Bestellen bei Buecher.de! Preis: 8,90 €
Bestellen bei Amazon.de! Neu ab 8,90 €, gebraucht ab 7,49 €.
Neue Bücher bestellen bei: Buch.de.de, Buch24.de, Bol.de, Libri.de, Thalia.de
Gebrauchte und neue Bücher bestellen bei: AbeBooks.de, Booklooker.de
Hillerman übertrifft sich selbst.' - Booklist
Hillerman kann das eigentlich besser...Wer vor allem die frühen Thriller von Tony Hillerman schätzt, dem dürfte "Der Skelett-Mann" weniger gut gefallen -- wie in den meisten der späteren Bände spielt die Navajo-Kultur für den Aufbau der Handlung nicht mehr die tragende Rolle, liefert nicht mehr den Schlüssel zur Lösung des Falles.
"Der Skelett-Mann" beginnt damit, dass ein etwas einfältiger junger Hopi namens Billy Tuve bei einem Pfandleiher einen wertvollen Diamanten gegen 20 Dollar eintauschen will. Da kurz zuvor ein Raubüberfall auf einen Juwelier stattgefunden hat, wird Billy natürlich sofort verhaftet. Beim FBI ist man überzeugt, einen der Täter gefasst zu haben, aber die lokalen Behörden sind skeptisch: Zwar klingt Tuves Erklärung, er habe den Diamanten "vor einiger Zeit" von einer Art Eremit im Tausch gegen einen Klappspaten erhalten, reichlich abenteuerlich, doch Joe Leaphorn bekommt von einem alten Bekannten, der ebenfalls einen Diamanten besitzt, eine ähnliche Geschichte erzählt. Und unter Indianern, die nahe der Absturzstelle leben, kursiert die Legende, dass ein Heiliger Mann dort als Eremit lebe, der sich dem Kult um die Hopi-Unterwelt-Gottheit Masaw widme und von dem Masaw als "Skelett-Mann" bezeichnet werde.
Es scheint einen Zusammenhang mit einem Flugzeugunglück in den 1950er Jahren zu geben; damals kam u.a. auch John Clarke um, ein junger Mann, der einen Safe mit Diamanten bei sich hatte -- der Safe war mit Handschellen an seinem Arm gesichert. Bei den Bergungsarbeiten seinerzeit wiederum konnten weder der Safe noch der Arm gefunden werden.
Außerdem traut Albert "Cowboy" Dashee, Jim Chees Freund und Tuves Vetter, Tuve keine Gewaltanwendung zu.
Nun kommen aber zwei Fremde ins Spiel: Eine Frau namens Joanna Craig und ein Mann namens Plymale. Beide sind offensichtlich daran interessiert, mit Tuve Kontakt aufzunehmen -- wegen des Diamanten, und wegen des Flugzeugabsturzes knapp 50 Jahre zuvor. Sie glauben nämlich alle beide, dass Tuve den Diamanten nicht bei dem Raubüberfall in die Hände bekam, sondern dass er weiß, wo sich der verschollene Safe befindet. Ganz so unkompliziert sind die Beweggründe der beiden allerdings nicht. Joanna ist Clarkes Tochter und hat Anspruch auf dessen immenses Erbe, aber sie braucht Gewebe oder Knochenmaterial des Verunglückten, um durch einen DNA-Vergleich ihre Verwandtschaft und damit ihren Anspruch geltend machen zu können. Die Diamanten sind ihr egal, ihr geht es um den Arm, an den der Safe noch immer gekettet sein muss. -- Plymale hingegen wurde vom derzeitigen Nutznießer des Erbes beauftragt, Joannas Vorhaben ein für allemal zu vereiteln. Er ist außerdem sehr an den Diamanten interessiert, denn für ihn stellen sie ein lukratives Zubrot dar.
Der mysteriöse Eremit wird aufgrund der vagen Anhaltspunkte in einem abgelegenen Winkel des Grand Canyon vermutet. Dort befindet sich ein heiliger Ort der Hopi, dessen Betreten für Nicht-Hopis verboten ist. Jim Chee, seine Freundin Bernie und Dashee wollen sich zusammen mit Tuve dort umsehen, um ihn zu entlasten. Aber als sie Tuve abholen wollen, der vorläufig auf Kaution freigelassen wurde, kommen sie zu spät. Irgend jemand hat ihn bereits mitgenommen und will offensichtlich von ihm zu der Stelle geführt werden, an der er den Eremiten getroffen haben will. Es beginnt eine Art spektakuläres Katz-und-Maus-Spiel in den Hängen der Canyons und unten im Canyon selbst; drei Gruppen sind aus völlig verschiedenen Motiven unterwegs, um Tuve in ihre Obhut zu bringen oder wenigstens die Diamanten (bzw. Clarkes Arm) zu finden: Dashee, Chee und Bernie zu dritt, und Joanna und Plymale als Einzelkämpfer...Man merkt, die Handlung von "Der Skelett-Mann" ist etwas verwirrend, wenngleich nicht undurchschaubar. Allerdings ist dieser Thriller nicht Hillermans gelungenstes Werk; die Handlung wird ziemlich bald absehbar, die Personen sind nur teilweise überzeugend gezeichnet, und das Buch hat einige (wenige!) Längen, wie man sie bei Hillerman sonst nicht kennt. Rundum gelungen sind lediglich die Naturschilderungen, vor allem die des Grand Canyon. Und auch der Teil der Handlung, der im Canyon spielt, ist deutlich spannender als die erste Hälfte des Buches.
