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Die Musikbranche verdient Millionen mit seinen Werken. Seit 250 Jahren ist der Starkult um ihn ungebrochen. Doch wer war der Mensch hinter dem Mythos? Das Kind, der Bruder, der Familienvater, der Reisende in Sachen Musik ...? Jean-Jacques Greif porträtiert Wolfgang Amadeus Mozart ironisch-frech und belebt das steife Bild vom Genie mit einer kessen Interpretation seiner Briefe. Raffiniert beleuchtet er familiäre wie gesellschaftliche Hinter- und Abgründe und spickt das Lebensbild des wohl berühmtesten Musikers aller Zeiten mit unzähligen amüsanten Anekdoten und Details.
'Eine im Ganzen unverkrampfte, authentische und unprätentiöse 'Atmosphäre' bestimmt diese im Tonfall besondere Biografie. Da überrascht es nicht mehr, dass von Mozarts Musik so wohldosiert wie im Kern genau und richtig die Rede ist.' Süddeutsche Zeitung
'Wolfers Welt' à la J.- J. Greif hat das Zeug, erst durch die jugendlichen und dann durch die elterlichen Hände zu gehen.' Frankfurter Rundschau
'Ob es eine Kutschfahrt auf harten Bänken ist oder Mozarts stetes Bangen um jeden Gulden - Greif imaginiert die jeweilige innere und äußere Szenerie förmlich herbei.' Bulletin Jugend & Literatur
Mozart, das große Musikgenie, dessen Namen wir mit Ehrfurcht aussprechen, war das berühmteste Wunderkind der Welt. Als ein fast unbegreifliches Wunder gilt seine Musik noch heute. Jugendliche, die gern Musik hören oder ein Instrument erlernen, werden sich bestimmt auch für die menschliche und private Seite dieses unvergleichlichen Komponisten interessieren. Anders als etwa der Hollywood-Film Amadeus versucht dieses Buch ein möglichst wirklichkeitsnahes Bild des musikalischen Superstars zu vermitteln. Die Grundlage dafür bilden Mozarts Briefe, aus denen u. a. hervorgeht, dass er sich mit seinem angeblichen Todfeind Salieri längst ausgesöhnt hatte, als er starb. Sein Lebensweg war auch bei realistischer Betrachtung abwechslungsreich und abenteuerlich genug, angefangen von den beschwerlichen Reisen des bestaunten Wunderknaben an die Fürstenhöfe Europas bis hin zu den Opernerfolgen der letzten Jahre, die unter mörderischem Zeitdruck zu Stande kamen. Neben dem äußerlichen Ruhm gab es so viel persönliche Not und Tragik in diesem kurzen Leben, dass man für die französische Originalausgabe dieser Biografie den Titel wählte: Die Leiden des jungen Mozart (Les souffrances du jeune Mozart). Aber auch Momente des Glücks, elegante und vulgäre Scherze werden in diesem Buch gezeigt. Jean-Jacques Greif beginnt in einem lebendigen Erzählstil mit fiktiven Dialogen und gibt den jungen Lesern dann mehr und mehr Gelegenheit sich anhand umfangreicher Briefzitate selbst zu informieren. Der Herausgeber begleitet dabei mit einfühlsamen Kommentaren und humorvollen Anekdoten. Man erfährt viel über den Lebensstil und die geschichtlichen Ereignisse jener Zeit und kann die Entstehung bekannter Werke mitverfolgen. Auch Jugendliche, die schon andere Mozartbücher (z. B. von Brigitte Hamann oder Eduard Mörike) gelesen haben, können hier noch Neues entdecken. --Stephan Schmidt
Herrlich komisch und gleichzeitig lehrreichDas Buch ist voll von witzigen Geschichten und Briefen. Man erfährt viel mehr über Mozart, seine Familie, seine Mitmenschen und überhaupt die ganze Zeit damals, als aus jeder anderen Biographie. Der Autor hat eine tolle Auswahl von Briefen getroffen und zeigt ein Bild von Mozart, das ziemlich COOL ist.
Brockhaus-1809: Jean Jacques Rousseau · Der Vogel Greif · Leopold Mozart · George Jacques Danton
Brockhaus-1911: Jean Jacques · Greif [2] · Greif · Mozart · Jacques
DamenConvLex-1834: Rousseau, Jean Jacques · Greif · Mozart, Wolfgang Amadeus · Delille, Jacques
Eisler-1912: Rousseau, Jean Jacques · Turgot, Anne Robert Jacques · Béguelin, Jacques · Novicow, Jacques
Heiligenlexikon-1858: Jacques, S.
Meyers-1905: Jean Jacques · Greif [2] · Greif [1] · Mozart-Stiftung · Mozart · Mazas, Jacques Féreól · Coquilles de St. Jacques · Jacques
Pagel-1901: Reverdin, Jacques-Louis · Bertillon, Jacques · Joseph, Jacques · Espagne, Jacques Marie Guillaume Adolphe · Grancher, Jacques-Joseph · Maisonneuve, Jacques-Gilles
Pierer-1857: Jean Jacques · Greif [3] · Greif [1] · Greif [2] · Mozart · Jacques · Jacques, St.