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Kaum ist Louis Holland nach Boston gezogen, passiert Merkwürdiges: Erdbeben erschüttern die Stadt, und gleich das erste tötet seine Großmutter. Sofort strömt die Familie zusammen: die Mutter, eine auf ihren Vorteil bedachte Aufsteigerin, der Vater, ein linker Geschichtsprofessor, und die verwöhnte Schwester Eileen. Während eines erbitterten Streits um das Vermögen, das die Großmutter hinterlässt, verliebt sich Louis in die junge Renée, eine engagierte Seismologin, die die Ursachen der rätselhaften Erdstöße ergründen will. Je näher sie diesem Ziel kommt, desto heftiger gerät das moralische Fundament der Familie Holland ins wanken - und desto mehr entgleitet ihr Louis.
Jonathan Franzen zieht in diesem fesselnden Liebes- und Familienroman nicht nur als Sprach- und Beschreibungskünstler, sondern auch als wachsamer Beobachter der amerikanischen Gesellschaft alle Register. Ein vielschichtiger, zuweilen tragikomischer Roman über persönliche Verantwortung in Zeiten allgegenwärtiger Gefährdung.'
Wer auf den neuen Roman von Jonathan Franzen wartet, muss sich noch etwas gedulden. Strong Motion wurde nämlich in den USA bereits 1992 veröffentlicht und war -- nach Die 27ste Stadt -- Franzens zweiter Roman. Dass nach dem überwältigenden Erfolg der Korrekturen nun auch die früheren Werke ins Deutsche übersetzt werden, ist aus Verlagssicht ebenso verständlich wie für die Leser interessant. Denn hier kann man im Rückblick die schriftstellerische Entwicklung des gefeierten Amerikaners beobachten -- die Ansätze von sprachlicher Brillanz und das große Erzähltalent ebenso wie die noch vorhandenen Schwächen. Was Franzen jedenfalls damals schon konnte, ist, den Leser über fast 700 Seiten gefesselt zu halten und für seine Charaktere zu interessieren. Handlungsgerüst und Grundkonstellation allerdings wirken arg konstruiert, die Symbolik -- das Beben der Erde spiegelt die persönlichen und gesellschaftlichen Erschütterungen -- zu aufgesetzt. Im Mittelpunkt der fassettenreichen Handlung steht die Familie Holland, „in der man selten die Kraft hatte, an einem anderen Leben als dem eigenen Interesse zu zeigen oder auch nur vorzutäuschen“. Bei leichten Erdstößen in Massachusetts ist ausgerechnet Louis Hollands Stiefgroßmutter das einzige Todesopfer. Seine Mutter dagegen erbt dadurch ein millionenschweres Aktienpaket eines Chemiekonzerns. Die Erdbeben gehen weiter und der 23-jährige Louis lernt zufällig die Seismologin Renée kennen, die wiederum den Konzern verdächtigt, durch das Einpumpen giftiger Rückstände in ein kilometertiefes Bohrloch die Beben auszulösen. Louis verliebt sich in die sieben Jahre ältere Renée und zerstreitet sich mit seiner Mutter ob des unerwarteten Geldsegens, auch weil diese seine Schwester bevorzugt. Schweres Beben ist Familiendrama -- mit den für Franzen typischen tragikomischen Zügen --, aber auch Umweltkrimi und Gesellschaftsroman mit ziemlich deutlicher Kritik, ebenso am Kapitalismus wie etwa an fundamentalistischen Abtreibungsgegnern oder den Medien. Aber am beeindruckendsten an diesem Werk ist vielleicht die Liebesgeschichte zwischen den zwei Außenseitern Louis und Renée, die dem Roman nach vielen Irrungen und Wendungen sogar ein versöhnliches Ende beschert. Mit den unvergesslichen Lamberts aus den Korrekturen können die Hollands zwar nicht mithalten. Aber die Wartezeit auf den wirklich neuen Roman von Jonathan Franzen kann Schweres Beben doch recht vorzüglich verkürzen. --Christian Stahl