Für Hillerman-Fans ist der "Skelett-Mann" dennoch lohnend, nicht zuletzt deswegen, weil man hier erfährt, wie es mit Jim Chee und Bernie Manuelito weitergeht. Als Köder für neue Fans von Hillermans Werk allerdings ist "Der Skelett-Mann" nur bedingt geeignet; in anderen Bänden zeigt Hillerman immer wieder, dass er das eigentlich besser kann.
As time goes byich kann mich erinnern den ersten hillerman "wolf ohne fährte neunzehnhundert siebenundsiebzig gelesen zu haben, kurz nach meiner rückkehr aus dem navaho reservat. und jetzt den skelett-mann. ich habe sie alle gelesen und fast alle mit begeisterung gelesen. es war für mich immer wie eine rückkehr nach four corners.
manchmal war mir ein ort den beschrieb aus eigener ansicht geläufig.
aber was das noch wichtigere ist, ist die veränderung der menschen und der erde die sich über die jahre auch dort vollzogen. hillerman hat es wie ein chronist beschrieben. wie es ein navaho mal ausgedrückt: "vor zehn jahren konnte man eine woche in den tushkas rumlaufen ohne jemanden zu begegnen, heute, begegnet man zehn menschen an einem tag." das dinetah von heute ist nicht mehr das dinetah der siebziger, wenige autoren sind in der lage, wandlungen einer welt und einer landschaft so wiederzugeben. in skelett-man spiegelt sich ebenso wie in den vorgängern die zeit und die indianer des einundzwanzigsten jahrhunderts sind nicht
die der siebziger jahre des zwanzigsten.
Abenteuer im Grand CanyonEin jahrzehnte zurückliegendes Flugzeugunglück über dem Grand Canyon und dabei verloren gegangene Diamanten bilden das Handlungsgerüst in dieser Geschichte um Lieutenant Jim Chee und seine Verlobte Bernie Manuelito.
Obwohl die Geschichte in seiner Gesamtheit durchaus Temperament besitzt und sich zum Ende hin auch dramatisch zuspitzt, dominiert doch leider eine platte Vorhersehbarkeit der Handlung. So kann man bereits nach rund 50 Seiten erahnen, wie die Geschehnisse enden werden und komplizierte Verwicklungen fehlen zur Gänze.
Fazit: Tony Hillerman hat schon wesentlich bessere Thriller geliefert.
es wird sicher wieder besserZunächst: ich bin Hillerman-Fan, Blindkäufer. Trotzdem: wie bereits im Band davor füllt der Autor Seiten mit Wiederholungen, die dem Leser bekannt sind. Was mich mindestens 15 Bände begeistert hat, fehlt: seine Art, die Natur zu beschreiben und die Schilderung der Bräuche und Denkweisen. Als ich die Route 666 gefahren bin und in Window Rock ankam, war das schon etwas "vertraut", Dank Hillerman. Sorry, Tony, aber Du kannst es besser.
Adelung-1793: Skelett, das · Martins-Mann, der · Mann, der
Brockhaus-1809: Der Mann mit der eisernen Maske
Brockhaus-1911: Skelétt · Alter Mann
Meyers-1905: Skelett-Exerzieren · Skelett · Mann, Thomas · Mann. · Wilder Mann · Starke Mann · Mann, Horace · Mann im Mond · Alter Mann · Alle Mann auf · Mann [2] · Mann [1] · Mann und Weib sind ein Leib
Pagel-1901: Mann, Ludwig · Mann, Jakob
Pataky-1898: Mann, Mathilde · Mann, Frau Mathilde · Zachert, Tony · Procházka, Frau Tony · Schumacher, Frau Tony · Pauly, Frau Tony · Pozorny, Frl. Tony · Prochazka, Frau Tony
Pierer-1857: Rother Mann · Mann [3] · Mann [2] · Wilder Mann · Voller Mann · Silberner Mann · Auf den alten Mann einschlagen · Alter Mann [2] · Alter Mann [1] · Mann [1] · Mann im Mond · Blinder Mann