Schroeder, Bernd; Wilson, Henrike

Bodo

Bodo
  • Verlag: Sanssouci
  • Erscheinungsdatum: 2005
  • Format: Gebundene Ausgabe
  • Umfang: 64
  • ISBN: 3725413800
  • EAN: 9783725413805
  • Amazon.de Verkaufsrang: 1.257.910
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Beschreibung von buecher.de

Bodo hieß auch schon mal Beppo. Das war, bevor Esther ihn aus dem Tierheim holte. Aber als kurzbeiniger und etwas kurzatmiger Mischlingsrüde hat man natürlich nichts zu sagen, wenn es um den eigenen Namen geht. Bodos Meinung zählt auch dann nicht, wenn er mit Esthers Vater joggen oder amerikanisches Diäthundefutter fressen soll. Und als dann auch noch ein Gewitter über ihn hereinbricht, ist selbst Bodos Geduld am Ende! Wie Esther und ihre Familie Bodo nach dessen spektakulärer Flucht wiederfinden und wie der Hund wieder zu seinem eigentlichen Namen kommt, das erzählt Bernd Schroeder in komischen, wunderbar lakonischen Szenen.

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"Paß auf, Beppo", sagt Esther irgendwann zu ihrem Hund, "ich schreibe die Geschichte vom Hund Beppo, der seinen Namen verloren und wieder gefunden hat. Das wird eine schöne Geschichte." Und tatsächlich, das ist Bodo, wie Beppo nämlich zwischenzeitlich auch schon mal hieß, wirklich geworden, auch wenn in Wirklichkeit nicht Esther, sondern ein gewisser Bernd Schroeder sie geschrieben hat, den man sich für die eigenen Kinder gern mal zum Geschichten erzählen einladen würde. Dass er sich in seinem Leben schon mal einen neuen Namen zulegen muss, das heißt: von seinen leider eben auch schon mal wechselnden Frauchen oder Herrchen verpasst bekommt, gehört zum Schicksal manches Hundes. Dass Bodo zu Beginn der Geschichte, die Henrike Wilson mit leider nur fünf schönen Bildseiten illustrieren durfte, Beppo heißt, hat einen einfachen Grund. Beppo hieß der verstorbene Mann der alten Dame, die Bodo gegen ihre Einsamkeit von einem Bauernhof in die Stadt geholt hat. Doch nicht nur wechselnde Namen gehören zu einem ganz normalen Hundeleben, das manchmal schon wirklich traurig sein kann. Eigentlich eine Gemeinheit! Aber, vor allem wenn's gut ausgeht, ist es doch am Ende tröstlich davon zu lesen (oder vorgelesen zu bekommen), dass nicht nur wir Menschen uns manchmal auf ziemlich verschlungenen Pfaden durch dieses Leben wurschteln müssen und uns dabei oft genug als Spielball fremder Mächte fühlen… --Freia Danz

Bodo