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Wellness ist auf dem Vormarsch. Auch Männer finden zunehmend Gefallen daran, und die Kosmetikkonzerne und Wellness-Tempel stellen sich zunehmend auf SEINE Bedürfnisse ein. Um seinen eigenen unruhigen Berufsalltag auszugleichen, hat Peter Schilling zuerst für sich ein individuelles Wohlfühl-Programm kreiert. Jetzt gibt der Wahl-Münchner Tipps für das ganz persönliche Wellness-Konzept eines jeden Einzelnen.
Peter Schilling schafft es, Männer ohne erhobenen Zeigerfinger auf ihre Schwachstellen aufmerksam zu machen, schließlich sind ihm die ja nicht ganz unbekannt. Gesunde Ernährung, Gesundheit, Fitness und Entspannung stehen im Vordergrund. Außerdem räumt er mit dem Ammenmärchen auf, nach dem Männer und Kosmetik nicht zusammenpassen. Peter Schillings Buch ist der perfekte Wohlfühl-Ratgeber für IHN. Es beantwortet alles, was ER schon immer über Wellness wissen wollte, aber nie zu fragen wagte.
Das falsche Buch erwischtDieses Buch habe ich trotz des Buchumschlags gelesen. Doch wenn ein Autor die Auswahl von Bildern beeinflussen kann, sollte man diesem Verhalten Beachtung schenken. Denn Bilder komprimieren Geschichten. Und ein mir im Anzug und Krawatte im Pool stehender, mit gebleichten Zähnen, zurückgekämmten Haaren sowie ausgestrecktem Arm entgegen grinsender, fünfzigjähriger Mann erzählt eine Geschichte, der ich nicht glaube und die ich nicht liebe. Und wenn der gleiche Mann mich im Buchinnern noch vor der ersten Zeile im Anzug unter Wasser schwimmend anblubbert, lese ich eben auch den Text in dieser eher unsinnlichen Stimmung.Peter Schilling scheint oder schien ein Megastar der Musikindustrie zu sein. Sorry, ich kannte ihn nicht. Und als er so in der grossen Welt umhertouren musste, ging ihm das so an die Gesundheit, dass er die Grenze zum Reich der Wellness einfach überschreiten musste, zum Experte wurde, der seine Erfahrungen, Erkenntnisse und Sponsoren nun einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geben muss. Das macht er sehr akribisch und ausführlich. Von der Kunst der Saunen und Wohlfühlbäder über Massagen aller Art, bis zu Cremen, Masken, Peelings. Doch weil selbst die umsorgtesten Körper trotz Fitness- und Schlaftipps altern, geht Peter Schilling auch auf die Macht der Gedanken, auf das lockere Entspannen, auf das gesunde Essen. Zum Schluss gibt's noch eine CD mit Entspannungsmusik, die allerdings nicht vom Allerfeinsten ist.Ich bin nicht gegen Wellness und Bodypflege. Aber mir ist die lockere Art, wie sie zum Beispiel die Zeitschrift Men's Health als Unterrichtsform zelebriert, sehr viel lieber als Schellers doch etwas verkrampft vorgetragenes, registerloses Prosalexikon zu strotzender Gesundheit. Da kann ich nur sagen: Hoppla, das falsche Buch erwischt.
Wenn man das nötige Portogeld hatIn Zeiten von Harz 4 und der immer größeren Schere zwischen Armut und Reichtum in unserer Gesellschaft, hilft dieses Buch zumindest denen, die in ihrem Arbeitsleben eher überfordert sind und nicht wissen, wie sie ein Stück ihrer Freizeit retten können. Aussehen und das perfekte Funktionieren. Vieleicht ist das die Erfahrung von Schilling in einer Welt der Medien und des Drucks, ständig Erfolg haben zu müssen. In meinen Augen ist dieses Buch eine Auflistung von schon in ähnlichen Büchern totgeschriebenen Tipps zur Zeiteinteilung, gesunder Ernährung und Körperpflege. Diese Infos bekommt man mittler Weile in jeder Fernsehzeitung. Wer scheinbar keine wichtigere Aufgabe mehr hat, die ihn innerlich erfüllen könnte, der ist scheinbar dazu gezwungen, sich den ganzen Tag mit seinem Altern und seinem Aussehem und den sozial- gesellschaftlich erwünschten Funktionieren zu beschäftigen.
