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Als der zehnjährige Uli im April 1940 ins Internat gegeben wird, schreibt der Vater ihm jeden Sonntag einen Brief: liebevoll, aufmunternd, mitunter ermahnend. Und auch der Sohn gibt wöchentlich Nachricht. Beinahe sieben Jahre lang. Der Kriegsalltag, aber auch das Glück und die Nöte eines Heranwachsenden spiegeln sich in diesen ergreifenden Briefen. Sie zeigen Hans Fallada von einer bisher unbekannten Seite: als Vater, der sich überzeugend als Freund zu geben weiß.
Als Vater und Sohn sich noch Briefe schriebenAls der zehnjährige Ulrich Ditzen, ältester Sohn von Rudolf und Anna Ditzen, ins Internat des Templiner Gymnasiums gegeben wird, schreibt der Vater - bekannt geworden als der Schriftsteller und Drehbuchautor Hans Fallada - ihm jeden Sonntag einen Brief. Der junge Schüler antwortet, zunächst in kurzen Briefen, später als Jugendlicher in langen ausführlichen Schreiben. Aus der umfangreichen Korrespondenz von 1940 bis 1946 legt der heute 75-jährige Sohn ein Zeitdokument vor, das den Leser teilnehmen lässt am dörflichen Leben in Carwitz, erzählt von der Arbeit des Vaters auf dem Hof und mit den Tieren, von den Sorgen, den Kriegsalltag zu bewältigen. Der Sohn Ulrich berichtet vom Internat und vom Gymnasium, von Freunden, vom Luftalarm und vom schlechten Essen. Deutlich wird ein starkes, inniges Verhältnis zwischen Vater und Sohn, das durch die Scheidung der Eltern und durch die Wiederverheiratung kaum beeinträchtigt wird. Der Kontakt brach erst ab, als der Sohn in den letzten beiden Lebensjahren des Vaters Zeuge der Morphiumsucht und des schleichenden Verfalls wurde. Hans Fallada lebte viele Leben: als Trinker, Morphinist, Gefängnisinsasse, als liebevoller Familienvater und manischer Schreiber, er starb 53-jährig im Februar 1947. Jahrzehnte später findet der Sohn die erhalten gebliebenen Briefe wieder und beim Studium des Ordners "tat sich für ihn eine verlorene, eine neue Welt auf". Für den Aufbau-Verlag, der das literarische Werk seines Vaters verwaltet, legte er den Briefwechsel für diese Dokumentation vor, ergänzt durch Anmerkungen und mit 22 Abbildungen illustriert. In seinem Vorwort schreibt er heute dazu: "So hat der Sohn schließlich sein Verständnis der Dinge und seinen Frieden gefunden mit dem Vater. Und den Gehalt einer Kindheit, die über lange Jahre hinweg aus der Erinnerung geraten war."
Brockhaus-1911: Sohn · Erstgeborener Sohn der Kirche
DamenConvLex-1834: Joseph, Sohn Jakob's
Meyers-1905: Sohn [1] · Sohn [2] · Verlorner Sohn · Allergläubigster Sohn der Kirche · Erstgeborener Sohn der Kirche · Siebenter Sohn
Pierer-1857: Sohn [2] · Verlorner Sohn · Sohn [1] · Allergetreuester Sohn der Kirche · Erstgeborner Sohn der Kirche