Robert Altman der Literatur"Schwere Beben" entstand 1992 und weist stilistisch bereits den Weg zum Nachfolger "Die Korrekturen". Wieder wird das Innenleben einer Familie, der Familie Holland, akribisch seziert. Wieder wechselt Franzen innerhalb des Romanes die Perspektive und zerlegt den Roman dafür in vier Teile, chronologisch geordnet und doch subtil mit Rückblenden angereichert, die dem Leser zum rechten Zeitpunkt das eben Nötige enthüllen. Doch Franzen wäre nicht Franzen, würde er es sich und uns so einfach machen, denn jeder Teil des Romanes beinhaltet subtile Perspektivwechsel, als wolle er damit unterstreichen, dass im Leben nichts so ist, wie es scheint, dass alles in Bewegung ist: die weiten Passagen, die im wesentlichen und sehr akribisch Louis Holland begleiten, enfant terrible der Familie und überhaupt nicht zufrieden damit, dass seine Mutter dank einer Erbschaft jetzt Millionärin ist und sich augenblicklich daran macht, das Geld auszugeben; jene Passagen, am Anfang und am Ende des Romanes, legen den Fokus zunächst und sehr kurz auf seine schnöselige Schwester Eileen. An dem Punkt, an dem sich Louis von seiner Freundin Renee Seitchek trennt, im Mittelteil, wechselt Franzen die Perspektive und übergibt den Stab an Renee, die die Geschichte durch ihre geradezu detektivische Arbeit nunmehr vorantreibt, und doch beginnt er diesen zweiten Teil zunächst mit einer eingehenden Skizzierung ihres Studienkollegen Howard Chung. In dem Moment jedoch, in dem ein Anschlag auf sie verübt wird, wechselt er zurück zu Louis, der gerade im Haus seines Vaters Bob ankommt, um sehr schnell und unvermittelt auf diesen überzuspringen und ihm und seinen Erinnerungen Raum zu geben, die einiges von den Hintergründen der Geschichte zu enthüllen haben.
Und Franzen wäre nicht Franzen, wenn sich der Titel (im Original "Strong Motion") nur auf die Erdbeben-Serie bezöge, die den Großraum Boston heimsucht und als erstes Louis' exzentrische Großmutter zum Opfer hat. Denn damit, genauer mit ihrem bereits erwähnten Erbe, beginnen die Probleme, brechen alte Konflikte auf und entstehen neue Kontakte.
"Seit acht Jahren versuche ich, meinen Sender politikfrei zu machen", erklärt der Exilrusse Bressler Louis Holland, der als Techniker in seiner Radiostation arbeitet. "Es ist mein amerikanischer Traum - ein Sender, in dem den ganzen Tag geredet wird (keine Musik, das wäre ge-mo-gelt!), ohne dass EIN Wort über Politik fällt. Ein Radio, das den ganzen Tag Wortbeiträge bringt und keine Ideologie. Reden wir über Kunst, Philosophie, Humor, das Leben. Reden wir darüber, was es heißt, ein Mensch zu sein. Und je näher ich meinem Ziel komme - man kann es in Grafik zeigen, Louis -, je näher ich meinem Ziel komme, desto weniger Leute chören mir zu!"
So wie die Vision von Louis' Chef scheitern muss, weil Politik zu dem gehört und sich einmischt in das, was es heißt, ein Mensch zu sein, so drängt das Große und Ganze quasi als Beweis auch in das Leben der Familie Holland und stellt sie vor eine Zerreißprobe.