Liest sich locker und leicht und bietet einige gute TippsFrauen wissen es schon lange: wie und wo sie sich cremen, epilieren und verschönern müssen, um den Männern zu gefallen. Neu-Autor und Ex-Sänger Peter Schilling ("Major Tom") präsentiert nun eine Kompilation dieser Tricks, zugeschnitten "auf uns Jungs". Der saloppe und leserfreundliche Stil macht die Lektüre zu einem Vergnügen, das nur dann in Unbehagen umschlägt, wenn der Autor allen Ernstes empfiehlt, sich ruhig am Kosmetikkästchen der Lebensgefährtin zu vergreifen. Ansonsten lassen sich eine ganze Menge Ideen rund um Massage, Sauna oder Entspannungstechniken leicht in die Praxis umsetzen. Zwar sind die meisten Vorschläge nicht neu, der eine oder andere Geheimtipp findet sich aber dennoch, mal weniger, mal mehr umstritten. Vielfach wird mittlerweile z. B. davon abgeraten, müde Augen durch Auflegen von Kamillenteebeuteln wachzurütteln, weil die darin enthaltenen Stoffe die Augen noch zusätzlich reizen könnten. Trotzdem: Wir empfehlen dieses Allround-Wellness-Buch allen Männern, die sich keine Sorgen um ihre Männlichkeit machen und auf ein gepflegtes Äußeres achten wollen.
Wellness nach dem Pareto-Prinzip:Mit 20% Aufwand 80% Wissen haben. Laufband, Park oder Waldstrecke ? Kaufen Sie sich das allerneueste Laufbandmodell eines italienischen Herstellers, in das ein LCD-Fernseher eingebaut ist. So können Sie während des Trainings die Börsenkurse verfolgen. Frankfurt, den 13. November 2005: Sind Sie Manager und stellen mit 40 oder 50 Jahren plötzlich fest, dass Sie auch etwas für sich selbst tun wollen ? Wellness - nur, wo anfangen ? Was ist das Richtige für mich und meinen Körper ? Was entspricht meinem Typ ? Nun wird Peter Schillings Buch den kritischen Blicken der Besserwisser kaum standhalten können. Andererseits: Wieviel Ahnung hat ein erfahrener Yogi von der Wirkung von Aspirin ? Dieses Buch gibt interessierten Männern einen ersten Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten der Wellness. Entscheiden Sie per schnellem Lesen, was Sie persönlich anspricht und dann probieren Sie's einfach aus. Hilfreich sind die zum Teil aufgeführten Tipps und Übungen. Nicht mehr und nicht weniger. Für Anfänger bestens geeignet. Und selbst, wenn Sie danach wieder in den alten Trott zurückfallen sollten, wissen Sie wenigstens, worüber alle anderen sprechen. Wellness-Wissen nach dem Pareto-Prinzip. Nehmen Sie sich eine halbe Stunde Auszeit, lesen das Buch und hören - möglicherweise das erste Mal in Ihrem Leben - sphärische Klänge von der mitgelieferten Audio-CD. Und möglicherweise haben Sie danach das erste Mal seit langem das Gefühl von Entspannung. Andreas Wiedow
Brauchbares Buch, fürchterliche SelbstinszenierungMuss dieser Mann sich permanent so aufplustern?
Sehen wir der Wahrheit ins Auge: Peter Schilling hatte vor knapp 26 Jahren einen weltweiten Megahit (der sicherlich großartig war!) und konnte noch mit 2 oder 3 anderen, sehr ähnlich gestrickten Liedern in den Charts landen. Seit dem ist er anscheinend permanent mit einem Comeback beschäftigt, und der Großteil seines Outputs beschränkt sich auf die öchzigste Remix-Version seiner damaligen Hits, dem sonstigen Recyclen seines überschaubaren Backkataloges oder aber Schlagern, die ausser seinen knallharten Fans irgendwie kein Mensch kennt.
