacht aus ihrem Dornröschenschlaf und das ist einfach hinreißend unterhaltend. "Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit", sagt sie entschlossen, und natürlich läuft er ihr über den Weg: Mathias, Historiker, Goethe-Kenner und amouröser Irrläufer im Dickicht der eigenen Midlifecrisis. Wollen würde er ja schon gerne, aber nicht mit Theresa Specht. Die aber deutet und interpretiert höchst eigenwillig Mathias' Verhalten, seine Sätze und Gesten unbeirrbar und fest programmiert nur in der einen völligen Überzeugung: Dieser Mann liebt sie und will sie. Und da liegen Witz, köstliche Ironie und Schlagfertigkeit des Buches: Verwechslungen, Verirrungen und Verwirrungen, Missverständnisse und Doppeldeutigkeiten, damit jongliert Claudia Keller voller Hingabe. Kleine Sticheleien, klitzekleine Boshaftigkeiten und natürlich völlig unbedeutende männliche Charakterschwächen, die wie I- Tüpfelchen gesetzt werden, all das macht das Liebenswerte und Reizvolle des Buches aus: ein Mann, der an der unausweichlichen Angel hängt und um Leben und Seele zappelt, und eine Frau, die "spät, aber nicht zu spät! -- das Geheimnis magischer Anziehungskraft erkannt" hat. --Barbara Wegmann
Den Teufel an die WandIn ihrem neuen Roman "Den Teufel an die Wand" vermisse ich alles, was von der "Brigitte" so vollmundig beschrieben wird. Er ist weder hinreissend boshaft, noch voll koestlicher Ironie und ganz und gar nicht zum Traenenlachen komisch. So bieder wie die Protagonistin daherkommt, so bieder ist das ganze Buch. Ich habe das Buch ganz gelesen, in der Hoffnung, dass irgendwann einmal der Witz aus den frueheren Buechern von Claudia Keller endlich durchbricht. Leider war das Buch eine bittere Enttaeuschung und recht langweilig.
EnttäuschendAls Claudia Keller Fan muss ich sagen, dass ich von dem Buch wirklich schwer enttäuscht bin. Die Idee, das Leben der Theresia Specht und des Mathias Herrwinkel separat zu schildern, und im Laufe des Buches dann miteinander zu verknüpfen ist ja gut, nur ist die ganze Geschichte derartig unglaubwürdig, dass einem die Haare zu Berge stehen. Auch die Reaktionen der handelnden Personen in den verschiedenen Situationen sind völlig realitätsfremd. Wer glaubt, Kellers Humor aus "Ich schenk dir meinen Mann" oder "Unter Damen" wiederzufinden ist mit diesem Buch schlecht beraten. Der ist leider völlig verloren gegangen. Ich habe mich eigentlich während des ganzen Buches gefragt, warum ich diesen Unsinn eigentlich lese, aber tapfer weitergelesen in der Hoffnung, "da kommt noch was"! Es kam aber nichts. Schade!
Enttäuschend für Fans von Claudia KellerAlso ich habe das Buch gerade durch und muss sagen, dass es eine herbe Enttäuschung ist. Die Geschichte ist völlig an den Haaren herbeigezogen und unglaubwürdig. Es ist schon die Hauptperson Frau Specht etwas seltsam. Das Verhalten von Matthias Herrwinkel - der von der lieben Frau Specht vergöttert wird - ist aber völlig unglaubwürdig. Am meisten vermisse ich jedoch den Humor aus anderen Büchern von C. Keller wie "Ich schenk dir meinen Mann" oder "Unter Damen". Da habe ich wirklich herzlich gelacht. Schon "Die Vorgängerin" war von der Handlung etwas unglaubwürdig. Aber "Den Teufel an die Wand" schlägt alles. Es ist auf jeden Fall sicher kein Buch für jemanden, der gerne was zu lachen hat. Wirklich schade!
Unterhaltend, aber absurd u. unvorstellbar!Wenn man mal etwas unterhaltsames, nicht tiefschürfendes, total triviales lesen möchte, ist dieser Roman genau das Richtige. Obwohl Claudia Keller den guten alten Goethe bemüht, (jedem Kapitel ist ein passendes Goethe-Zitat vorangestellt- dafür alle Achtung für die Autorin!), ist die ganze Geschichte doch so konstruiert und abartig, dass man sich echt fragt, ob sie nun eher die Männer oder die Frauen veräppeln wollte. Beide Geschlechter kommen nicht gut weg in dem Buch, aber ganz besonders deppert wird der hochgebildete Professor Mathias Herrwinkel dargestellt. Und dass die dümmliche Stalkerin Teresa Specht am Ende ihr Ziel erreicht, ist eben so unwahrscheinlich wie abrupt. Das Ende ist genau so- plötzlich hört die Geschichte halt auf- als wäre die Autorin unter Zeitdruck geraten.
Rache ist süßClaudia Keller verbindet in ihrem neuen Roman " Den Teufel an die Wand" die Unerbittlichkeit einer zielstrebigen Frau und die Ungeschicklichkeit eines Möchtegern-Draufgängers mit einem Schuss Humor.
Theresa Specht, eine ledige Frau Anfang fünfzig beschliesst den Mann fürs Leben zu suchen. Frisch gestylt studiert sie die Auswahl an Männern und trifft auf Mathias Herrwinkel, verheirateter Historiker und Professor, der seinerseits eine Beziehung zu einer Künstlerin sucht.
Nach etlichen Verwicklungen gerät auch Lisa, Ehefrau von Professor Herrwinkel zwischen die Fronten und beschliesst - Rache ist süß.
Alles in allem ein ganz lustiger und kurzweiliger "Frauenroman".
Adelung-1793: Laffeten-Wand, die · Wand (1), das · Wand (2), die · Teufel, der · Keller (2), der · Keller (1), der · Keller (3), der · Keller (4), der
Brockhaus-1809: Die Cartesianischen Teufel
Brockhaus-1911: Teufel · Teufel [2] · Keller [5] · Keller [6] · Keller [7] · Keller · Auerbachs Keller · Keller [2] · Keller [4] · Keller [3]
DamenConvLex-1834: Teufel · Robert der Teufel
Goetzinger-1885: Teufel · Keller
Herder-1854: Robert der Teufel · Teufel · Keller [3] · Keller von Steinbock · Keller [1] · Keller [2]
Lueger-1904: Sturzbett, -pritsche, -wand · Band-, wand-, niet- und nagelfest · Kornhaus, -keller · Fleischhackmaschine, -keller · Keller
Meyers-1905: Hohle Wand · Spanische Wand · Rote Wand · Wand · Lose Wand · Robert der Teufel · Teufel [2] · Teufel [1] · Kartesianische Teufel · Hinkende Teufel, der · Cartēsische Teufel · Keller [3] · Auerbachs Keller · Keller [1] · Keller [2]
Pataky-1898: Keller-Jordan, Frau Henriette · Orell-Keller, Sophie · Keller, Sophie · Keller, Sophie v. · Keller, Doris · Keller, H. · Keller, Sophie
Pierer-1857: Rothe Wand · Niet-, Wand-, Band-, Mauer u. Nagelfest · Krabbel an der Wand · Spanische Wand · Wand [2] · Wand [1] · Wand abketzern · Band-, wand-, niet- u. nagelfest · Ausgebundne Wand · Albanesische Wand · Teufel [2] · Teufel [3] · Teufel [1] · Keller [3] · Keller [4] · Keller [1] · Keller [2]