Und so ist auch dieser Roman das Psychogramm einer Familie und gleichzeitig das eines ganzen Landes, einer ganzen Gesellschaft. Denn je mehr Louis' Freundin Renee, die engagierte Seismologin, sich mit den Ursachen der Erdbebenserie um Boston beschäftigt, um so mehr gerät sie in einen Umweltskandal, der ein bezeichnendes Licht auf die amerikanische Wirtschaft wirft und darauf, dass - wir ahnten es - die Moral vor der Tür zu bleiben hat, wenn es ums ganz große Geld geht. Ein Konflikt, der wiederum in die Familie Holland hineingetragen wird, denn hinter den ganzen Vorgängen steckt ausgerechnet der Chemiekonzern Sweeting-Aldren, dessen Großaktionärin Louis' Mutter durch das Antreten ihrer Erbschaft plötzlich ist. Und so verwebt Franzen die Wege all seiner Protagonisten kunstvoll und leichthändig und erweist sich einmal mehr als ein Robert Altman der Literatur.
Franzen macht schon bei diesem Roman alles richtig: die Sprache ist ausgefeilt (und gut übersetzt), die Geschichte melancholisch und humorvoll zugleich und der Plot an den richtigen Stellen gebrochen. "Schwere Beben" bietet somit 685 anregende Seiten mit hervorragender amerikanischer Literatur.
Kein Vergleich mit "Korrekturen"!Eigentlich war es ja schon vorher klar: Wenn ein Verlag sich nach einem großen Erfolg entschließt, frühe Werke des Autors zu veröffentlichen, ist die Enttäuschung in aller Regel vorprogrammiert! Nach der "27ten Stadt" im vergangenen Jahr so leider auch mit "Schweres Beben", ein Franzen aus dem Jahr 1992.
Wieder stellt der Leser fest, dass nur "Korrekturen" die Tiefe und das Format eines großen Romans haben!
Dabei beginnt das neue Buch von Jonathan Franzen durchaus vielversprechend: Wieder findet sich der Leser recht schnell in die Handlung rein, wieder geht es um eine Durchschnittsfamilie, ihren inneren Zusammenhalt, ihre Brüche, ihre Lebenslügen.
Erzählt wird diesmal von einer Familie mit zwei erwachsenen Kindern, die anlässlich des Todes der Stiefgroßmutter zusammenkommt, die durch ein Erdbeben plötzlich zu Tode kam. Schamlos zanken sich die Familienmitglieder um das stattliche Erbe, während sich zeitgleich eine Liebesgeschichte anbahnt zwischen dem Sohn und einer Seismographin, die das Beben untersucht... soweit so gut! Dieser Stoff gibt schon einiges her und Franzen gelingt es auch auf den ersten hundertfünfzig Seiten Spannung zu erzeugen. Dann jedoch flacht das Buch mehr und mehr ab und Franzen schafft es nicht mehr, den Leser bei der Stange zu halten. Natürlich liegt die Messlatte bei diesem Autor besonders hoch, vielleicht hat man auch zuviele ähnliche Geschichten in den letzten Jahren gelesen, denn amerikanische Familiengeschichten liegen ja durchaus im Trend! Dennoch, mit Korrekturen hat Franzen Maßstäbe gesetzt, einen Nerv getroffen! So warte ich gespannt auf ein wirklich neues Buch von ihm!