Ich bedauere diese Feststellung irgendwie - denn auch ich habe mir seinerzeit "Fehler im System" natürlich als Schallplatte gekauft und echt gut gefunden. Letztlich ist Schillings Kapital sein Hit "Major Tom" - auf den ja auch dezent auf dem Buchcover angespielt wird.
Ich bezweifele auch nicht Schillings Ernsthaftigkeit als Autor eines Wellnessbuches... aber ein wenig seine Bodenhaftung.
Denn: wenn man Peter Schilling Buch liest hat man den Eindruck, das dieser Mann ein welterschütternder Künstler vom Erfolgsgrad eines Frank Sinatra, Michael Jackson oder meinetwegen einer Madonna ist. Fraglos war Schilling mal mit einem Song erfolgreich, aber in diesem Buch hat man den Eindruck, dass bei ihm seit Jahrzehnten Megahit an Megahit folgt und er rund um die Welt jede Halle füllt, eben ein ganz ganz großer Megastar ist. Schillings Selbstdarstellung strotzt nicht direkt von Bescheidenheit, und so richtig abnehmen kann man sie ihm nicht - auch nicht, wenn man mal ein bischen seinen Output und dessen Plazierungen und Erfolg recherchiert.
Das alles hat wenig mit dem Buch als solches zu tun - aber leider dämpfte dies meinen Enthusiasus bei der Lektüre doch empfindlich. Salopp gesagt kam ich mir bei Schillings Selbstbeweihräucherungen mitunter völlig auf den Arm genommen vor, und dies schränkt auch die Bereitschaft ein, sich auf die Informationen aus diesem Buch einzulassen.
Schillings in diesem Buch zum Ausdruck gebrachte Selbstverliebtheit erzeugt einfach eine Abwehrhaltung - komisch, denn ansonsten scheint er doch ganz sympatisch zu sein. In diversen Interviews, welche ich nach der Lektüre dieses Buches mit Peter Schilling gelesen habe, empfand ich ihn als eher bodenständig, sympatisch und intelligent, alles andere als abgehoben, wie er in seinem ersten Buch hier einfach zu häufig rüberkommt.
Wie dem auch sei: das Buch ist soweit ganz informativ, aber enthält leider auch nichts, was jetzt bahnbrechend neu wäre. Wer sich für's Thema Wellness interessiert kann es durchaus lesen, einen Fehler macht er damit ganz sicherlich nicht, aber insgesamt fand ich es mitunter ein wenig dürftig und ehrlich gesagt ziemlich blutleer geschrieben. Zweifellos gibt es am Markt deutlich (!) bessere Bücher zum Thema - die nebenbei auch nicht so unter der Selbstinszierung ihres Autors leiden müssen. Es gibt allerdings, und dies sei auch betont, auch zahlreiche deutlich schlechtere Bücher als dieses zu dem Thema Wellness, und mit ein bischen feilen an der Selbstdarstellung und ein bischen Arbeit am Schreibstil wäre es wesentlich besser.
Brockhaus-1911: Faktor · Schilling [2] · Schilling
DamenConvLex-1834: Schilling, Friedrich Gustav · Schilling (Münze)
Eisler-1912: Schilling, Gustav
Herder-1854: Schilling [2] · Schilling [1]
Lueger-1904: Integrierender Faktor · Schilling
Meyers-1905: Faktor [2] · Faktor [1] · Schilling-Canstadt · Schilling [2] · Schilling [1]
Pataky-1898: Schilling, Frl. Elise · Schilling, Frl. Anna · Richard-Schilling, Sophie
Pierer-1857: Schilling [2] · Württemberger Schilling · Schilling [1] · Five schilling · Schilling von Canstadt