Launet, Edouard

Im Labor hinten links

Im Labor hinten links
  • Verlag: Goldmann
  • Erscheinungsdatum: 2005-11-14
  • Format: Taschenbuch
  • Umfang: 180
  • ISBN: 3442153719
  • EAN: 9783442153718
  • Amazon.de Verkaufsrang: 373.432
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Beschreibung von buecher.de

Eine Auswahl der kuriosesten Experimente moderner Wissenschaftler - kurzweilig kommentiert.
Die Wissenschaft ist eine viel zu ernste Angelegenheit, um sie den Experten zu überlassen. Edouard Launet präsentiert humorvoll arrangierte 'Champagnerperlen der experimentellen Wissenschaft'. Wer hätte geahnt, dass Tauben Picasso mehr schätzen als Monet? Dass Kühe mehr Milch produzieren, wenn sie Beethovens 'Pastorale' hören als bei 'Back in the USSR' von den Beatles? Dass Kellnerinnen mehr Trinkgeld bekommen, wenn sie ihre Kunden imitieren? Die wissenschaftliche Beweisführung kommentiert Launet mit feiner Ironie.

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension fanden 4 von 4 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Sehr erheiternd, vieles unbekannt

Dieses Buch ist ein Sammelsurium skurriler, zwielichtiger bis völlig unnötiger Forschungsarbeiten zu den unterschiedlichsten Themen. Die Autoren denken nach einem kurzen Bericht der Untersuchung weiter, fragen sich, wozu man sowas untersuchen soll (z.B. die Geschichte zum Umschlag, ob Pinguine wirklich nach hinten umkippen, wenn sie am Himmel einen Helikopter über sie hinwegfliegen sehen) und was man sonst noch für logische Schlüsse aus den Ergebnissen ziehen kann. Bisweilen reizen sie dabei ganz spontan die Zwerchfellmuskeln. Wer eine locker-leichte Wissenschaftslektüre für immer mal zwischendurch (z.B. in Bus und Bahn) sucht, ist hiermit bestens bedient. Ja, Wissenschaft und Comedy passen gut zusammen!

Diese Rezension fanden 3 von 3 Kunden hilfreich:
2 von 5 Sternen Interessant, aber nur bedingt witzig

Der Autor Edouard Launet stellt in diesem Buch einige der kuriosesten Forschungsgebiete der Wissenschaft vor. Angefangen von genmanipulierten Schafen, bis hin zur Antwort auf die Frage warum der frisch bestrichende Toast grundsätzlich auf die falsche Seite fällt, ist alles vertreten.Absolut unnötig sind jedoch die Kommentare und "Einfälle" des Autors zu jedem vorgestellten Experiment. Das zwanghaft witzige Weiterspinnen der an sich schon verrückten Fälle ("Wie wäre es wenn man das und das erfindet...") zerstört spätestens nach der Hälfte des Buches die Lust weiterzulesen. Schade drum.

Diese Rezension von Michael Kleerbaum fanden 2 von 2 Kunden hilfreich:
1 von 5 Sternen Inhalt hält nicht, was der Titel verspricht.

Der Titel des Buches klang nicht schlecht, der Untertitel "Die verrücktesten Experimente der Wissenschaft" noch besser. Leider sind diese "verrückten" Experimente nicht nur höchst oberflächlich beschrieben, der Erzählstil orientiert sich meiner Meinung auch an dem des Off-Sprechers von TV Total, der dort u.a. die TV Tipps vorliest. Ich finde das in einem Buch, auch wenn es über ein amüsantes Thema geschrieben wurde, höchst unpassend, vor allem wenn es wie hier so krampfhaft auf Lustig getrimmt wurde. Leider verkneift sich der Autor auch nicht den einen oder anderen schlechten Kommentar. Gott sei Dank ist dem Autor wohl bereits nach 174 Seiten das Material ausgegangen. Alles in allem finde ich, das dieses Buch leider nicht hält, was der Titel verspricht.

4 von 5 Sternen Abwechslungsreich und witzig geschrieben

Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich gerne wissenschaftlich angehauchte Bücher lese, die ihren Wissensschatz auf eine lustige und kurzweilige Art rüberbringen.

Dieses Buch ist zweifelsohne von der Art nicht mit Werken wie "Warum Frauen kalte Füße haben" oder "Wer pumpt die Luft in die Paprika" zu vergleichen, dafür sind die beschriebenen Experimente einfach zu einfach, wenn nicht sogar zu plump.

Dennoch macht der leicht selbstironische Humor vieles wieder wett, sei es wenn Tauben zwischen Monet und Picasso unterscheiden müssen, oder wie leicht Pinguine nach hinten umfallen, ja sogar die Marktunverträglichkeit von eingepackter Zuckerwatte wird thematisiert.

Das Buch hat viele witzige Momente und tritt der Wissenschaft und damit ja auch sich selber stets mit einem Augenzwinkern gegenüber.

Ich habe das Buch in zwei Tagen ausgelesen, auch, weil ich viele der Geschichten noch nicht kannte und man einfach nicht aufhören kann.

Einziger Wehrmutstropfen und damit auch der Grund für "nur" 4 Sterne ist die etwas eigenartige Seitenaufteilung. Fast jede Story wird auf 2,5 Seiten erzählt, was zur Folge hat, dass jede dritte Seite nur maximal halb beschrieben ist. Dazu noch ein großer Absatz nach der Überschrift und schon macht sich das Gefühl breit, dass hier ein wenig getrickst wurde bei der Aufmachung. Das ganze hätte auch mit ein wenig mehr Inhalt gefüllt werden können.

Nichts desto Trotz dennoch ein gelungenens Buch.

Im Labor hinten links



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