Die Erde kracht - der Hörer lachtMelanie, frisch gebackene Alleinerbin eines Multi-Millionen-Erbes, wird ihres neuen Lebens nicht froh: ihre Tochter heult sich die Augen aus, weil sie ihr vom Vermögen nichts abgibt. Ihr hochintelligenter, aber in ihren Augen missratener Sohn Louis, dessen einziges Manko das Fehlen jeglichen Interesses an Konsumgütern ist, verachtet sie wegen ihrer Egozentrik und ihres Geizes und ihr Ehemann bekifft sich lieber, statt mit ihr zu reden – geschweige denn andere Dinge gemeinsam zu tun. Genüsslich seziert Franzen in seinem Roman „Schweres Beben“ die amerikanische Familie und den American-Way-of-Life ohne jedoch ein hoffnungsloses Bild der amerikanischen Jugend zu präsentieren.Wie ein Domino-Effekt setzt ein Erdbeben eine Kette von Ereignissen in Kraft, deren Zusammenhang anfangs nicht offensichtlich ist. Das „Schwere Beben“, so der Titel des Romans, haut Louis volltrunkene Großmutter dergestalt von den Beinen, dass sie an den Folgen stirbt. Die Freude über das 22 Millionen Dollar schwere Vermächtnis tröstet Melanie, Louis Mutter und Allein-Erbin, schnell über den Verlust der ohnehin unbeliebten Verwandten hinweg. Doch ans Teilen denkt die egozentrische Mutter nicht. Weder Louis, einer Mischung aus Bill Gates und Woody Allen, noch ihrer Tochter Eileen, Abziehbild von Cameron Diaz, will sie einen Cent abgeben. Zufällig lernt Louis die Seismologin Renee kennen, die die Ursachen der Beben erforscht. Diese findet bei ihren Recherchen zu den merkwürdigen Erdbeben ein Gutachten des Chemiekonzerns Sweeting-Aldren aus dem hervorgeht, dass dieser Konzern seit über 20 Jahren illegal giftige Abwässer in unterirdisch angelegte Reservoirs entsorgt. Diese brisante Entdeckung bringt die beiden in Lebensgefahr und sie haben ihre Liebe Not, unbeschadet zu entkommen. Apropos Liebe: natürlich verlieben sich die Beiden ineinander, streiten, verlassen und versöhnen sich wieder bis zum Tränen treibenden Happy End. Doch Franzen beschränkt sich nicht auf die Elemente des Kriminal- und Liebesromans. Durch viele größere und kleinere Episoden flichtt er geschickt gesellschaftskritische Töne in den Plot. So prangert er die Macht der Fernsehprediger genau so an wie die bigotte Moral der Amerikaner. Er scheut sich auch nicht vor Kritik an der überbordenden Reagan-Administration oder an der Profitgier Multi-nationaler Konzerne. Das dieses Mammutwerk weder langatmig noch überfrachtet wirkt, verdankt man dem Umstand, dass es sich hier um eine brillant verfasste „autorisierte Lesefassung“ handelt, die die manchmal bemängelten Längen der Buchausgabe vermeidet, ohne dabei selbst kleinste Details unter den Tisch fallen zu lassen. Franzens ganz besondere Kunst liegt in der Ausgestaltung seiner Dialoge. Als Beispiel empfehle ich hier auf der zweiten CD den dritten Track. Unglaubliche 8 Minuten braucht die völlig entnervte Melanie, um Louis dazu zu bringen, sie nicht mehr zu dem ererbten Vermögen zu befragen. Diese intensive, ironische, überzeichnende und witzige Grundhaltung durch zieht den gesamten Roman.Dass dem Hörer auch ja nicht die kleinste Anspielung verloren geht, dafür sorgt Gerd Wameling mit seinem ausgeklügelten Vortrag. Gerade die Szenen, in denen sich Louis Mutter Melanie, dem gespielten Nervenzusammenbruch nahe, theatralisch Verzweiflung mimend, in Selbstmitleid ergeht, sind einfach großartig und wahnsinnig witzig. Dabei gelingt es dem Sprecher spielend, den Hörer über die gesamte Laufzeit an den Kopfhörer zu fesseln. Seine prägnante, jedoch nie unangenehme Stimme geht auch bei Bahnhofsansagen nicht in die Knie sondern setzt sich im Ohr des Hörers fest. Das Hörbuch wird in einer stabilen Schmuckbox geliefert, dem ein informatives Booklet beiliegt. Einziger, und wirklich winzigster Kritikpunkt ist das fehlende Namens- und Ortsregister, das den Hörgenuss noch vervollständigen würde, welcher jedoch bisher kein einziger Hörverlag mitliefert.Fazit: Nicht nur die Erde, sondern auch das Zwerchfell zittert bei diesem Hörbuch. Franzen ist ein begnadeter Erzähler, dem man eventuelle Längen gerne verzeiht und sich an seiner Detailfülle und genauen Recherche ergötzt. Ein positivistischer Roman, ein Spiegel der Gesellschaft, ein Liebesroman und ein Öko-Thriller – all diese Komponenten vereint Franzen ohne sich dabei in Klischees oder Kitsch zu verlieren. Dieser Roman wärmt mehr als ein Kaminfeuer.(C) Wolfgang Haan
ein dickes dingFranzen packt in sein Buch ein ganzes Spektrum von Gegenwartsproblemen, nicht nur der USA und ganz und gar nicht "veraltet", bloß weil die Erstveröffentlichung mehr als 10 Jahre zurückliegt. Die Probleme mit Umweltverschmutzung und Streit um Abtreibung sind zäh genug um Jahrzehnte zu überdauern.
Und immer aktuell sind die Probleme der Protagonisten Louis und Renee mit sich selbst, mit einander und mit ihrem illustren Verwandten- und Freundeskreis, den Franzen mit viel Einfühlungsvermögen und (nie langweiliger)Akribie schildert.
Der Plot ist eigentlich einfach - und aus US-Katastrophenfilmen wohl bekannt: Chemiekonzern vergiftet die Umwelt (durch unerlaubte Entsorgung in kilometertiefen Erdschichten), junge Wissenschaftlerin kriegt das raus und wird bei einem Attentat schwer verletzt.
Aber alles was Franzen drumherum erzählt macht den Roman erst lesenswert und dafür könnte er ruhig noch 200 Seiten dicker sein.
Wie wenn nicht ständig etwas bebte in unsDieser Roman ist der zweite im Schaffen Jonathan Franzens und es ist, so meine ich, nicht der schlechteste aus der Reihe amrikanischer zeitgenössischer Autoren.Wenn man sich wie jemand, der noch nichts von diesem Autor gelesen hat, in dieses Werk vertieft, so wird mit einem Schlag klar, daß hier ein sehr großes Talent schreibt.In ungleich selbstsicherer Art und Weise sich in die Seelen der einzelnen Personen zu vertiefen und dennoch das, was wir Humor oder gar Komik der Situationen nennen, nicht zu unterschätzen, das nenne ich z.B. große Kunst.Hier in "Schweres Beben" wird die Familie der Hollands so haargenau beschrieben, daß man sie sich wirklich fast einverleibt.
Louis, der Protagonist ist dabei auf Augenhöhe des Autors gehoben, wird jedoch auch
immer wieder sehr dfifferenziert betrachtet.
Seine Schwester Eileen gibt das perfekte selbstsüchtige sichere Persönchen her, das man wohl heute in so mancher Familie wiederfindet und Vater und Mutter sind ebenfalls sehr getroffen wiedergegeben.Da stirbt plötzlich die Großmutter und es ist nicht mehr wie früher.
Nachdem sich herausstellt, daß auch in der gleichen Zeit ein leises Erdbeben stattgefunden hat und eine Erbschaft angetreten werden soll, verweben sich die Realitäten derart, daß ein vielsträngiger Roman mit unglaublichen realen und schönen wie erstaunlichen Geschehnissen sich vor den geistigen Augen der Leser ausbreitet. Mittelpunkt des Geschehens (und Höhepunkt) ist dann die sich anbahnende großartige Liebesgeschichte zwischen Louis und der jungen Seismologin Renee Seitchek.Wer feststellt, daß in den USA die großen zeitgenössischen Romane wie die von Morrison, DeLilo oder Pynchon ("Länderbericht USA" 2004) vielleicht nicht so wahrgenommen werden wie es nötig wäre und daher lieber Auster oder Franzen lesen, sagt das wohl nicht ohne Grund.Jonathan Franzen aber ist einer, der es uns genau zeigt, wie wir sind und zu welchen komischen wie menschlichen Zügen wir fähig sind, die große Liebe natürlich eingechlossen.